Monthly Archives: Mai 2016

SpVgg Olympia Hertha – Karlsruher SV 0:3 (0:0) – 30.Spieltag – 29.05.16

Mit Willensstärke Relegationsplatz gesichert.

Verdient, vom Ergebnis her aber um zwei Tore zu hoch, erkämpfte sich der Karlsruher SV beim Hardtwaldrivalen Olympia Hertha die für die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes notwendigen drei Punkte. Gegen eine verbissen einsatzfreudige Gastgebertruppe war der KSV in jeder Sekunde gefordert und hatte auch einige brenzlige Situationen zu überstehen. Die in vielen Phasen gleichwertigen „Olympier“ schenkten dem Nachbarn nicht das Schwarze unter den Fingernägeln und hielten mit allen erlaubten und vielen unerlaubten Mitteln bis in die Schlussminuten ein Unentschieden. Bei ausgeprägterer Treffsicherheit wäre sogar eine Führung möglich gewesen. Die Jungs vom Nordstern meisterten die erwartet schwierige Aufgabe aber erneut erfolgreich, hatten in den entscheidenden Situationen dann aber auch das nötige Glück auf ihrer Seite. Am Ende musste sich so der gesponserte Ehrgeiz der Herthaner dem überragenden Mannschaftsgeist der KSV-Jungs geschlagen geben.

Der Vizemeister begann furios. Ein energisches Solo schloss Benjamin Bindereif mit einer flachen Linksflanke ab, Florian Engelhorn nutze die Gelegenheit aus drei Metern aber nicht (4.). Dann köpfte Heiko Pflugfelder eine Freistoßflanke von Khlili Soltani an die Latte (13.). Dem ließen die Gastgeber einen schörkellosen Konter folgen. Der zumindest mit technischen Fertigkeiten glänzende Abdulkadir Akdag legte quer auf Timo Widmann, der freistehend aber am grandios reagierenden Dominik Döring scheiterte (14.). Als KSV-Routinier Marco Wied einen Kopfball knapp vorbei setzte (19.), begann die beste Phase der Olympioniken, die fortan die Gäste zu erhöhten Anstrengungen in der Defensive zwangen. Zunächst traf Vincenzo Pinelli nach einem erfolglosen KSV-Angriff nur die Oberkante der Latte (21.) und Angelo Celestini schoss in die Arme des KSV-Keepers (25.). Dann blieb ein Schuss von Widmann in der Gäste-Abwehr hängen (36.) und Celestinis zweiter Torschussversuch stellte für Döring erneut kein Problem dar (37.). Gefährlicher war der Kopfball des bis dahin umtriebigen Widmann nach einer Ecke, der knapp über den Balken flog (39.). Kurz vor der Pause verfehlte noch Akdag mit einem Freistoß den KSV-Kasten (45.). Dann pfiff der junge Schiedsrichter Thomsen, der sich der ruppigen und von einigen Akteuren übertrieben hitzig geführten Partie erfreulich gut gewachsen zeigte, zur Halbzeit.

