Monthly Archives: Oktober 2012

Karlsruher SV – FVgg Weingarten 1:1 (0:1) – 11.Spieltag – 28.10.12

Der Karlsruher SV durfte das Kräftemessen gegen den favorisierten Tabellenzweiten aus dem Weinort ohne Zweifel als Erfolg werten. Da keine der beiden Mannschaften länger anhaltende dominante Phasen hatte, war der weitgehend ausgeglichene Spielverlauf letztlich dann auch am Endergebnis ablesbar. Mit der Punkteteilung hielten beide Serien von sechs bzw. fünf Spielen ohne Niederlage.

Die Fußballvereinigung begann mit selbstbewusstem Angriffsspiel, wobei Denis Spitalny sich sogleich als auffälliger Akteur erwies. Schon nach drei Minuten setze er einen Flachschuss knapp neben den zweiten Pfosten. Weitere drei Zeigerumdrehungen später bestätigte er mit dem Führungstreffer den derzeitigen Erfolgstrend seines Teams. Bei einem Eckstoß ließ man beim KSV den halbhoch in den Strafraum gebrachten Ball völlig unbehelligt passieren, so dass Spitalny mit einer Direktabnahme sehenswert zum 0:1 vollstrecken durfte (6.). Mit der frühen Führung im Rücken bestätigten die Augenstein-Schützlinge dann ihre Tabellenposition und bemühten sich mit sicherem Spielaufbau um den zweiten Treffer. Da sich aber auch die Nordsternler immer besser zurecht fanden, ergaben sich zunächst keine Torgelegenheiten mehr für den FV. Auf KSV-Seite setzte dagegen Timo Gob mit einem Achtmeter-Schuss, der in der Weingartener Abwehr hängen blieb, ein erstes Zeichen (19.). Kurz darauf verfehlte André Schifferdecker nach schönem Spielzug das Gästetor knapp (24.). In dem mittlerweile intensiven Spiel auf beiderseits gutem Niveau dauerte es eine halbe Stunde, bis Alexander Pribbernow seine Torgefährlichkeit andeuten konnte. Aus acht Metern knallte sein Schuss an die Querlatte (30.). Obwohl sich danach das Geschehen weitgehend im Mittelfeld abspielte, hatten die Zuschauer bis zur Pause eine interessante Partie gesehen.

Auch den zweiten Abschnitt begann Weingarten zielstrebig und angriffslustig. KSV-Schlussmann Felix Brenner konnte einen Pribbernow-Schuss aber über die Latte (47.) bugsieren. Seine Vorderleute operierten in dieser Phase auffällig ungeordnet und mit häufigen Ballverlusten. Eine Belagerung mit drei Eckstößen in der 50. Minute überstanden sie indessen unbeschadet. Zunehmend wurde das Spiel hektischer und zerfahrener und insbesondere der Tabellenzweite mühte sich oft vergeblich um einen ruhigen Spielaufbau. Dann nutzte der KSV die erste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit zum Ausgleich. Einen tückisch aufsetzenden Freistoßball von Schifferdecker musste Routinier Dominik Cramer abprallen lassen und ermöglichte so Philipp Tunggul den per Kopf erzielten Ausgleichstreffer (71.). Die abwechslungsreiche Schlussviertelstunde war dann wieder mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten bestückt. Cramer pflückte eine Hereingabe von Christian Wellner vor einem einschussbereit postierten KSV-er weg (75.) und auf der Gegenseite stand Pribbernow bei einem ansatzlos abgefeuerten Schuss ein weiteres Mal die Querlatte im Weg (77.). Bei einem Freistoß von Daniel Arnold (80.) und einer im Nachhinein falschen Entscheidung von Berthold Daubner (Zuspiel statt Torschuss, 88.) wäre für die Waldstädter sogar der Führungstreffer möglich gewesen. In der Nachspielzeit mobilisierten aber auch die Wengerter nochmals ihre bis dahin recht erfolgreich unterbundene Offensivkraft. Ein zur Ecke abgewehrter 15-Meter-Schuss von Spitalny (90.) und der abschließende Freistoß von Käpt´n Steffen Bruckert (90.+3) erbrachten den Sieg bringenden Treffer aber nicht mehr.

Aufstellung: Brenner – Conermann, Decker, Monteiro, Tunggul – Arnold, Schmitz, Schreiber, Panzer (31. Daubner) – Schifferdecker, Gob (62. Wellner)

Schiedsrichter: Marek Blasczyk (Speyer)

Zuschauer: 62

Tore: 0:1 Spitalny (6.), 1:1 Tunggul (71.)

