Herren

SpVgg Olympia Hertha – Karlsruher SV 1:0 (1:0) 20.Spieltag – 25.3.18

KSV ohne Fortune bei Olympia. Wenn auch das Hardtwald-Derby nicht von hohem Niveau gekennzeichnet war, zeigten sich die KSV-Kicker gegenüber den Auftaktspielen verbessert und lieferten eine durchaus respektable Leistung ab. Mit dem ernüchternden Ergebnis kann man sich deshalb überhaupt nicht anfreunden. Weitaus schwieriger als die knappe Niederlage wiegt allerdings die Verletzung zweier Stammkräfte, auf die man voraussichtlich längere Zeit verzichten muss.

Vom Anpfiff weg bestimmten zunächst die Herthaner das Geschehen, während sich die Stumpf-Truppe defensiv orientierte und in Tornähe nichts zuließ. Schon nach fünfzehn Minuten zog sich Kapitänsvertreter Dominik Pohl bei einer Abwehraktion eine Verletzung zu, die ihn zur Aufgabe zwang. Knapp zehn Minuten später dann der nächste Schock. Beim ersten Erfolg versprechenden Angriff wurde KSV-Stürmer Matthias Eckert noch weit vor dem Tor völlig ohne Not bösartig von den Beinen geholt (24.). Diagnose Schlüsselbeinbruch, gute Besserung Matze. Dimitrios Boziaris war mit der Gelben Karte noch gut bedient. Die Ausfälle konnten mit der stark besetzten KSV-Auswechselbank dann zwar ebenbürtig ersetzt werden, das taktische Konzept jedoch war schon früh Makulatur. So ergaben sich Möglichkeiten für die Gastgeber. Vincenzo Pinelli´s Schuss wurde von Martin Zürn am ersten Pfosten aber noch rechtzeitig geblockt (34.) und Mustafa Soyygit köpfte einen Boziaris-Freistoß knapp vorbei (37.). Für die Nordsternler besonders bitter fiel dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte doch noch der Führungstreffer. Ein nur mit gutem Willen lediglich als fragwürdig zu bezeichnender Freistoß von Boziaris wurde in der Abwehrmauer unglücklich abgefälscht und landete unhaltbar für den jungen KSV-Keeper zum 1:0 im Kasten (45.+1).

Nach der Pause hatte Alexandru Nichita am linken Pfosten die Chance zum Ausbau der Führung, verfehlte aber das Ziel (57.). Danach sollten die Olympier dann nicht mehr im KSV-Strafraum gefährlich auftauchen. Eine Minute später schloss auf der anderen Seite Benjamin Bindereif einen schönen Angriff mit einem Schuss in die Arme von Kai Diaz ab (58.). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Waldstädter bereits in die Partie gebissen und erspielten sich zunehmend eine Feldüberlegenheit, die bis zum Schlusspfiff anhielt. Richtig zwingende Torszenen spielten sich aber auch im 16-er der Gourgiotis-Truppe kaum mehr ab. Nach einer weiteren sehenswerten Ballstafette hatte Nils Härter dennoch den Ausgleich auf dem Schlappen, zielte aber aus zehn Metern über das Gehäuse (72.). Auch ein Freistoß von Sven Gelke, der Zentimeter am Torwinkel vorbei flog, brachte nichts ein (82.). Mit Glück und taktischen Mätzchen brachte der gegen Ende teilweise konditionell nachlassende Mitaufsteiger den Vorsprung dann über die Zeit (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Wilske – Härter, Zürn, Kubiak, Hartung – Gelke, Pohl (15. Wied), Oldemeier, Haupt (83. Klodwig), Bindereif – Eckert (25. Hout)

Schiedsrichter: Zeljko Grcic (FV Bad Rotenfels)

Tore: 1:0 Boziaris (45.+1)

Zuschauer: 55

By | 2018-03-28T08:18:04+00:00 25. März 2018|1. Mannschaft, Featured, Fußball, Herren, Verein|

FV Liedolsheim – Karlsruher SV 3:0 (2:0) 18.Spieltag – 11.3.18

Keine Chance für KSV in Liedolsheim.

