Monthly Archives: April 2017

FSSV Karlsruhe – Karlsruher SV 1:0 (1:0) 23.Spieltag – 27.4.17

FSSV entscheidet Verfolgerduell.

Der Karlsruher SV musste bei den Freien Turnern einen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen. Nach der 0:1-Niederlage liegt man Spieltag bereinigt nun zwei Punkte hinter dem Hardtwald-Rivalen und kann derzeit keinen der ersten beiden Plätze aus eigener Kraft erreichen. Es sind allerdings noch einige Partien zu spielen, weshalb die Truppe vom Nordstern die Flinte nicht voreilig ins Korn werfen wird. Der Auftritt am Adenauerring lässt indessen nicht automatisch auf eine Siegesserie schließen. Hier operierte man durchaus solide und erspielte sich in der zweiten Halbzeit sogar mehr Spielanteile als die Hausherren, aber auch beim neutralen Beobachter stellte sich kaum das Gefühl ein, dass die KSV-er noch zu einer Wende fähig gewesen wären. Die Richter-Truppe agierte abgeklärt und ballsicher und wurde zudem ihrem Ruf als abwehrstärkstes Team der Staffel vollauf gerecht. Vor allzu große Probleme wurde diese angesichts der durchschaubaren Angriffsversuche des KSV aber auch nicht gestellt. Und im Aufbauspiel hätten sich die KSV-Anhänger ebenfalls eine fehlerfreiere und flüssigere Spielweise gewünscht. So entschied der FSSV in einem fairen Spiel das Kräftemessen zwar knapp, aber letztlich verdient für sich.

Die Waldstädter beherrschten die Anfangsphase und hätten schon nach fünf Minuten einnetzen können, Mauricio Monteiro verpasste aber einen Freistoßball von Marco Wied nur um Millimeter. Der erste FSSV-Angriff war stattdessen dann Ausgangspunkt für deren Führungstreffer. Andreas Leitensbergers Schuss wurde zum Eckball abgewehrt. Diesen brachte der Schütze selbst nach innen, wo sich Florian Rauch geschickt der Bewachung entzog und mit einem schönen Kopfball zum 1:0 traf (16.). Die Gastgeber wurden nun selbstbewusster und bestimmten zunehmend das Spiel. Einen weiteren Treffer verhinderte Dominik Döring, der einen FSSV-Kopfball entschärfte (28.). Kurz darauf zielte auf der anderen Seite Moritz Hartung über den Kasten (31.). Sekunden später war Döring bei einem Missgeschick im Glück, dass Kapitän Richter ins Straucheln geriet (32.). Bis zur Pause wussten dann beide Defensivreihen weitere Torgelegenheiten schon im Ansatz zu verhindern.

Nach der Pause gingen die Rintheimer deutlich lebhafter zu Werke, konnten ihre Qualitäten aber weiterhin nicht wie gewohnt auf den Platz bringen. Trotz größerer Spielanteile verpufften die Aktionen spätestens in Tornähe, so dass einzig ein harmloser Schuss von Timo Gob (80.) statistisch als Torversuch zu vermerken wäre. Die Gastgeber verwalteten clever den Vorsprung und blieben bei Standardsituationen und Konterangriffen zudem torgefährlich. So zielten Michael Hartl (57.) und Moritz Preißer (67.) jeweils aus spitzem Winkel knapp vorbei und den Kopfball von Michael Langhorst fischte sich KSV-Hüter Döring (79.). Kurz vor dem Ende blieb ein Schuss von Maik Richter in der Abwehrformation des KSV hängen (86.).

Den gefestigten Richter-Jungs, die den knappen Vorsprung souverän über die Zeit brachten, kann durchaus zugetraut werden, sogar Tabellenführer Olympia noch gefährlich zu werden. Will der KSV hingegen den Relegationsplatz zurück erobern, muss man in den restlichen Spielen zu alter Leistungsstärke zurück finden (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Döring – Dietrich, Monteiro, Engelhorn M., Löffler –Wied, Hartung, – Klodwig, Haupt, Bindereif – Hout

Wechsel: Gob für Bindereif (46.), Eckert für (Hout) (56.), Pohl für Klodwig (71.)

Schiedsrichter: Jonathan Stäbler (PS Karlsruhe)

Tore: 1:0 Florian Rauch (16.)