Der zweite Abschnitt begann mit Regen und mit nun druckvollerem Spiel der Waldstädter, die dennoch nicht zu sicherem Aufbauspiel kamen, so dass das von Oldie Frank Hasenkopf gehütete Hertha-Tor lange Zeit unbehelligt blieb. Allerdings war auch Gegenüber Döring beschäftigungslos. Für die erste Torchance der zweiten Hälfte brauchte es 25 Minuten. Bindereifs Kopfball strich aber ebenso vorbei (71.) wie der Schuss von Clemens Panzer (72.). Im Gegenzug hielt Döring einen Versuch aus 16 Metern sicher fest (73.). Die Begegnung lebte schon längere Zeit mehr von der Spannung als von hoher Fußballkunst. Zunehmend litt der Spielfluss unter häufigen Unterbrechungen wegen Foulspiels, Verwarnungen und diverer Blessuren. Die KSV-er bemühten sich dennoch weiter um das finale Erfolgserlebnis, das spät, aber noch rechtzeitig eintreten sollte. Coach Christian Stumpf beorderte für die Schlussphase Simon Schreiber und Florian Engelhorn wieder aufs Feld, was sich als Glücksgriff erwies. Schreiber setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte nach innen. Von einem Herthaner noch leicht abgefälscht senkte sich die Kugel ebenso unhaltbar wie glücklich in den Torwinkel zum erlösenden 0:1 (78.). In den hitzigen Schlussminuten (die Gourgiotis-Truppe schwächte sich in der 82. Minute durch einen Platzverweis von Giancarlo Clinca   selbst) verteidigten die Jungs vom Nordstern willensstark den Vorsprung. Endgültig geklärt war die Angelegenheit deshalb erst mit dem 0:2 von Engelhorn, der aus etwa 20 Metern mit einem Flachschuss erfolgreich war (88.). Gegen die sich nun endgültig aufgebenden Hausherren spielten sich die Grün-Schwarz-Roten dann über mehrere Stationen bis in den gegnerischen Strafraum vor. Dort bediente Pablo Sanchez den mitgelaufenen Engelhorn, der zum heftig umjubelten 0:3 einschoss (90.). Damit war die Relegationsberechtigung trotz engagierter Gegenwehr eines starken Gegners und unabhängig vom Jöhlinger Ergebnis eingetütet.

Das Saisonziel war schon vor dem letzen Rundenspiel für den KSV mehr als erreicht. Dass nun sogar die A-Klasse in Reichweite ist, wird die Jungs zusätzlich motivieren. Auch wenn man sich in den Aufstiegsspielen in Anbetracht der starken Konkurrenz als klarer Außenseiter sieht, sind Träume nicht verboten. Macht´s noch einmal, Lumpen!               H. D. Brumm.

Aufstellung: Döring – Zürn, Monteiro, Kubiak, Hartung – Schreiber, Wied – Pflugfelder, Khlili Soltani, Bindereif – Engelhorn

Wechsel: Sanchez für Engelhorn (58.), Panzer für Schreiber (58.), Schreiber für Zürn (67.), Engelhorn für Kubiak (76.)

Schiedsrichter: Christoph Thomsen (SV Staffort)

Zuschauer: 76

Tore: 0:1 Schreiber (78.), 0:2 Engelhorn (88.), 0:3 Engelhorn (90.)

By | 2016-05-31T06:38:29+00:00 30. Mai 2016|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Rugby-Verbandsliga BaWü Spieltag in Karlsruhe

Gestern fand bei uns der Turniertag der Verbandsliga BaWü statt.
Die Verbandsliga ist eine Anfänger- und Aufbauliga mit dem Ziel neue Spieler an den Ligabetrieb heranzuführen. Gespielt wird teilweise in gemischten Mannschaften, da nicht jeder Standort eine vollständige Mannschaft stellen kann.
Gestern hatten wir gleich drei vollständige Mannschaften (Karlsruhe Rugby, TV Pforzheim Rugby, Stuttgarter RC) und eine Piratenmannschaft, bestehend aus Spielern des Sportclub Neuenheim 02 e.V., Freiburger Rugby Players, Rugby Club Rottweil und Rugby Neckarsulm zu Gast.

Den Spieltag gewannen die Piraten mit drei Siegen, gefolgt vom TV Pforzheim mit zwei Siegen. Unsere Mannschaft, in der viele Spieler ihr ersten Spiel hatten, kam mit einem Sieg auf den dritten Platz. Stuttgart kam auf Platz 4.

Vielen Dank an alle Spieler, Helfer, Schiedsrichter, die dabei geholfen haben einen schönen Spieltag bei uns auszurichten.