Mit einer enttäuschenden Vorstellung warteten die Kicker vom Nordstern beim Tabellenletzten auf und mussten verdienter Maßen einen nie gefährdeten Sieg der Dettenheimer anerkennen. Auch mit personellen Engpässen im Kader lässt sich die mitunter desolate Vorstellung nicht rechtfertigen. In keiner Phase des Spiels konnte an die Tugenden angeknüpft werden, die den Aufsteiger in der Hinrunde noch auszeichneten und von A-Klassenniveau war man meilenweit entfernt. Die Gastgeber hingegen waren in allen Belangen klar im Vorteil und hätten das Ergebnis noch deutlicher gestalten können. Von Beginn an waren sie sich ihrer prekären Lage bewusst und zeigten entsprechende Präsenz auf dem Platz. Deren Zweikampfhärte, Laufbereitschaft, Struktur, Dynamik, Zielstrebigkeit und Gradlinigkeit hatte der KSV nicht annähernd etwas Gleichwertiges entgegen zu setzen. Alles Bemühen um einen konstruktiven Fußball blieb Stückwerk und stellte die konzentriert und gut organisierten Hausherren vor keinerlei Probleme. Selbst Standardsituationen gerieten zu unerklärlichen Harmlosigkeiten.

Die Karlsruher hatten noch kaum Ballkontakt, da schlug es auch schon in deren Kasten ein. Nico Grimm durfte von links nach innen flanken, wo der ebenfalls unbedrängte Jascha Kuhnle aus acht Metern am chancenlosen Angelo Celona vorbei zum 1:0 einnetzte (2.). Es dauerte bis zur 17. Minute, bis auch der KSV im gegnerischen Fünfer eher zufällig vor dem FVL-Tor auftauchte, Matthias Eckert aber an Florian Simmerling scheiterte. Während sich die Gäste gerade etwas mehr am Spiel beteiligen konnten, setzte Grimm auf der anderen Seite mit einem Schuss an den Innenpfosten ein weiteres Ausrufezeichen (19.). Dann leitete ein KSV-Ballverlust in der Vorwärtsbewegung den zweiten FVL-Treffer ein. Grimm spielte passgenau in die Mitte, wo Timo Crocoll zum 2:0 (20.) traf. Die Truppe von Coauch Christian Hyll blieb weiter am Drücker und wieder war es der umtriebige Grimm, dem nur der glänzend reagierende Celona den Torerfolg vermasselte (37.). Auch nach der anschließenden Ecke parierte der KSV-Hüter prächtig (38.). Erst kurz vor der Halbzeit gelang den Rintheim-Waldstädtern ein seltener Vorstoß in den Strafraum. Florian Engelhorns Hackentrickversuch aus zwei Metern blieb aber erfolglos (41.).

Nach dem Wechsel behielten die Gastgeber ihre Dominanz bei und gestatteten es dem KSV nie, etwas an der Einseitigkeit der Partie zu ändern. Schon nach fünf Minuten zog Crocoll am zweiten Pfosten knapp vorbei (50.). Einen Freistoß des Routiniers lenkte wenig später Celona über den Querbalken (52.). Danach beschränkten sich die Teams hauptsächlich auf Mittelfeldgeplänkel. Ein ausnahmsweise sehenswerter Freistoß brachte nach 70 Minuten die einzige Torchance des Tabellensiebten. Simmerling lenkte den Ball von Sven Gelke jedoch um den Pfosten. In der Schlussphase ging es dann noch mal Schlag auf Schlag. Zunächst klatschte ein Freistoß von Marcel Ratzel von der Querlatte des KSV-Gehäuses zurück, den Nachschuss setzte Kuhnle drüber (80.). Zwei Minuten später erlaubten sich die Waldstädter einen weiteren Abspielfehler im Mittelfeld. Den nutzte Kuhnle zu einem ungestörten Soloauftritt bis in den Strafraum, wo er noch den Goalie aussteigen ließ und routiniert zum 3:0 einschob (82.). Kurz darauf schoss er knapp am Pfosten vorbei (84.). Mehr Nennenswertes passierte nicht und am Ende fuhr der FVL einen in dieser Deutlichkeit sicher nicht erwarteten Dreier gegen die Abstiegsangst ein. Damit diese den KSV nicht ebenfalls noch einholt, bedarf es zweifellos mehr als das in Liedolsheim Gezeigte (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Celona – Zürn, Kubiak, Kirchner, Härter – Klodwig, Wied, Hartung, Bindereif – Engelhorn F., Eckert

Schiedsrichter: Bernd Ottmann (Speyer)

Tore: 1:0 Kuhnle (2.), 2:0 Crocoll (20.), 3:0 Kuhnle (82.)

