Monthly Archives: März 2015

Rugby-Herren: KSV vs. ESC West Kaiserslautern 75:0

Unsere Herren sind zurück auf der Erfolgsspur!
Mit 75:0 gewannen wir unser erstes Heimspiel der Rückrunde gegen den ESC West Kaiserslautern deutlich!
Damit sind wir wieder bis auf 3 Punkte am 4. Tabellenplatz dran.
In zwei Wochen geht es dann zum Rückspiel zum BSC Offenbach.

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By | 2015-03-30T10:07:10+00:00 30. März 2015|Herren, Rugby|

Karlsruher SV – FC Alem.Eggenstein 2:0 (0:0) – 22.Spieltag – 29.3.15

Tabellenführer hatte Nachsehen
Der FC Eggenstein, der erneut auf wichtige Stammkräfte verzichten musste, hatte beim letztjährigen A-Klassen-Absteiger keinen leichten Stand und unterlag letzten Endes etwas unglücklich mit 0:2. Auch mit den Nachrückern im Team von Michael Künast zeigten sich die Alemannen aber gewohnt kombinationssicher, zum Torabschluss kam man allerdings gegen die abwehrstarken Waldstädter äußerst selten. Die Gastgeber präsentierten sich gut organisiert und zielstrebig, einige technische Holprigkeiten verhinderten aber den einen oder anderen Spielzug schon im Ansatz und brachten stattdessen die Gäste wieder ins Spiel. Durch Lauffreude und Einsatzbereitschaft wurde diese Unzulänglichkeiten indessen meist wettgemacht. Je länger die Partie lief, desto mehr konnte der KSV Ausgeglichenheit herstellen und gerade im letzten Spieldrittel war ein Torerfolg dann auch nicht mehr die große Überraschung.
Im ersten Abschnitt spielte sich das Geschehen meist außerhalb der beiden Strafräume ab. Lediglich zu Beginn und Ende gab es jeweils eine Torszene nennenswerter Art. So wurde ein Schuss von Dominique Ollendorff knapp um den Eggensteiner Pfosten gelenkt (2.). Auf der anderen Seite erlief sich der schnelle Benjamin Speck noch vor der Torauslinie den Ball und passte in den Strafraum, wo Robin Müller den Ball aber aussichtsreich am KSV-Tordreieck vorbei schlenzte (41.).
Nach dem Wechsel übernahm zunächst der Gast das Kommando und kam sogleich zu Torgelegenheiten. Kapitän Kai Schnürer bekam im Sechzehner den Ball aber nicht unter Kontrolle (49.) und wenig später konnte KSV-Verteidiger Martin Zürn den jungen Müller am gezielten Einschuss gerade noch hindern (53.). Allmählich kam dann auch die Stumpf-Truppe in Fahrt. Ollendorff gab nach einer Ablage von Jonas Kubiak einen ersten Warnschuss ab (55.) und Berthold Daubner verfehlte ein Anspiel in den Fünfmeterraum nur knapp (62.). Zehn Minuten später erspurtete sich der leicht abseitsverdächtig stehende Jonas Klodwig noch auf der Torauslinie die Kugel. Dessen flache Hereingabe drückte Moritz Hartung am ersten Pfosten zum 1:0 ins Eggensteiner Gehäuse (71.). Den folgenden Ausgleichsbemühungen der Alemannia fehlten oft Genauigkeit und Ideen, so dass die aufmerksamen Waldstädter das Geschehen vom eigenen Tor zuverlässig fern halten konnten. Ein Torwartlapsus machte dann Eggensteins Hoffnungen auf einen Punktgewinn vorzeitig zunichte. Ollendorffs Schuss ließ Keeper Sven Däggelmann auf dem rutschigen Geläuf wieder aus den Händen gleiten, worauf der Schütze im zweiten Anlauf abgeklärt zum 2:0 einnetzte (82.). Trotz optischer Überlegenheit des Aufstiegsaspiranten in den Schlussminuten ließ der KSV weiterhin keine Gefahr bringenden Aktionen mehr zu und freute sich somit über einen nicht unverdienten Achtungserfolg.—H.D.Brumm—