By | 2016-05-23T11:03:47+00:00 23. Mai 2016|Herren, Rugby, Uni Team|

Rugby-Ligapokal: TuS 95 Düsseldorf vs. KSV: 39:31

Am Samstag, den 14.5. ging es für unsere Herren zur TuS 95 Düsseldorf in der ersten Runde des Ligapokals.
Als einzige „unterklassige“ Mannschaft waren wir gegen die Zweitligisten angetreten.
In einer Partie auf Augenhöhe mussten wir uns trotz einer starken Leistung am Ende knapp mit 39:31 geschlagen geben.
Damit endet unser Ausflug in den Ligapokal leider schon wieder. Das Spiel war aber ein guter Gradmesser für uns.

By | 2016-05-23T08:51:54+00:00 23. Mai 2016|Herren, Rugby|

Rugby-Jugend: Jugendturnier in Freiburg

Am 7.5. namen einige unserer Jugendspieler am Jugenturnier des Freiburger RC teil. Sie spielten in gemischten Mannschaften mit anderen Teams.
Für einige unserer Nachwuchsrugger waren es die ersten Spiele.
Und auch unser Nachwuchsref leitete wieder einige Partien.

By | 2016-05-23T08:49:50+00:00 23. Mai 2016|Jugend, Rugby|

Karlsruher SV – FSSV Karlsruhe 3:2 (2:0) – 29.Spieltag – 22.5.16

Last-Minute-Treffer hält KSV im Rennen.

Trotz einer 2:0-Halbzeitführung kam der Karlsruher SV im Heimspiel gegen den FSSV Karlsruhe im zweiten Abschnitt noch arg in Bedrängnis. Nachdem die über weite Strecken gleichwertigen Gäste nach einer Stunde zum Ausgleich kamen, bedurfte es einer gewaltigen Anstrengung, um dank Matchwinner Florian Engelhorn am Ende glücklich, aber nicht unverdient die volle Punktausbeute doch noch einzufahren. Ein durchaus mögliches Unentschieden hätte den Verlust des Relegationsplatzes an den FC Jöhlingen bedeutet, den die derzeit unaufhaltsamen Walzbachtäler am kommenden letzten Spieltag gegen Kleinsteinbach wohl erfolgreich zu verteidigen wüssten. So aber haben es die Jungs von Christian Stumpf selbst in der Hand, den angestrebten zweiten Tabellenplatz aus eigener Kraft zu verteidigen. Für den dafür notwendigen Sieg hängen die Trauben beim Hardtwald-Nachbarn Olympia Hertha, der als Tabellensechster seine bereits beste Platzierung seit der Saison 2006/07 erreicht hat, allerdings ziemlich hoch. Schwächephasen wie gegen die Freien Turner wird man sich dort nicht mehr leisten dürfen.

Die Hausherren gingen schon früh in Führung. Khlili Soltani schlug einen Freistoß in den Fünfmeterraum, wo Florian Engelhorn am ersten Pfosten per Kopf zur Stelle war und zum 1:0 einnickte (6.). In der 13. Minute mussten auf der Gegenseite Moritz Hartung und Keeper Dominik Döring gemeinsam FSSV-Angreifer Christian Druffel stellen. Danach hatte der KSV das Spiel unter Kontrolle, Torszenen konnten gegen die aufmerksame Defensivarbeit der Gäste indessen nicht produziert werden. Es bedurfte erst einer energischen Einzelleistung von Simon Schreiber, der sich einen schon verloren geglaubten Ball an der Grundlinie zurück eroberte und überraschend für die Gästeabwehr nach innen flankte, wo Engelhorn erneut goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 2:0 einköpfte (32.). Berichtenswerte Ereignisse waren bis zur Pause dann nicht zu verzeichnen. Der KSV verwaltete geschickt das Ergebnis und der FSSV fehlte es an zündenden Ideen im Angriffsspiel.

