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SG Rüppurr-Alemannia-DJK-FG – Karlsruher SV 0:4 (0:3) 19.Spieltag – 17.3.19

KSV jetzt Tabellendritter.

Auch in der vierten Auswärtspartie nacheinander blieb der Karlsruher SV ohne Punktverlust. Mit nunmehr sieben Siegen in Folge haben sich die KSV-ler endgültig im oberen Tabellenviertel etabliert. Zwar nur eine Momentaufnahme, aber eine äußerst erfreuliche zum Genießen. Zehn Spieltage ohne Niederlage zeugt zweifellos von einem stabilen Mannschaftsgerüst, auf dessen Grundlage man auch gegen die kommenden starken Gegner nicht chancenlos bleiben muss.

Einen Last-Minute-Treffer wie am Vorsonntag bei Olympia Hertha benötigte man diesmal nicht. Schon früh hatte sich das Kräftemessen klar zu Gunsten des KSV entwickelt. Der Rüppurrer Sportgemeinschaft muss allerdings zu Gute gehalten werden, dass auf zahlreiche nicht einsatzfähige bzw. -berechtigte Stammkräfte verzichtet werden musste. Die kollektiv besseren Waldstädter sorgten dann auch mit einem beruhigenden Viertore-Vorsprung schon nach einer knappen Stunde für klare Verhältnisse. Die eifrigen Schützlinge von Coach Klaus Merklinger ließen bis zum Schluss dennoch nichts unversucht, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Dies wusste die KSV-Defensive jedoch souverän zu verhindern.

Gleich mach Beginn bescherte zunächst ein leichter Ballverlust des neuen Tabellendritten den Gastgebern die erste Torgelegenheit des Spiels. Tim Nagel kam aber noch rechtzeitig aus seinem Kasten und verhinderte so den erfolgreichen Torabschluss von Ruben Schmidt (6.). Danach bestimmte der KSV das Geschehen und Benjamin Bindereif scheiterte auf Vorlage von Marco Wied mit seinem Flachschuss am glänzend parierenden Kevin Struck (10.). Zwei Minuten später verhinderte er gegen Matthias Eckert erneut einen Rückstand (12.). Wenig später trugen die Gäste einen sehenswerten Angriff über Bjarne Waßmuth und Bindereif vor. Zunächst klärte Struck gegen Eckert, dann wurde ein Schuss von Daniel Walz abgeblockt. Den Abpraller beförderte dann Bindereif endgültig zum 0:1 ins SG-Tor (16.). Danach gestaltete sich die Partie annähernd ausgeglichen ohne nennenswerte Höhepunkte. Deshalb etwas überraschend kam die Stumpf-Truppe zum zweiten Tor. Eckert passte von der Grundlinie nach innen, wo wiederum Bindereif die Kugel zum 0:2 über die Linie drückte (30.). Kurze Zeit später zauberte Waßmuth einen Zuckerpass in den Lauf von Eckert, der eiskalt an Struck vorbei zum 0:3 vollendete (38.). Erst in der Schlussminute der ersten Halbzeit tauchten die Gastgeber wieder im KSV-Strafraum auf, Nicolas Koch köpfte nach einer Ecke aber knapp über die Latte (45.).

Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts bestimmte zunächst die SG, die sich jedoch durch einen sehenswerten Konter des KSV einen weiteren Treffer einfing. Den von Walz in den Strafraum gebrachten Ball ließ Eckert geschickt passieren und Bindereif nutzte die Gelegenheit zu seinem dritten Tagestreffer (52.). Das 0:4 wäre nicht lange von Bestand gewesen, hätte Jonas Kubiak beim Schuss von Schmidt nicht energisch eingegriffen (53.) In der Folge plätscherte die Partie mehr oder weniger quälend dahin. Rüppurr bemühte sich redlich, konnte den Gegner aber nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Zwei Versuche der beiden Merklingers (60. und 70.) stellten den KSV-Keeper nicht vor derartige Probleme, dass er sich für die Elf der Woche hätte qualifizieren können. Auf der anderen Seite blieb ein Schuss von Walz aus fünf Metern in der SG-Abwehr hängen (63.), wogegen der 30-Meter-Versuch von Willi Oliveira Schroer keine Gefahr für Struck bedeutete (65.). Das phasenweise sehr zerfahrene Geschehen konnte die Zuschauer kaum erwärmen. Vermutlich deshalb wechselte Dominik Kirchner vorübergehend die Sportart und bediente sich aus der Ringergriffkiste (76.). Außer der Gelben Karte gab es indessen keine Wertung. Dann sorgte auch Benny Bindereif mit einem zu früh angesetzten Fallrückzieher, bei dem der Ball völlig unbehelligt blieb, für Abwechslung (80.). So kann auch brotlose Kunst unterhaltend sein (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner (77. Zürn), Kubiak, Hartung (68. Klodwig) – Walz, Wied, Oliveira Schroer, Bindereif – Waßmuth (59. Haupt), Eckert (59. Monteiro)