Aufstellung: Schuster – Erlewein, Zürn, Monteiro, Schreiber – Klodwig, Wied, Kubiak, Hartung – Ollendorff, Daubner
Wechsel: Gob für Daubner (79.), Boran für Ollendorff, Gherezghiher für Klodwig (83.)
Schiedsrichter: Jonathan Bauermeister (SVK Beiertheim)
Tore: 1:0 Hartung (71.), 2:0 Ollendorff (82.)
Zuschauer: 65

By | 2015-03-31T13:29:56+00:00 30. März 2015|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FG Rüppurr – Karlsruher SV 2:1 (1:0) – 21.Spieltag – 22.3.15

Ein Sonntagnachmittag zum Vergessen
Vom Gastspiel bei der Fußballgemeinde Rüppurr hatten die KSV-Aktiven ebenso wie auch deren Sympathisanten keine besonders positiven Eindrücke mitgenommen, was nicht allein nur mit dem Ergebnis zu tun hat. Konnte man personell ohnehin nicht aus dem vollen schöpfen, reduzierte sich der Kader während des Spiels dann noch zusätzlich und fremdbestimmt. So mussten schon in der ersten Halbzeit zwei KSV-Akteure nach jeweils rüden Attacken ihr Mitwirken einstellen (32., 42.). Zudem bestrafte der Schiedsrichter in der Folge des verantwortungslosen Gastgeber-Fouls kurz vor der Pause den provozierten Schubser eines KSV-Akteurs unverhältnismäßig hart mit der Roten Karte. Alles in allem keine guten Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis gegen einen vom Abstieg bedrohten Gegner. Aber selbst ein mehrfach seltsam entscheidender Unparteiischer kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Waldstädter unter ihren Möglichkeiten agierten und eine insgesamt schwache Vorstellung boten. Die Einstellung stimmte indessen und auch in Unterzahl boten sich noch Möglichkeiten, das Spiel zu drehen.
Nach anfänglichen Vorteilen für den KSV fand die Truppe von Frank Beller besser in die Partie, nachdem Yannick Reber einen Kopfball knapp neben den Pfosten setzte (15.). Mit Windunterstützung wurde mehr Druck entwickelt, ohne aber Gefahr bringend in den KSV-Strafraum zu gelangen. Vielmehr musste Verteidiger Felix Hofmann kurz vor der Torlinie die KSV-Führung verhindern (24.). Relativ überraschend gelang der RFG dann aber das 1:0. Gleich nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Timo Gob ließ die Waldstädter Defensive bei einem Eckball den aufgerückten Johannes Goos ungehindert aus drei Metern einköpfen (35.). Der Vorsprung wurde bis zur Pause engagiert verteidigt.
In die zweite Halbzeit ging die Truppe von Christian Stumpf ohne das etatmäßig vorgesehene Innenverteidigerpaar. Martin Zürn war außer Gefecht gesetzt worden (42.) und Michael Engelhorn durfte auf Anweisung des Schiedsrichters (42.) nicht mehr mitmachen. Weder die Unterzahl noch die notwendigen Umstellungen machten sich zunächst aber negativ bemerkbar. Das Geschehen spielte sich meist in der Rüppurrer Hälfte ab. So bugsierte RFG-Keeper Kai Diaz eine Hereingabe von Mauricio Monteiro gerade noch über die Latte (47.) und Mikael Länsitalo setzte eine Flanke auf den Querbalken (54.). Auf der Gegenseite stand Michael Mann nach einer Linksflanke frei im Strafraum, konnte Schlussmann Kevin Schuster aber nicht überwinden (58.). Gleiches gilt für KSV-Akteur Simon Schreiber, der aus zehn Metern erfolglos blieb (64.). Die Jungs vom Nordstern hatten weiterhin etwas mehr vom Spiel, und kassierten dennoch den zweiten Treffer. Bei einem schnellen Gegenstoß erhöhte wiederum Goos nach einer Direktablage von Salvatore Molino mit einem sehenswerten Schlenzer, der neben dem Pfosten einschlug, auf 2:0 (69.). Die Gäste waren geschockt, ließen sich aber nicht entmutigen und erkämpften sich einige gute Torgelegenheiten. Die Rüppurrer Abwehr klärte aber einen Schuss von Schreiber noch vor der Torlinie (71.) und wenig später einen weiteren Versuch zur Ecke (74.). Dann köpfte Christoph Helfenritter aussichtsreich übers Tor (84.). Kurz darauf herrschte wieder höchste Not im RFG-Strafraum, die vielbeinige Abwehr klärte aber mehrmals auf der Torlinie (88., 89.). Sekunden später musste Torwart Diaz einen Schuss abprallen lassen und Simon Schreiber traf aus fünf Metern endlich zum längst fälligen Anschlusstreffer. (90.). Zu mehr reichte es in der Nachspielzeit wegen der umständlichen Spielweise und des Einsatzwillens der Hausherrn nicht. Dass der Unparteiische in der 80. Minute nicht im Bilde war und einen RFG-Akteur trotz zweier Gelber Karten nicht des Feldes verwies, war zwar bitter, aber für den KSV letztlich nicht der alleinige Grund für den enttäuschend verlaufenen Sonntagnachmittag.–H.D.Brumm—