Zuschauer: 75

By | 2017-04-30T08:31:52+00:00 28. April 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FC 1921 Karlsruhe – Karlsruher SV 0:3 (0:2) 24.Spieltag – 23.4.17

Gut erholt zum Derbysieg.

Der Karlsruher SV zeigte sich von der vorösterlichen Heimschlappe gegen das Tabellenschlusslicht gut erholt und sicherte sich beim über eine Stunde lang mithaltenden Hardtwaldrivalen alle drei Punkte. Die Treffer fielen jeweils zum richtigen Zeitpunkt und waren auch von den schläfrigen Abwehrreaktionen der Gastgeber begünstigt, die insbesondere bei Standardsituationen Schwächen zeigten. Aber auch die Nordsternler ließen einige Chancen zu und hätten bei besserer Ausführungsqualität der Pandzic-Aktiven sich in der einen oder anderen Situation durchaus Gegentreffer einfangen können. Im zweiten Abschnitt waren die Nordsternler dann aber die spielbestimmende Mannschaft und spätestens nach dem dritten Treffer in der 70. Minute zeigten die 21-er Spuren von Resignation.

Die erste große Gelegenheit der Begegnung hatte FC-Kapitän Alexander Pfaffenrot, der von Jonas Süß geschickt in Szene gesetzt jedoch keinen Druck hinter seinen 10-Meter-Schuss bringen und Dominik Döring im KSV-Tor nicht beeindrucken konnte (1.). Wenig später kam nach einem abgewehrten Ball Dennis Bah aus 25 Metern zum Schuss, der damit aber allenfalls die Kiefernwipfel hinter dem Tor belästigte (5.). Dann hatten auch die Gäste ihre erste Torannäherung. Auf Vorlage von Christopher Haupt zog Florian Engelhorn zwar stramm, aber auch zu ungenau ab (7.). Die Partie gestaltete sich weiterhin ausgeglichen und so fiel nach knapp zwanzig Minuten etwas überraschend der Führungstreffer für die Stumpf-Truppe. Timo Gob bediente Haupt an der Strafraumgrenze, dessen Schuss zunächst abgeblockt wurde. Beim zweiten Anlauf gab ein FC 21-Abwehrbein dem Ball dann eine andere Richtung, der für Keeper Yannick Fischer nicht mehr erreichbar zum 0:1 über die Linie trudelte (19.). Kurz darauf hatten die Gastgeber die Ausgleichschance. Angelo Celestini dribbelte sich fein durch die KSV-Reihen und bediente den frei stehenden Francesco Meloni, der aus zehn Metern aber die nötige Konzentration beim Abschluss vermissen ließ (21.). Wenig später machte auf der Gegenseite Florian Engelhorn mit einem Solo an der Torauslinie aufmerksam, sein Schuss konnte Fischer am kurzen Pfosten aber klären (27.). Die Partie wurde weiter intensiv geführt und zahlreiche Freistöße waren an der Tagesordnung. Ein solcher führte dann auch zum zweiten KSV-Treffer: den Kopfball von Mauricio Monteiro klärte Fischer zunächst auf der Linie, konnte den von Flo Engelhorn gedankenschnell ins Netz gezauberten Nachschuss aber nicht mehr verhindern (32.). Nachdem Dominik Kirchner einen weiteren Freistoß nur knapp nicht aufs FC 21-Tor brachte (39.), zeigte man sich bis zur Pause etwas behäbig und hatte Glück, dass die engagierten Lila-Weißen eine Riesenchance zum Anschlusstreffer nicht verwerten konnten. Nach einem wunderschönen Steilpass durch die gesamte KSV-Abwehr verfehlte Jonas Süß aus fünf Metern nur um Haaresbreite den Kasten (43.), so dass es mit dem beruhigenderen Zweitore-Vorsprung in die Pause ging.