By | 2012-11-09T08:24:00+00:00 29. Oktober 2012|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

D2: Karlsruher SV 2 – FC Südstern 4:0 (3:0) – 7. Staffelspieltag – 20.10.12

Am 20. Oktober hatten wir ein Staffelspiel gegen den FC Südstern Karlsruhe.

In der ersten Halbzeit haben wir wunderschön gespielt, aber viele Torchancen, wie z. B. einen Freistoß im Strafraum und einen Elfmeter, nicht genutzt. Trotzdem stand es zur Halbzeit 3:0. Die Tore haben Selim 2x und Christoph geschossen. Christian hatte nicht viel zu tun, weil unsere Abwehr perfekt abgewehrt hat.

In der zweiten Halbzeit war nicht viel los, bis auf ein paar schöne Spielzüge über Außen und eine weite Ecke über den Torwart, an den langen Pfosten, bei der ich nur den Fuß hinhalten musste und der Ball war drin. Südstern hatte auch in der zweiten Halbzeit wenige Torchancen, die Raul hellwach abgewehrt hat. Ich hoffe Christoph tut der Kopf nicht mehr so weh (wegen der vielen Köpfbälle!). Und ich bedanke mich bei den Zuschauern, die uns super unterstützt haben.

Auch die Schiedsrichterleistung war klasse!

Jan & Team

By | 2012-10-22T13:13:25+00:00 22. Oktober 2012|D2/D3-Junioren (U12), Fußball, Junioren, Verein|

FV Leopoldshafen – Karlsruher SV 1:3 (1:1) – 10.Spieltag – 21.10.12

Auf Grund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ging der Karlsruher SV beim FV Leopoldshafen als verdienter Sieger vom Platz. Die in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagenen Gastgeber verloren letztmals ein Heimspiel am vorletzten Spieltag der vergangenen Runde – gegen den KSV.

Zunächst aber mussten die Karlsruher einen frühen Rückstand verdauen. Nach einer abgefälschten Linksflanke von Michael Wappner stand Kevin Leger plötzlich frei vor dem KSV-Kasten und köpfte platziert zum 1:0 in den Torwinkel (5.). Die Schröcker machten gleich weiter Druck, patzten aber in der Abwehr. Berthold Daubner eroberte sich in der gegnerischen Hälfte den Ball, umspielte den FVL-Keeper und passte quer auf André Schifferdecker, der sich die Gelegenheit zum 1:1 nicht nehmen ließ (12.). Als Daubners Drehschuss in der 22. Minute vom jungen Schlussmann Daniel Greß pariert wurde, sollte dies die letzte nennenswerte Offensivaktionen des KSV im ersten Spielabschnitt gewesen sein. Die Komorowski-Truppe machte mächtig Druck und zwang die Gäste fast ständig in ihre eigenen Hälfte. Dominik Uicker eröffnete mit einem Schuss aus 18 Metern, der vom Pfosten zurücksprang eine bis zum Pausenpfiff währende Dauerdrangperiode. Allerdings reichte es lediglich zu einem weiteren Schuss des quirligen Wappner, der Felix Brenner aber vor keine Probleme stellte (29.) und zu einem Flachschuss von Sascha Krebs, der knapp am zweiten Pfosten vorbei trudelte (38.). Trotz optischer Überlegenheit des FVL schafften es die Waldstädter dann, das Remis mit in die Pause zu nehmen.

Danach bot sich den Zuschauern ein völlig anderes Bild. Der KSV spielte nun intelligenter und weniger hektisch aus der Abwehr heraus und leistete sich deutlich weniger Ballverluste als in den ersten 45 Minuten. Dadurch war das Offensivspiel wesentlich belebter und auf der anderen Seite hatte die Umstellung im Leopoldshafener Angriff nicht die erhoffte Wirkung. Ein Solo von Daubner mit abschließendem Pfostentreffer war dann auch der entsprechende Auftakt (52.). Markus Ernst antwortete zwar mit einem Gewaltschuss an die Lattenunterkante (53.). Im Gegenzug leitete Marco Wied jedoch mit einem beherzten Alleingang den Führungstreffer der Gäste ein. Auf sein Zuspiel brachte Philipp Tunggul den Ball in den Strafraum, wo Daubner das zunächst abgefälschte Spielgerät zum 1:2 in die Maschen hämmerte (54.). Den Einheimischen fiel in der Folge nicht viel Konstruktives ein, um die aufmerksame KSV-Deckung ernsthaft zu gefährden. Zu notieren waren lediglich ein Freistoß von Käpitän Ernst, den Brenner im Sitzen zu fassen bekam (68.) und ein über den Kasten gesetzter 20-Meter-Schuss des aufgerückten Boris Friedmann (71.) Davor hatten es die KSV-er Daubner und Daniel Arnold in aussichtsreichen Situationen (62., 66.) jeweils versäumt, frühzeitig für Klarheit zu sorgen. Die Skurjatin-Jungs beherrschten zunehmend das Geschehen und erarbeiteten sich bei schnell vorgetragenen Angriffen noch zahlreiche Torgelegenheiten. Mit der Gelb-Roten Karte für Torschütze Leger (83.) schwächte sich Leo selbst. Gleich darauf zielte Arnold aus 18-Metern über das verwaiste FVL-Tor (84.). Zahlreiche Kontergelegenheiten in der Schlussphase ließ der KSV nun liegen und sorgte so unnötig für Spannung. In der Schlussminute bediente dann Daubner den mitgelaufenen Arnold, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und flach ins lange Eck zum dann alles entscheidenden 1:3 einnetzte (90.). Den Schlusspunkt setzte indessen FVL-Routinier Timo Bütenmeister, als er den durchgebrochenen Arnold per Notbremse aufhielt und sich ziemlich unnötig einen Platzverweis einhandelte (90. +1).