Beide Teams vollzogen zu Beginn des zweiten Teils einen Doppelwechsel, was sich zunächst nur für die Truppe vom Adenauerring auszahlte. Als sich die KSV-er in der Sortierungs- und Sorglosphase befanden, kombinierten sich die Zagst-Schützlinge ziemlich unbelästigt durchs Mittelfeld. Auf der linken Seite wurde Andreas Reimold angespielt, der nicht lange fackelte und mit einem Flachschuss ins lange Eck sehenswert den Anschlusstreffer zum 2:1 markierte (47.). Ab sofort entwickelte sich bei ausgeglichen Spielanteilen ein interessanter Schlagabtausch mit zahlreichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Zuerst machte Pablo Sanchez, dessen Schuss von Goalie Erik Hein per Faustabwehr geblockt wurde, auf sich aufmerksam (48.) und Clemens Panzer setzte einen Freistoß über den FSSV-Kasten (49.). Dann wirbelte Steffen Walter einige KSV-Spieler durcheinander, schloss aber zu schwach ab (50.) und Reimold zielte aussichtsreich über den KSV-Querbalken (51.). Auf der anderen Seite legte der freigespielte Heiko Pflugfelder quer auf Sanchez, der aber ins Straucheln kam und aus fünf Metern vergab (53.). Nach einem Eckball für die Gäste zielte wenig später der junge Christian Druffel knapp am Pfosten vorbei (56.). Dann stand der FSSV-Keeper im Mittelpunkt, als er ein Solo von Panzer erfolgreich beendete (58.). Im direkten Gegenzug fehlte beim Außenristschuss von Routinier Florian Rauch nicht viel zum Torerfolg (58.). Dann wurde Sanchez nach energischem Solo im Strafraum gelegt, Schiri Armin Dedic (KSC) verlegte den Tatort aber auf außerhalb der strafstoßbewehrten Zone (59.). Der Freistoß ist nicht erwähnenswert. Statt des möglichen dritten KSV-Treffers gelang der FSSV kurz darauf der Ausgleich. Mit einem umstrittenen Freistoß wegen angeblichen Handspiels setzte Walter seinen Kapitän Bernd Sennekamp in Szene, der seine Kopfballstärke mit dem Treffer zum 2:2 nachdrücklich unter Beweis stellte (62.). Die Waldstädter brauchten einige Minuten, um den Schock zu verdauen, fanden dann aber mit Willensstärke zurück ins Spiel und arbeiteten sich regelmäßig Torgelegenheiten heraus. Allerdings hatte Pflugfelder mit zwei Kopfballversuchen kein Glück (72., 84.). Sanchez kam dann gegen den wegen einer Handverletzung von Keeper Erik Hein zwischen die Pfosten beorderten Feldspieler Tristan Ibba eine Fußspitze zu spät (74.) und Benjamin Bindereif (82.) zielte ebenso wie Sanchez nach sehenswerter Ballstafette über den Kasten (87.). Glück hatte die Stumpf-Truppe dann gegen Spielende, als den Gästen wegen vermeintlicher Abseitsposition ein aussichtsreicher Konterangriff zurück gepfiffen wurde (88.). Dann unterlief bei der nächsten Angriffsaktion der Waldstädter einem FSSV-Akteur ein ebenfalls umstrittenes Handspiel. Statt die Baumwipfel zu quälen, überlistete Clemens Panzer die Gästemauer diesmal mit einer Freistoßfinte. Der so überraschend in Position gebrachte Engelhorn zog kurz von der Torauslinie aus spitzem Winkel ab und der Ball zischte unglücklich abgefälscht zum nicht mehr erwarteten 3:2-Siegtreffer ins Netz (89.). Als Sennekamp in den Schlusssekunden im Fallen um Zentimeter am KSV-Pfosten vorbei gezielt hatte, pfiff Schiri Dedic eine Nerven aufreibende Partie ab, dessen Endergebnis beim KSV-Anhang für finalen Jubel sorgte. Zum Leidwesen der Gäste, die kurz vor einer Überraschung standen.–H.D.Brumm—

Aufstellung: Döring – Zürn, Monteiro, Kubiak, Hartung – Schreiber, Wied – Pflugfelder, Khlili Soltani, Bindereif – Engelhorn

Wechsel: Sanchez für Engelhorn (46.), Panzer für Schreiber (46.), Engelhorn für Zürn (78.), Zürn für Sanchez (90.)