Aufstellung: Schuster – Erlewein, Zürn, Engelhorn M., Helfenritter – Wied – Länsitalo, Hartung, Monteiro, Schreiber – Gob
Wechsel: Klodwig für Gob (35.), für Zürn (46.), Gob für Bozkurt (70.),
Schiedsrichter: Adolfo Fernandez Baez (FC Espanol Karlsruhe)
Tore: 1:0 ‚Goos (35.), 2:0 Goos (69.), 2:1 Schreiber (90.)
Zuschauer: 52

By | 2015-03-25T16:48:38+00:00 23. März 2015|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Germ.Neureut 0:1 (0:0) – 20.Spieltag – 15.3.15

Knapp am Punktgewinn vorbei geschrammt
Dem Karlsruher SV fehlte nicht viel, um den Neureuter Germanen ein Unentschieden abzutrotzen. Erst fünf Minuten vor dem Ende gelang dem favorisierten Aufstiegsaspiranten der entscheidende Treffer, der sich mit der vollen Punktausbeute damit sogar auf den zweiten Tabellenplatz vorschob. Beim KSV sollte man sich aber nicht zu arg grämen, konnte man doch über weite Strecken die Partie ausgeglichen gestalten, wenngleich die reifere und abgeklärtere Spielanlage der Gäste unverkennbar war und diese sich den Sieg letztlich doch verdienten. Dennoch blieben hochkarätige Torchancen aus, weshalb das lange Zeit torlose Spiel haupt-sächlich von der Spannung lebte. Dass die Begegnung ganz ohne bunte Karten über die Bühne ging, lag neben der fairen Einstellung der Mannschaften auch am souveränen Unparteiischen Patrick Wrase (FC Espanol), der stets die richtige Balance bei seinen Entscheidungen fand.
Schon zu Beginn wurde klar, dass der FC Germania frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen wollte. So waren die Gäste während der ersten halben Stunde klar tonangebend, gefährliche Aktionen in Tornähe wussten die defensiv konzentriert arbeitenden Waldstädter aber bis zur Halbzeit gut zu verhindern. Lediglich ein 25-Meter-Schuss von Marko Grgic, den KSV-Keeper Dominik Döring zur Seite faustete (19.) und ein Schuss von der Strafraumgrenze, den der zu überraschend angespielte Stafan Bürck unkonzentriert am Pfosten vorbei setzte (38.) blieben die einzigen nennenswerten Torszenen. Auf der anderen Seite bot sich gar die Chance zur KSV-Führung, Berthold Daubner zog einen 16-Meter-Versuch aber knapp am Neureuter Tordreieck vorbei (23.).
Zum Wiederbeginn kamen die Gastgeber mit einer offensiveren Ausrichtung aufs Feld und setzten die Germanen in ihrer eigenen Hälfte fest und kamen auch zu Torgelegenheiten. Daubner brachte beim Kopfballversuch nach einer Rechtsflanke von Mikael Länsitalo aber nicht genug Druck hinter den Ball (51.) und ein 25-Meter-Schuss von Hassan Hout verfehlte den Neureuter Kasten nur knapp (55.). Die Germanen wurden dann wieder präsenter und auch gleich torgefährlich. Thomas Kokott scheiterte aus spitzem Winkel am KSV-Schlussmann und im Anschluss an den folgenden Eckstoß griff sich Döring auch den Schuss von Rouven Mössinger (59.). Kurz darauf musste der talentierte Hout verletzungsbedingt den Platz verlassen, was die Offensivmöglichkeiten des KSV an diesem Tag sichtlich minimierte. Richtung Germanentor lief so nicht mehr viel zusammen, zumal man zunehmend mit Abwehrarbeit beschäftigt wurde. In den Schlussminuten gab es kaum vernünftigen Ballbesitz mehr, mit engagierter Abwehrarbeit hielt der KSV das Spiel aber dennoch offen und die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufrecht. Eines der seltenen Abstimmungsprobleme im Deckungsverbund brachte die Gastgeber dann aber um den Lohn ihres Einsatzes. Plötzlich erwischte Thomas Kokott den Ball an der Strafraumgrenze und zog aus der Drehung ab. Der Ball rutschet Keeper Döring noch über die Handschuhe, senkte sich dann aber neben dem Pfosten zum umjubelten Führungstreffer ins Tor (85.). Kurz darauf zielte der eingewechselte Marco Walsch Zentimeter am KSV-Pfosten vorbei (86.). Die Waldstädter schafften es in der verbleibenden Zeit dann nicht mehr, irgend welche Toraktionen zu kreieren und mussten eine unglücklich zu Stande gekommene Niederlage wegstecken, andererseits aber auch einen letztlich nicht unverdienten Gästeerfolg anerkennen. —H.D.Brumm—-