Aufstellung: Brenner – Conermann, Decker, Monteiro, Tunggul – Arnold, Wied, Schmitz (72. Hock), Wellner (46. Stark) – Schifferdecker (74. Gob), Daubner

Schiedsrichter: Sebastian Heidberg (Ettlingen)

Zuschauer: 125

Tore: 0:1 Leger (5.), 1:1 Schifferdecker (12.), 1:2 Daubner (54.), 1:3 Arnold (90.)

Gelb-Rot: (Leger (FVL, 83.)

Rot: Bütenmeister (FVL, 90.+1)

By | 2012-10-23T08:15:59+00:00 21. Oktober 2012|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

E2: SVK Beiertheim – Karlsruher SV 5:4 (4:1) – 5. Staffelspieltag – 13.10.12

Letzten Samstag, den 13. Oktober hatten wir ein Spiel gegen SVK Beiertheim. Nach der ersten Halbzeit lagen wir 4:1 zurück. Dann machten wir eine kleine Aufholjagd zum 5:4 Endstand. Die Torschützen waren:

1. Lukas

2. Alex

3. Alex

4. Tim H.

Wir haben uns bis zum Schluss angestrengt, doch unsere Aufholjagd hat nicht ganz gereicht.

Euer E2-Kapitän Tim Hubschneider

By | 2012-10-18T23:21:33+00:00 18. Oktober 2012|E1/E2-Junioren (U11), Fußball, Junioren, Verein|

Leider keine zählbaren Erfolge für unsere Rugby-Teams an diesem Wochenende

Dieses Wochenende gibt es leider keine zählbaren Erfolge unserer Teams zu vermelden:

Die Damen spielten beim Regionalliga-Turnier in Stuttgart einmal unentschieden und mussten sich zweimal geschlagen geben.

Die zweite Mannschaft der Herren konnte in der Spielgemeinschaft mit Spielern aus Freiburg, Necharsulm und Heidelberg keines ihrer beiden Spiele beim Verbandsliga-Turnier in Heidelberg gewinnen.

Hier die Ergebnisse im Detail:
Damen Regionalliga:

KSV 0 12 RC Stuttgart
KSV 17 17 Piraten / Bad Reichenhall
KSV 10 38 StuSta München

Herren 2. Mannschaft Verbandsliga BaWü:

SG KSV / Freiburg / Neckarsulm / Heidelberg 3 40 Heidelberg (HTV/TSV/Uni)
SG KSV / Freiburg / Neckarsulm / Heidelberg 0 15 SG Stuttgart / Tübingen

Hier noch einige Bilder vom Regionalliga-Turniertag der Damen:

By | 2012-11-26T09:37:14+00:00 15. Oktober 2012|Damen, Herren, Rugby|

Karlsruher SV – FV Rußheim 2:1 (1:0) – 9.Spieltag – 14.10.12

Mit einer gehörigen Portion Glück ausgestattet war der Karlsruher SV an diesem Sonntag, als man gegen einen überlegenen FV Rußheim die volle Punkteausbeute einfahren konnte. Schon im ersten Spielabschnitt hatten die Gäste mehr Ballbesitz, konnten diesen Vorteil jedoch auch nach dem Wechsel nicht für sich nutzen. Die Hausherren verdienten sich den Erfolg indessen mit Einsatzfreude, taktisch diszipliniertem Defensivverhalten und einer effektiveren Chancenverwertung, wobei ihnen die frühe Führung gut in die Karten spielte.