Den ersten Akzent nach Wiederbeginn setzte Monteiro, der eine Ablage von Engelhorn knapp über den Kasten setzte (47.). Dafür rettete Käpt´n Mauri seinem Team später den Vorsprung, als er den Kopfball des völlig allein gelassenen Sven Schlager vor der Torlinie klärte (53.). Dem folgte auf der anderen Seite eine feine Einzelleistung von F. Engelhorn, dessen Zuspiel Gob aus aussichtsreicher Position aber nicht verwerten konnte (55.). Nach einer Stunde war es wieder der gute Fischer, der eine Doppelchance von Aljoscha Löffler und Gob zunichte machte (62.). Und bei einer schönen Rechtsflanke von Jonas Klodwig war Haupt im Fünfer nur knapp nicht zum Kopfball (65.). Im Gegenzug inszenierten die Hausherren einen klugen Angriff, den Celestini mit einem Schuss neben das KSV-Tor abschloss (66.). Zunehmend bestimmten die Jungs vom Nordstern das Geschehen, benötigten für Zählbares aber wiederum eine Standardsituation. Michael Engelhorns Freistoßball aus dem zentralen Mittelfeld bugsierte Christopher Haupt in Uwe Seeler-Manier per Kopf als Bogenlampe zum 0:3 über die Linie (70.). Gegen weitere solch kuriosen Erfolgserlebnisse von (Hinter-)Haupt werden seine Teamkameraden nichts einzuwenden haben. Bis zur Schlussphase waren beiderseits zunächst keine Offensivaktionen zu bestaunen. Bei der Pandzic-Truppe war die Luft raus und auch die Freistöße von Bah ließen jegliche Gefährlichkeit vermissen. Erst gegen Ende hätten die Waldstädter das Ergebnis noch ausbauen können. Einen Steilpass von Jonas Kubiak nutzte Simon Dietrich für ein gelungenes Dribbling. Die Hereingabe von der Torauslinie konnte Monteiro aus kurzer Distanz indessen nicht im Kasten unterbringen (86.). Und nach abgefangenen Angriff und weitem Zuspiel von Dietrich auf Kubiak kam dieser gegen den heraus eilenden FC-Goalie einen Tick zu spät (90.). Bis zum Ende änderte sich nichts mehr am Ergebnis. Und auch in der fupa.net-Nachspielzeit gaben die KSV-Repräsentanten Pater Kirchner und Trainer Stumpf eine gute Figur ab.

Die Gastgeber werden die Niederlage sicherlich verschmerzen können, beim KSV hingegen sorgen die drei wichtigen Punkte für positivere Aussichten im Aufstiegsrennen als noch vor Spielbeginn. Was der Sieg allerdings Wert ist, wird man im Nachholspiel am kommenden Donnerstag beim Mitfavoriten FSSV wissen. Dort werden die Trauben zweifelsfrei höher als am östlichen Kanalweg hängen (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Döring – Dietrich, Kirchner, Engelhorn M., Löffler – Monteiro, Hartung, – Gob, Haupt, Bindereif – Engelhorn F.

Wechsel: Klodwig für Dietrich (46.), Hout für Gob (63.), Pohl für Bindereif (71.), Kubiak, Dietrich, Gob für Hartung, Haupt, Engelhorn F. (82.)

Schiedsrichter: Manos Domtchuin Kamdem (TSV Reichenbach)

Tore: 0:1 Haupt (19.), 0:2 Engelhorn F. (32.), 0:3 Haupt (70.)

Zuschauer: 65

 

By | 2017-04-26T08:13:08+00:00 23. April 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Germ.Neureut II 0:1 (0:1) 22.Spieltag – 9.4.17

Favoritenschreck Neureut: auch KSV ohne Punkte gegen Rangletzten.

Eine Überraschung war es schon, dass dem Tabellenzweiten nicht ein einziges Tor gegen die Neureuter Germanen gelingen wollte. Dies aber an der Abschlussschwäche der favorisierten Gastgeber fest zu machen, würde der klasse Abwehrleistung des Gegners nicht gerecht werden. So wirkt die unglückliche Niederlage, die zudem durch ein Eigentor besiegelt wurde, nur auf den ersten Blick blamabel. Wenn auch das Team von Robert Skrabl weiterhin das Tabellenende ziert, dürfte es aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen sein, dass man im Jahr 2017 zu den erfolgreicheren Mannschaften der Staffel gehört. Was ja bekanntlich vor Wochenfrist mit dem als sensationell eingestuften 1:0 gegen den haushohen Aufstiegsfavoriten Olympia Hertha eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Die Akteure präsentierten sich nun erneut wesentlich stabiler als es der Tabellenstand reflektiert und revanchierten sich nebenbei für die 0:7-Hinrundenpleite. Im Angriff ging freilich nicht viel, weil die Gastgeber ihr Bemühen nie einstellten, das frühe Gegentor zu egalisieren und so die Gäste in deren Platzhälfte hielten und mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen immer häufiger in den Neureuter Strafraum. Aber auch dort griffen alle Angriffsrezepte des Tabellenzweiten nur selten. Einsatzfreudig und zweikampstark und mit allen vom Schiri tolerierten Mitteln verteidigten die tief und massiv stehenden Gäste ihr Tor und bei den wenigen aussichtsreichen KSV-Chancen rettete Keeper Rene Nagel mit tollen Reflexen den Vorsprung. Auch in der Nachspielzeit blieb der KSV wenigstens ein Remis verwehrt. So verpassten sie in Anbetracht der erneuten Niederlage von Tabellenführer Olympia Hertha die Chance, bis auf einen Zähler an diesen heran zu rücken. Zudem sitzt nun deren Bezwinger FSSV dem Vorjahresvize im Nacken bzw. hat nach Minuspunkten den zweiten Platz gar schon übernommen. Die Osterfeiertage wird man nun um eine Erfahrung reicher spielfrei verbringen und am 23.04.17 im Hardtwaldderby gegen den FC 1921 versuchen, weiter im Aufstiegsrennen zu bleiben.