Zuschauer: 75

By | 2018-03-14T16:15:20+00:00 12. März 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Graben 2:2 (1:2) 17.Spieltag – 4.3.18

Schleppender Start in die Rückrunde.

In einer Partie mit allenfalls durchwachsenem Niveau entführte der FV Graben einen verdienten Punkt aus dem Nordsternstadion. Dass es nicht zur vollen Ausbeute reichte, lag an der Steigerung des Karlsruher SV im zweiten Abschnitt, in dem dieser sich mehr Spielanteile erarbeite und den Pausenrückstand zumindest noch egalisieren konnte.

KSV-Trainer Christian Stumpf konnte personell nicht gerade aus dem Vollen schöpfen. Von der Startaufstellung des letzten Heimspiels im November 2017 standen lediglich noch drei Akteure in der Startformation. So kam dann auch U19-Torwart Kai Wilske zu seiner Seniorenpremiere, die abgesehen von einem einzigen Wackler auch sehr vielversprechend verlief. Seine Vorderleute hingegen zeigten anfangs noch Abstimmungsprobleme und auch die Bemühungen im Spielaufbau ließen zu wünschen übrig. Auch wenn dies die Truppe von Sacha Heil besser machte, war bis zur 18. Minute in beiden Strafräumen tote Hose. Dann plötzlich sorgte Grabens herausragender Routinier Sören Hinze mit einem Zuckerpass auf Dustin Hofmann für Verwirrrung in der KSV-Deckung. Der Angreifer fackelte nicht lange und traf mit einem trockenen Schuss aus zwölf Metern sehenswert zum 0:1 (18.). Dies sorgte bei den Gastgebern zwar für mehr Temperament, mehr als ein harmloser Schuss von Jonas Klodwig (22.) und dessen Kopfball, der allerdings nur knapp am Tordreieck vorbei flog (24.), kam aber nicht heraus. Wie es gehen kann, zeigte dann Florian Engelhorn nach einer guten halben Stunde. Mit tollem Körpereinsatz erkämpfte er sich in eigentlich aussichtsloser Situation gleich zwei Mal an der Torauslinie den Ball und spitzelte diesen auch noch am Schlussmann vorbei irgendwie vors Tor, wo der lauernde Matthias Eckert zum 1:1 einschieben konnte (32.). Der Ausgleich brachte dennoch kaum Sicherheit ins Spiel der Karlsruher und vieles blieb weiterhin Stückwerk. Mit aggressivem Zweikampfverhalten verschafften sich vielmehr die arg um den Klassenverbleib kämpfenden Hardtler nicht nur Respekt, sondern auch Torgelegenheiten. So zielte Hofmann erneut gefährlich aufs KSV-Tor, Goalie Wilske lenkte den Schuss aber mit einer tollen Parade um den Pfosten (37.). Bei der direkt folgenden Ecke glitt ihm eine nicht verhinderte Linksflanke dann aber unglücklich durch die Finger und vor die Füße des aufgerückten Aron Veenstra, der aus acht Metern zum 1:2 verwandelte (38.). Kurz darauf versuchte es dann noch Dennis Herzog mit einem Flachschuss aus 18 Metern, der Wilske aber vor keine Probleme stellte (42.).