Aufstellung: Döring – Erlewein, Zürn, Engelhorn M., Helfenritter – Länsitalo, Hartung, Monteiro, Daubner – Ollendorff, Hout
Wechsel: Wied für Hout (60.), Khlili-Soltani für Helfenritter (88.)
Schiedsrichter: Patrick Wrase (FC Espanol Karlsruhe)
Tore: 0:1 Kokott (85.)
Zuschauer: 65

By | 2015-03-18T13:47:27+00:00 16. März 2015|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Rugby-Herren: 3. Liga SüdWest: TG 75 Darmstadt vs. KSV 39:11

Am Samstag, den 28.2. fuhren wir bei perfektem Wetter zum Auftakt der Rückrunde für unsere Herren nach Darmstadt. Leider konnten wir auch dieses Mal nicht gegen die TG Darmstadt gewinnen, aber trotz einer auf vielen Positionen umgestellten Mannschaft zeigten wir eine starke Leistung. Das Ergebnis lautet 39:11 für Darmstadt.
Am 28.3. steht das erste Heimspiel der Rückrunde an. Dann haben wir die Mannschaft aus Kaiserslautern zu Besuch.

By | 2015-03-14T10:33:56+00:00 14. März 2015|Herren, Rugby|

ASV Wolfartsweier – Karlsruher SV 1:2 (1:1) – 19.Spieltag – 8.3.15

Mit Glück zum Auswärtssieg
Im Verfolgerduell gegen den angriffsstarken Tabellenvierten aus dem Horbenloch erkämpfte sich der Karlsruher SV die volle Punktausbeute und verkürzte den Rückstand auf die Hausherren auf nur noch einen Zähler. Nachdem auf mindestens fünf bewährte Kräfte verzichtet werden musste, war mit einem Dreier keineswegs zu rechnen. Die eingesetzten Nachrücker, darunter zwei A-Junioren, rechtfertigten aber das Vertrauen des Coaches und wussten wie das übrige Team vor allem auch in punkto Einsatzwillen zu überzeugen. Für die verständlicher Weise enttäuschte Blaha-Truppe blieb am Ende hingegen eine unglückliche Niederlage zu konstatieren.
Die Begegnung begann bei herrlichstem Märzwetter sofort mit druckvollen Angriffen der Hausherren und KSV-Verteidiger Simon Dietrich musste nach acht Minuten einen Schuss des quirligen Tchana Yopa im Fünfmeterraum abblocken (8.). Nach der vom ASV dominierten Anfangsviertelstunde entwickelte sich dann eine zunächst ausgeglichene Partie mit abwechselnden Ballbesitzphasen. Erste Annäherungsversuche der Gäste von Simon Schreiber (23.) und Dominique Ollendorff (26.) blieben relativ harmlos. Kurz darauf ging auf der anderen Seite der ASV durch eine flotte Kombination in Führung. Torjäger Fabio Lohmeyer bugsierte den Ball aus 14 Metern zentimetergenau neben dem Pfosten zum 1:0 ins KSV-Tor (29.). Wähnte man die Gastgeber damit schon auf die Siegerstraße einzubiegen (zumal mit Marcel Böttner ein weiterer Routinier verletzungsbedingt passen musste), wurde man nur wenig später eines Besseren belehrt. Schreiber wurde von Ollendorff in die Gasse geschickt, passte in den Rücken der Abwehr, wo Berthold Daubner aus zentraler Position mit einem strammen Schuss den 1:1-Ausgleich markierte (32.). Wenige