Die Rußheimer Abwehr ging etwas unkonzentriert in die Partie und zeigte sich gleich beim ersten Waldstädter Annäherungsversuch wenig aufmerksam. So wurde Berthold Daubner im Strafraum nicht energisch genug am Schuss gehindert und auch Torwart Stefan Zimmermann konnte das 1:0 nach gerade mal dreiminütiger Spielzeit nicht mehr verhindern. Sekunden später strich auf der Gegenseite aber ein Kopfball knapp am KSV-Tor vorbei (4.). Danach hatten André Schifferdecker (9., 19.), Alexander Stark (9.) und Fabio Herbold (19.) Gelegenheiten, die Führung auszubauen, scheiterten aber an Keeper Zimmermann bzw. an der Torlatte. In dem bis dahin ausgeglichenen Spiel übern nahmen nun die Dettenheimer zunehmend das Kommando und hatten innerhalb von zehn Minuten mehrere Ausgleichsgelegenheiten. Thomas Oehlbach schoss sich mit einem Fernschuss, den Felix Brenner mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte, ein (20.). Dann reagierte der KSV-Hüter erneut blendend, als er einen Drehschuss des Spielertrainers parierte (24.) und auch dessen Freistoß aus 25 Metern sicher hielt (31.). Pech hatte Rußheims Patrick Graf mit einem Freistoß, der die Oberkante des Querbalkens tuschierte (22.). Erst kurz vor dem Pausenpfiff sorgte ein 18-Meter-Schuss von Herbold wieder für eine nennenswerte Offensivaktion beim KSV.

Nach Wiederbeginn setzte Ufuk Arican mit einem Fernschuss gleich ein erstes Zeichen, den abgeprallten Ball konnte aber Graf nicht mehr zielsicher verarbeiten (46.). Die Karlsruher antworteten mit einem der seltenen sehenswerten Spielzüge, wobei Daniel Arnold das Tor nur knapp verfehlte (48.). Sekunden später verweigerte der Unparteiische bei einem Foul an Daubner dem KSV den eigentlich fälligen Strafstoß. Dann untermauerte FVR-Kapitän Dirk Will (omen est nomen) mit einem knapp über den KSV-Kasten segelnden 20-Meter-Schuss den deutlichen Willen auf Resultatsverbesserung seines zuletzt fünf Mal siegreichen Teams. Das Spielgeschehen verlagerte sich dann auch immer häufiger in die Platzhälfte der Hausherren. Die größte Torchance hatten dennoch die Gastgeber nach einem Zuspiel von Arnold auf Herbold. Schlussmann Zimmermann hielt aber mit einer glänzenden Reaktion die Rußheimer im Spiel (67.), die in der letzten Viertelstunde dann dauerhaft den KSV-Strafraum belagerten. Gleich zwei Mal retteten die Skurjatin-Jungs auf der Linie, wobei Schifferdecker im direkten Gegenzug nur die Außenkante des Pfostens traf (75.). Fünf Minuten später ließ Goalie Brenner bei einem Kopfball von Celal Özmen den bereits angesetzten Rußheimer Torjubel wieder ersticken. Wenig später stand das KSV-Tor wiederum unter Beschuss. Vielbeinig und mit reaktionsschneller Unterstützung von Brenner wurde das Heiligtum indessen mehrfach sauber gehalten (84.). Dann handelte sich Özmen wegen eines unangebrachten Disputs mit dem Schiedsrichter die Gelb-Rote Karte ein und schwächte damit unnötigerweise seine Kameraden. Die erspielten sich dann trotz Feldüberlegenheit keine Torgelegenheit mehr. Vielmehr machte Arnold aus abseitsverdächtiger Position bei einem schnellen Konter in der Schlussminute alles klar, als er den Ball über Zimmermann hinweg zum 2:0 einlochte (90+2.). Der kurz darauf doch noch erzielte Rußheimer Treffer, den der quirlige Graf in der Nachspielzeit mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz erzielte (90.+3), gefährdete den mit einer starken Mannschaftsleistung hart erkämpften KSV-Sieg nicht mehr.

Aufstellung: Brenner,Stark, Decker, Monteiro, Tunggul, Arnold, Schifferdecker(78. Hock), Wied, Herbold (87. Matt) Daubner, Gob (60. Wellner)

Schiedsrichter: Yener Kürsad (Billigheim-Ingenheim)

Zuschauer: 35

Tore: 1:0 Daubner (4.), 2:0 Arnold (90+2), 2:1 Graf (90.+3)

 

By | 2012-10-16T19:58:02+00:00 15. Oktober 2012|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|