Die erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel verbuchte Benjamin Bindereif. Sein Schuss aus halblinker Position war indessen eine leichte Beute für Grabens Rico Zieger (47.). Eine Schrecksekunde mussten die Nordsternler wenig später überstehen, als der emsige Hofmann an die Querlatte hämmerte (51.). Statt des möglichen 1:3 fiel im Gegenzug der Ausgleich. Moritz Hartung schlug einen Freistoßball diagonal über die FVG-Abwehr. Dort setzte sich Christopher Haupt mit gewohnt robuster Zweikampfstärke durch und zelebrierte per Kopf eine Bogenlampe, die sich am zweiten Pfosten unter die Latte zum 2:2 senkte (52.). Zu diesem Zeitpunkt durfte man durchaus noch mit weiteren Treffern auf beiden Seiten rechnen. Die Güte der Partie driftete zunächst aber nach unten und das kämpferische Element überwog zunehmend. Diverse Übertreibungen in dieser Hinsicht ließ der Unparteiische aus der Sicht außenstehender Beobachter aber bis zum Schluss zu häufig durchgehen. Erst in den letzten zehn Minuten kam noch einmal Abwechslung auf, als Engelhorn nach einem Freistoß mit einem Kopfball kein Glück hatte (80.). Ein weiterer Freistoß brachte die nächste Siegchance. Die flache Hereingabe von Timo Gob drosch der überraschte Jonas Kubiak jedoch aus acht Metern über den Grabener Kasten (88.). Auf der Gegenseite brachte Veenstra Ähnliches fertig, als er per Kopf den KSV-Torwinkel um Zentimeter verfehlte (89.). Am Ende können beide Teams mit der Punkteteilung gut leben, mit den Darbietungen während der 90 Minuten sollten sie hingegen nicht uneingeschränkt zufrieden sein (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Wilske – Klodwig, Zürn, Kubiak, Hartung (65. Härter) – Haupt (71. Gob), Wied, Oldemeier, Bindereif – Engelhorn F., Eckert

Schiedsrichter: Dieter Ehrich (Tiefenbronn)

Tore: 0:1 Hofmann (18.), 1:1 Eckert (32.), 1:2 Veenstra (38.), 2:2 Haupt (52.)

Zuschauer: 45

By | 2018-03-06T18:50:02+00:00 5. März 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Vorbereitungsplan Winter 18

Donnerstag 25.01.2018 19:00 Training
Samstag 27.01.2018 13:00 TS: KSV -Spielberg II  0:1
Dienstag 30.01.2018 19:00 Training
Mittwoch 31.01.2018 19:30 TS: FC Untergrombach – KSV  1:1
Donnerstag 01.02.2018 19:00 Training
Dienstag 06.02.2018 20:45 Training Sportschule Schöneck
Mittwoch 07.02.2018 19:00 Training
Dienstag 13.02.2018 19:00 Training
Donnerstag 15.02.2018 19:00 Training
Sonntag 18.02.2018 12:00 FV/DJK Daxlanden III – KSV II —abgesagt— Nachholspiel
Dienstag 20.02.2018 19:00 Testspiel: KSV-VFB Grötzingen 0:1
Donnerstag 22.02.2018 19:00 Testspiel: KSV – SG Siemens Karlsruhe  3:5
Sonntag 25.02.2018 12:00 KSV II – GSK Karlsruhe II  –Spiel wurde abgesagt—
Dienstag 27.02.2018 20:45 Training Sportschule Schöneck
Donnerstag 01.03.2018 19:00 Training
Sonntag 04.03.2018 13:00

15:00

KSV II – FV Graben II

KSV – FV Graben

Rückrundenbeginn


Zum Training Bitte um 19 Uhr auf dem Platz sein.

By | 2018-02-25T09:59:43+00:00 7. Januar 2018|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Germ.Neureut 0:1 (0:1) 13.Spieltag – 9.12.17 – Nachholspiel

Dem Favoriten Paroli geboten.

Der Aufstiegsanwärter aus Neureut kam gegen den Aufsteiger zu einem mühsamen, aber in Anbetracht der zahlreicheren und besseren Torchancen durchaus verdienten Sieg beim Nordstern. Die knapp unterlegenen Waldstädter überzeugten zwar nicht in allen Belangen, gestalteten die Begegnung über weite Strecken aber auf Augenhöhe. Weil die Germanen im Verlauf der zweiten Hälfte die wenigen Gelegenheiten zur Vorentscheidung verpassten, blieb es bis zur Schlusssekunde zudem auch überaus spannend.