Schiedsrichter: Armin Dedic (Karlsruher SC)

Zuschauer: 76

Tore: 1:0 Engelhorn (6.), 2:0 Engelhorn (32.), 2:1 Reimold (47.), 2:2 Sennekamp (62.), 3:2 Engelhorn (89.)

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By | 2016-05-24T08:48:05+00:00 23. Mai 2016|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

TSV Wöschbach – Karlsruher SV 1:4 (1:1) – 28.Spieltag – 14.5.16

Dreierpack von Engelhorn beim Tabellenletzten.

Mit einem verdienten, aber hart erarbeiteten Auswärtssieg beim TSV Wöschbach hält der KSV den Ein-Punkte-Vorsprung zum Relegationskonkurrenten FC Jöhlingen. Der Auf- und designierte Absteiger aus dem Pfinztal machte es den favorisierten Karlsruhern lange Zeit schwer, wollte man doch den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt wenigstens nicht ohne Gegenwehr aufgeben. Dem kam entgegen, dass der Tabellenzweite in der ersten Halbzeit trotz früher Führung nur eine unterdurchschnittliche Leistung bot und vor allem im Anschluss an den nach einer halben Stunde erzielten Wöschbacher Ausgleichstreffer die nötige Sicherheit vermissen ließ. Erst nach der Pause agierte der KSV zielstrebig und kombinationssicherer und beherrschte mit zunehmender Spieldauer den Gastgeber nach Belieben. Der lupenreine Hattrick von Florian Engelhorn im zweiten Abschnitt war dann auch der verdiente Lohn der Leistungssteigerung.

Schon die erste Torannäherung brachte gleich die Führung für den KSV. Khlili Soltani zirkelte einen Freistoß in den Strafraum, wo Heiko Pflugfelder einen energisch zum Kopfball ging und neben dem Pfosten unhaltbar zum 0:1 einnetzte (7.). Drei Minuten später fand der Ball erneut den Weg ins TSV-Tor, Schiri Wengert versagte dem Treffer aber die Anerkennung. Dies war offensichtlich der Weckruf für die Mannen des Trainerduos Oberle/Klüglich, die ihre spielerische Unterlegenheit nun stets erfolgreicher durch engagiertes Zweikampfverhalten ausglichen. Hin und wieder tauchte man dann auch in Nähe des KSV-Tores auf. Dabei hatte Philipp Klüglich mit einem schönen Fallrückzieher eine überraschende Torgelegenheit, Keeper Dominik Döring lenkte die Kugel aber gerade noch ans Lattenkreuz (23.). Auch den Gästen boten sich wieder gute Gelegenheiten. Nachdem zunächst auf der Torlinie geklärt wurde, zielte Moritz Hartung im Nachschuss aber weit über den Wöschbacher Kasten (25.). Dann setzte Pflugfelder einen Soltani-Freistoß per Kopf nur knapp neben das Gehäuse (26.). Wenig später fiel nach einem Eckstoß der nicht ganz überraschende Ausgleich, nachdem Döring nicht weit genug klären konnte und der Ball erneut in den Strafraum befördert wurde. Das vom bis dahin offensiv auffälligsten Wöschbacher Assan Jallow mit dem Rücken zum Tor stehend verarbeitete Spielgerät senkte sich Millimeter unter dem Querbalken zum 1:1 ins KSV-Tor (30.). Mit diesem doch unerwarteten Resultat wurden dann auch die Seiten gewechselt.