Die erste Torgelegenheit hatte Florian Engelhorn mit einem Kopfball, der am linken Tordreieck vorbei flog (11.). Wenig später kamen auf der anderen Seite die Germanen zu einem Freistoß. Unzureichend abgewehrt prüfte Phillip Barnes aus zehn Metern Ersatz-Ersatz-Keeper Berthold Daubner, der auf der Linie prächtig parierte. In der Absicht, den zurück springenden Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, versenkte Simon Dietrich das Spielgerät ebenso unglücklich wie unhaltbar zum überraschenden 0:1 (16.). Dass dies das Endergebnis darstellen sollte, war zu diesem Zeitpunkt nicht zu ahnen. Den Gastgebern fiel aber lange Zeit nichts Brauchbares ein um zu Torchance zu kommen. Stattdessen schenkte man den Germanen eine indirekten Freistoß auf der Fünfmeterlinie. Andreas Palinski zwirbelte die Kugel zum Glück für den KSV aber über die Latte (24.). Ein Freistoß von Timo Gob sorgte dann auch für die einzige Gelegenheit der Hausherren vor der Pause. Nagel reagierte aber prächtig; der Nachschuss des bedrängten Engelhorn ging über den Kasten (40.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und auf Nordsternseite sah man hoffnungsfroh der Wende entgegen. Simon Dietrich traf den Außenpfosten (51.) und Gobs Kopfball war eine sichere Beute von Nagel (53.). Danach blieb das Spiel spannend, weil sich die KSV-er redlich, gegen die dicht gestaffelten und engagiert kämpfenden Gäste teilweise aber auch verkrampft abmühten. Da Germania notgedrungen nur noch defensiv agierte, waren so bis kurz vor dem Ende keine Torchancen zu verzeichnen. Erst im Schlussspurt lag noch einmal ein KSV-Tor in der Luft. Nagel lenkte Mauricio Monteiros Schuss aus der Drehung aber um den Pfosten Ecke (85.) und eine Minute später bugsierte er mit den Fingerspitzen einen Kopfball von Florian Engelhorn gerade noch über den Querbalken (86.). Auch in der Nachspielzeit passierte dann nichts mehr und der zweite Germanen-Coup nacheinander war perfekt.

Aufstellung: Daubner – Härter, Kirchner, Engelhorn M., Löffler – Zürn, Klodwig – Gob, Haupt, Dietrich – Engelhorn F.

Wechsel: Bindereif für Gob (59.), Gob für Haupt (73.), Monteiro für Klodwig (80.), Haupt für Härter (90.)

Schiedsrichter: Ahmet Ince (GSK Karlsruhe)

Tore: 0:1 Dietrich (16., ET)

Zuschauer: 42

By | 2017-04-12T06:31:59+00:00 9. April 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FC Fackel Karlsruhe – Karlsruher SV 0:2 (0:1) 21.Spieltag – 2.4.17

Keine Glanzpunkte, aber drei für die Tabelle.