Die Truppe von Trainer Daniel Jukic begann wie die Feuerwehr und schnürte die latent unaufmerksamen Gastgeber in deren eigener Hälfte ein. Schon nach wenigen Sekunden schloss Dennis Schindler aus zwanzig Metern ab (2.) und versuchte es unmittelbar darauf aus kurzer Distanz. Tim Nagel im KSV-Tor lenkte die Kugel aber noch über die Latte (3.). Wenig später ließ man den quirligen Neureuter unbehelligt durchs Mittelfeld spazieren. Mit einem abschließenden strammen Flachsschuss aus 18 Metern zum 0:1 brachte er sein Team daraufhin früh in Führung (8.). Auch die nächste Torannäherung ging auf das Konto von Schindler, dessen Schuss diesmal aber keine Torgefahr herauf beschwor (14.). Bis dahin waren die Hausherren kaum präsent und hatten der Offensivkraft der Germanen wenig entgegen zu setzen. Statt weiterer Germanentreffer hatten sie dann aber besseren Zugriff und sie besannen sich zunehmend auch ihrer spielerischen Fähigkeiten. Als Marco Wied mit einem langen Ball in Szene gesetzt wurde, musste bei dessen Schuss aus 18 Metern Keeper Marco Rausch erstmals eingreifen (18.). Kurz darauf versuchte es Benjamin Bindereif, zielte jedoch knapp über die Querlatte des Neureuter Tores (20.). Auf der anderen Seite lenkte Tim Nagel einen Freistoßball von Sascha Mayer um den Pfosten (24.). Dies sollte bis zur Pause allerdings die letzte nennenswerte Toraktion auf beiden Seiten gewesen sein. Die KSV-er stellten sich auf die Gäste und deren nun eher verwaltendes Agieren immer besser ein, konnten selbst aber keine eigenen Offensivaktionen kreieren. So blieb es bei der dem Spielverlauf entsprechenden Pausenführung der Rot-Weißen.

Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts war gekennzeichnet von hektischen Aktionen und aggressiverem Zweikampfverhalten, denen der talentierte Nachwuchsschiedsrichter Alessio Remili (Bruchhausen) konsequent begegnete. Die Karlsruher arbeiteten sich nun immer besser in die Partie und versuchten sich auch mit Angriffsaktionen. Trotz KSV-Feldüberlegenheit zwischen den Strafräumen wusste die beste Defensive beider A-Klassenstaffeln (6 Gegentore in 14 Spielen) allerdings Einschussmöglichkeiten des Aufsteigers, auch mit dem nötigen Körpereinsatz, clever zu verhindern. Meist begünstigt durch gegnerische Schludrigkeiten kam der FCG seinerseits zu Torchancen. Der KSV-Keeper konnte jedoch die Schüsse von Marcel Durand (62.) und Chris Brunner (64.) jeweils auf Kosten eines Eckballs klären. Und auch Torjäger Toni Katic konnte ein Angebot nicht nutzen, auch weil die KSV-Jungs mit vereinten Kräften das Malheur einsatzkräftig ausbügelten. Ansonsten hielten sie den Neureuter Paradeangriff in Schach. Und insbesondere in der Schlussphase drängte die Truppe von Christian Stumpf nochmals mächtig auf den Ausgleich, fand aber keine entscheidende Lücke. Pech hatte Timo Gob, der von der Grundlinie Goalie Rausch zum Eingreifen zwang, die Kugel aber am Pfosten landete (89.). Und eine Flanke von Hassan Hout wurde am zweiten Pfosten gerade noch vor dem kopfballbereiten Christopher Haupt geklärt (90.+2). Damit war die Partie zu Gunsten der Germanen entschieden, die damit auf Meisterschaftskurs bleiben. Der KSV kann trotz der am Ende durchaus ärgerlichen Niederlage mit dem Verlauf der Vorrunde dennoch zufrieden sein. Mindestens der 7. Tabellenplatz lässt sich zweifellos sehen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß man aber, dass man sich darauf keinesfalls ausruhen kann. Auf ein Neues in 2018, Jungs (H. D. Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Daubner, Monteiro, Decker, Härter – Wied, Pohl – Hartung (63. Gob), Oldemeier, Bindereif (68. Haupt) – Eckert (74. Hout)

Schiedsrichter: Alessio Remili (FV Bruchhausen)

Tore: 0:1 Schindler (8.)

Zuschauer: 35

By | 2018-01-14T20:38:16+00:00 10. Dezember 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|