KSV-Coach Christian Stumpf hatte seine Truppe in der Pause neu motiviert und zudem Florian Engelhorn in den Angriff beordert. Sogleich zeigten die Nordsternler eine bessere Präsenz und erspielten sich Tormöglichkeiten. Hartung (53.) verfehlte aus spitzem Winkel ebenso knapp das Tor wie Benjamin Bindereif (54.) und Engelhorn köpfte einen Flankenball von Marco Wied über das TSV-Gehäuse (62.). Als drei Minuten später Benjamin Bindereif auf der linken Angriffsseite einmal nicht wie so oft in dieser Begegnung regelwidrig gebremst werden und nach innen flanken konnte, war Engelhorn erstmals zu Stelle: Ballannahme, Körperdrehung, platzierter Schuss ins rechte Eck, 1:2, Erleichterung und lautstarke Jubeltraube (65.). Die Dominanz der Gäste hielt an. Wöschbach musste wiederum auf der Linie klären und der anschließende Flachschuss von Mauricio Monteiro flog nur Zentimeter am Ziel vorbei (71.). Kurz darauf zeigte Pflugfelder wieder einmal seine Zweikampstärke und setzte die TSV-Abwehr an deren Strafraum mächtig unter Druck. Der Ball landete bei Engelhorn, der in bester Stürmermanier zum vorentscheidenden 1:3 einschoss (72.). Die Gastgeber ließen sich dennoch nicht hängen und kämpften unentwegt weiter, wenngleich wie fast im gesamten Spielverlauf deren Aufbaubemühungen angesichts der sehr aufmerksam arbeitenden Waldstädter weiterhin stets im Ansatz hängen blieben. Lediglich Mittrainer Klüglich wagte nach guter Ballbehauptung gegen drei KSV-er einen recht optimistischen Versuch, als er aus fast 35 Metern den KSV-Torsteher zu überlisten versuchte. Immerhin musste Döring in der Rückwärtsbewegung den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte bugsieren (75.). Kurz darauf machten die Karlsruher den Deckel zu. Nach abgefangenem Offensivversuch der Hausherren kam Spielmacher Khlili Soltani an den Ball und lupfte diesen über die Abwehr in den Lauf von Engelhorn. Der tütete souverän das 1:4 ein (78.) und avancierte mit seinem Hattrick zum Spieler des Tages eines am Ende doch überzeugenden Teams.

Der KSV-Truppe stehen nun noch zwei keinesfalls leichte Hardtwald-Duelle bevor, die man angesichts der momentanen Jöhlinger Konstanz wohl gewinnen muss, um die Berechtigung zur Aufstiegsrelegation zu behalten. Für die ans Tabellenende abgerutschten Wöschbacher hingegen dürfte bei dem schwierigen Restprogramm die Hoffnung auf ein mehr als einjähriges Gastspiel in der B-Klasse gegen Null gesunken sein.–H.D.Brumm–

Aufstellung: Döring – Zürn, Monteiro, Kubiak, Hartung – Haupt, Wied – Pflugfelder, Khlili Soltani, Bindereif – Eckert

Wechsel: Engelhorn für Eckert (46.), Panzer für Haupt (55.), Haupt für Hartung, Dietrich für Monteiro (79.),  Eckert für Pflugfelder (82.)

Schiedsrichter: Hans-Joachim Wengert (Stutensee)

Zuschauer: 32

Tore: 0:1 Pflugfelder (7.), 1:1 Jallow (30.), 1:2 Engelhorn (65.), 1:3 Engelhorn (72.), 1:4 Engelhorn (78.)

By | 2016-05-17T18:48:22+00:00 15. Mai 2016|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Rugby-Herren: 3. Liga SüdWest: RC Luxemburg II vs. KSV 0:66

Perfekter Abschluss unserer (fast) perfekten Rückrunde:
Mit 66:0 schlagen wir die zweite Mannschaft des RC Luxemburg auf deren Platz.
Somit beenden wir die Saison in der 3. Liga auf dem zweiten Platz mit deutlichem Vorsprung auf den Tabellendritten.

Damit haben wir eine sehr gute Ausgangslage für unser erstes Spiel im Ligapokal gegen den Düsseldorf Dragons Rugby Club am kommenden Samstag in Düsseldorf.

Hier gibt es noch Bilder vom Spiel in Luxemburg. Vielen Dank an Serge Feltes!
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1094998810573707.1073741842.876102109130046&type=3

 

By | 2016-05-12T08:39:19+00:00 12. Mai 2016|Herren, Rugby|