Schiedsrichter: Christian Pendl (FC Busenbach)

Tore: 0:1 Bindereif (16.), 0:2 Bindereif (30.), 0:3 Eckert (38.), 0:4 Bindereif (52.)

Zuschauer: 25

By |2019-03-20T05:45:18+00:0017. März 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

SpVgg Olympia Hertha – Karlsruher SV 1:2 (1:1) 18.Spieltag – 10.3.19

KSV mit Mühe und Glück zum Sieg beim Schlusslicht.

Wie im Hinspiel benötigte der Karlsruher SV einen Foulelfmeter in der 89. Spielminute, um den vollen Erfolg mit dem gleichen Endresultat einzufahren. Der Tabellenletzte bot bis zum Schluss heftige Gegenwehr und kämpfte engagiert, aber stets fair um den zweiten Saisonpunkt. Und mit etwas Glück hätten die personell neu aufgestellten Herthaner vor dem KSV-Siegtreffer sogar selbst in Führung gehen können. Ungeachtet der späten und knappen Niederlage darf man beim Verlierer dennoch mit dem Dargebotenen zufrieden sein und durchaus mit dem einen oder anderen Punktgewinn im weiteren Saisonverlauf liebäugeln. Die Leistung der Waldstädter hingegen war wie das Wetter. Wechselhaft, kapriziös und nur wegen der Aussicht auf Besserung wohlwollend erträglich. Freuen darf man sich aber trotzdem, gewinnen muss man schließlich auch erstmal können. Dass es trotz des erfolgreichen Jahresauftaktes gegen die nächsten Gegner einer Steigerung bedarf, ist jedem bewusst. Mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenvierten dürfte das auch machbar sein. Was sich punktemäßig dann ergibt, bleibt abzuwarten.

Zu Beginn wurden die Jungs von Coach Christian Stumpf ihrer Favoritenrolle klar gerecht und setzten die Gastgeber gleich unter Druck, wenngleich sich keine Abschlusssituationen ergaben. Lediglich eine Rechtsflanke von Martin Zürn landete nach einer Viertelstunde mit Windunterstützung auf der Herthaner Torlatte. Danach wurde ein Schuss von Moritz Hartung abgeblockt. Sein zweiter Versuch landete nach unglücklicher Abwehraktion in der OH-Hintermannschaft vor den Füßen von Daniel Walz, der mit einem präzisen Linksschuss zur verdienten 0:1-Führung vollstreckte (17.). Wenig später zeigte der KSV wiederum einen schönen Angriff, wobei Malte Oldemeier mit einer Direktabnahme Kai Diaz im Hertha-Tor nicht beeindrucken konnte (23.). Im weiteren Verlauf gönnten sich die Nordsternler zunehmend Pausen, während die Gastgeber immer besser ins Spiel und zu Torchancen kamen. Sorin Chirila verfehlte mit einem windunterstützten Gewaltschuss nur um Zentimeter das KSV-Dreieck (31.). Dann flog ein weiterer OH-Kracher am Pfosten vorbei (39.). Kurz darauf konnte im Strafraum ein Olympia-Angreifer nur per Foul gestoppt werden. Ibrahim Arslan vollstreckte den Elfmeter wuchtig zum nun nicht mehr überraschenden 1:1-Ausgleich. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgten die Gäste mit einem Freistoß wieder für Torgefahr. Der Ball flog quer durch den Strafraum, wo am Ende Zürn den Außenpfosten traf (43.).