Augenblicke später wäre die erneute ASV-Führung fällig gewesen. Leszek Klyszcz verfehlte bei einem schnell vorgetragenen Konter allein vor Keeper Dominik Döring aber nur um Zentimeter den Kasten (34.). Auf der Gegenseite nagelte dann KSV-Kapitän Mauricio Monteiro nach einer Ablage von Simon Schreiber den Ball an die Querlatte (36.). Die nächste gefahrvolle Szene spielte sich wieder im Gästestrafraum ab, wo Abwehrchef Michael Engelhorn einen Distanzschuss kurz vor der Torlinie noch klärte (39.). Die folgende Druckphase überstanden die Waldstädter bis zum Pausenpfiff ebenfalls unbeschadet.
Der zweite Spielabschnitt war weniger ansehnlich. Nachdem Lohmeyer einen Drehschuss übers Gehäuse gesetzt hatte (54.), verflachte die Partie zusehends. Zerfahrene Aktionen häuften sich und vornehmlich die KSV-Akteure ließen über weite Strecken das spielerische Element vermissen. Deren Defensivqualitäten waren allerdings tadellos und die ASV-Versuche, mit langen Bällen die offensivstarken Kräfte einzusetzen, erwiesen sich so als meist stumpfe Waffe. Einzig ein harmloser Schuss von Tchana Yopa (61.) und eine Direktabnahme von Friedrich Wieseler (82.) stellten den KSV-Torhüter, allerdings nicht ernsthaft, auf die Probe. Bei der bis dahin einzigen KSV-Gelegenheit in der zweiten Halbzeit köpfte Timo Gob knapp am Tor vorbei (74.). Völlig unerwartet fand sich der Ball einige Minuten später im Wolfartsweierer Tor wieder. Eine der wenigen gelungenen Offensivaktionen, von Gob und Christopher Haupt geschickt eingeleitet, brachte Berthold Daubner in Ballbesitz. Der setzte sich scheinbar mühelos gegen die ASV-Abwehrspieler durch und schlenzte die Kugel aus spitzem Winkel an Keeper Strücker vorbei neben den zweiten Pfosten zum 1:2 ins Netz (82.). Dass er mit seinem zweiten Tor zum Matchwinner avancieren sollte, war aber noch lange nicht ausgemacht. Die Blaha-Schützlinge versuchten engagiert die Niederlage noch abzuwenden, konnten aber keine torgefährliche Situation mehr herauf beschwören. Die Mannen von Chris-tian Stumpf standen sicher und brachten mit der nötigen Portion Glück ihren Vorsprung über die Nachspielzeit. Sie entschädigten sich damit wenigstens zum Teil für die Vorwochen-Niederlage in dem unter ominösen Faktoren angesetzten Wiederholungsspiels gegen den FC 1921.—H.D.Brumm(KSV)

Aufstellung: Döring – Dietrich, Zürn, Engelhorn M., Böttner – Schreiber, Hartung, Monteiro, Haupt – Ollendorff, Daubner
Wechsel: Kubiak für Böttner (30.), Gob für Haupt (57.), Haupt für Daubner (62.), Daubner für Ollendorff (79.), Gob für Schreiber (89.)
Schiedsrichter: Gerhard Güntert (FC Flehingen)
Tore: 1:0 Lohmeyer (29.), 1:1 Daubner (32.), 1:2 Daubner (82.)
Zuschauer: 42

By | 2015-03-11T08:20:05+00:00 9. März 2015|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|