Das Treffen alter Bekannter litt diesmal unter zahlreich abwesenden Protagonisten. Hüben wie drüben standen einige Akteure des Stammpersonals nicht zur Verfügung, was sich am Ende für die Gastgeber als größeres Manko erwies. Den ausgeglichener aufgestellten Waldstädtern kam zudem die frühe Führung entgegen. Denn vornehmlich im ersten Abschnitt hatten die Fackelaner optisch mehr vom Spiel und ließen einen kontrollierten Spielaufbau der Stumpf-Truppe kaum zu. Diese ließ zumindest im eigenen Strafraum nichts anbrennen, so dass Torchancen Mangelware blieben. In der zweiten Hälfte der von Ex-Buli-Schiri Hans Fux souverän geleiteten Partie war der KSV dann besser und spätestens nach dessen zweitem Treffer war ein Torerfolg des nachlassenden FCF immer weniger wahrscheinlich. So musste auch Eugen Hartwich, der für den verhinderten Ex-KSVer Anthony LeFalher an der Seitenlinie coachte, den letztlich verdienten Erfolg seines früheren Vereins anerkennen.

Die Begegnung war noch keine 180 Sekunden alt, als die Gäste bereits in Führung lagen. Verteidiger Aljoscha Löffler orientierte sich nach vorne und leitete direkt weiter auf „Aushilfslinksaußen“ Simon Dietrich, der Dennis Mastel im FCF-Tor unglücklich aussehen ließ und mit einem Flachschuss das 0:1 markierte (3.). Kurz darauf entwischte „Dieter“ erneut seinem Bewacher, wurde aber an aussichtsreicher Position notgebremst (6.). Referee Fux beließ es in noch vertretbarer Weise bei einer Gelben Karte. Die Truppe vom Lohwiesenweg wachte nun auch auf und ging engagiert zu Werke. Ein weiter Diagonalpass von Phillip Dohn sorgte dann auch gleich für Gefahr. Süleyman Gezgin kam vier Meter vor dem Pfosten freistehend aber nicht mehr an den Ball (11.). Auf der Gegenseite zielte Berthold Daubner bei einer Hereingabe von Dietrich knapp über den Kasten (17.). Das sollte die letzte KSV-Torgelegenheit bis zum Pausenpfiff gewesen sein. Indessen konnten die Fackelaner aus ihrer Mittelfeld-Überlegenheit kein Kapital schlagen, auch weil die Nordsternler spätestens am eigenen Tor wieder Zugriff auf den Gegner hatten.

Nach Wiederbeginn tauchten die KSVer dann häufiger vor dem Gastgebertor auf. Daubner zielte aus 18 Metern drüber (48.) und der mehr als aufmerksam bewachte Florian Engelhorn köpfte einen Freistoß knapp daneben (56.). Etwas überraschend wäre Christian Mastel nach einer Stunde fast der Ausgleich geglückt, als man ihn bei einem Freistoß im Fünfer völlig ungedeckt köpfen ließ (60.). Wenig später senkte sich ein Freistoß von Ugur Kaylan aus 35 Metern knapp hinters Tor (62.). Während die Neongelben nun etwas nachließen, hatte die Stumpf-Equipe zunehmend besseren Zugriff aufs Geschehen und war nun auch offensiv präsenter. Moritz Hartung zielte nach einer Ablage von Timo Gob noch drüber (64.), war bei der nächsten nennenswerten Aktion aber erfolgreicher. Nach einem Foulspiel an Martin Zürn kurz vor dem Strafraum musste Mastel den Freistoßball von Gob nach vorne abprallen lassen. Hartung reagierte am schnellsten und beförderte die Kugel zum 0:2 in den Torwinkel (68.). Relativ ereignislos plätscherte das Geschehen dann dahin. Hätte der Rangzweite den einen oder anderen Angriff konsequenter zu Ende gespielt, hätte man das Kapitel auch vorzeitiger beenden können. Lag deshalb bei den Anhängern noch ein Hauch von Restungewissheit in der Luft, verteidigten die Akteure auf dem Platz den Vorsprung deutlich unaufgeregter. Als Hassan Hout in der letzten Minute aus drei Metern an einer tollen Reaktion von Mastel scheiterte, war das Gribbeln in den Fingern – von einer Ausnahme abgesehen – längst vorbei. (H.D.Brumm)

Aufstellung: Döring – Härter, Kirchner, Engelhorn M., Löffler – Zürn, Wied – Daubner, Hartung, Dietrich – Engelhorn F.

Wechsel: Gob für Dietrich (36.), Hout für Daubner (61.), Dietrich für Zürn (71.), Monteiro für Engelhorn F. (82.) Kubiak für Gob (86.)

Schiedsrichter: Hans Fux (FC Germ. Friedrichstal)

Tore: 0:1 Dietrich (3.), Hartung (68.)

Zuschauer: 45

By | 2017-04-04T15:30:21+00:00 3. April 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|