Nach Wiederanpfiff von Rene Söllner, der mit der Leitung der fairen Partie keinerlei Probleme hatte, nahmen die Waldstädter wieder das Heft in die Hand, ohne jedoch echte Torgelegenheiten heraus zu spielen. Auch die Freistöße landeten häufig im Niemandsland. Trotz Feldüberlegenheit des KSV kamen die Hausherren zu einigen Konterchancen, die vor allem vom technisch versierten und schussstarken Adrian Sabatino abgeschlossen wurden. Der verfehlte mit Fernschüssen jeweils knapp das KSV-Gestänge (60., 64.) und dann musste Tim Nagel vor der Linie klären (67.). Dazwischen versäumte auf der Gegenseite Oldemeier bei einer Zürn-Flanke eine bessere Abschlussposition (63.) und Mauricio Monteiro ließ eine Doppelchance liegen (64.). Danach hatte Matthias Eckert nach tollem Zuspiel die Führung auf dem Fuß, die aber Diaz routiniert verhinderte (72.). Danach gab es dann wenig Sehenswertes, was auf eine Resultatsveränderung schließen ließ. Immerhin ließen die KSV-Jungs in ihren Offensivbemühungen nicht nach. Daraus resultierte dann im Sechzehner auch ein eher unnötiges Foulspiel an Walz (88.). Den fälligen Strafstoß setzte Routinier Monteiro dermaßen zielgenau in den Torwinkel, dass zunächst Zweifel an dessen Absicht aufkamen. Keine Zweifel gab es indessen am Spielstand. Die 2:1-Führung gaben die Sandhasen nun auch nicht mehr ab (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Zürn, Kirchner, Kubiak, Hartung (46. Monteiro) – Haupt (66. Eckert) Wied (82. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Bindereif – Oldemeier, Walz, (89. Härter)

Schiedsrichter: Rene Söllner (Malsch)

Tore: 0:1 Walz (17.), 1:1 Arslan (40., FE) 1:2 Monteiro (89., FE)

Zuschauer: 31

By |2019-03-13T06:28:29+00:0010. März 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Futsalkreismeisterschaft

In der 2. Auflage der Karlsruher PFEIFFER&MAY Futsalkreismeisterschaft konnte sich Kreisligist Germania Neureut im Endpiel erst im 6-Meterschießen gegen Gastgeber Karlsruher SV mit 4:3 durchsetzen. Der Sieger erhielt einen wertvollen Pokal sowie 500€ Preisgeld. Platz 3 und 4 gingen an FVgg.Weingarten und FC21 Karlsruhe. Die zahlreichen Zuschauer konnten in der Rintheimer Sporthalle spannende Spiele und insgesamt 48 Tore am Finaltag bejubeln. Turnierleiter Udo Schnürer freute sich über das hohe Niveau und die faire Spielweise der Teilnehmer. In die Veranstaltung war der „Erinnerungstag im Deutschen Fußball“  NIE WIEDER eingebunden, bei der an die Befreiung des KZ Auschwitz gedacht wird.

1. FC Germania Neureut
2. Karlsruher SV
3. FVgg. Weingarten
4. FC 21 Karlsruhe

Der Fußballkreis Karlsruhe bedankt sich bei allen Teilnehmern.

By |2019-01-28T12:53:17+00:0028. Januar 2019|1. Mannschaft, Featured, Fußball, Herren, Verein|

Vorbereitungsplan Winter 2019

Mittwoch 30.1 20:45 Training Schöneck
Donnerstag 31.1 19:30 Uhr KIT SC – KSV 1:1 (1:1) KIT SC
Sonntag 3.2 14 Uhr KSV II-SG Siemens  3:2 (0:2) KSV
Dienstag 5.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 7.2. 19 Uhr Training
Sonntag 10.2 13 Uhr KSV II – Söllingen II  3:2 (0:1) KSV
Dienstag 12.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 14.2 19 Uhr Training
Sonntag

 

17.2

 

12:30 Uhr

14:30 Uhr

KSV II-Blankenloch II   1:0 (1:0)

KSV-Blankenloch 1:2 (0:1)

KSV

KSV

Dienstag 19.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 21.2. 19 Uhr Training
Samstag 23.2 14 Uhr Wolfartsweier-KSV 3:2 (3:0) Wolfartsweier
Sonntag 24.2 14 Uhr KSV-Grötzingen  1:6 (1:3) KSV
Dienstag 26.2. 19 Uhr Training
Mittwoch 27.2 20:45 Training Schöneck
Dienstag 5.3. 19 Uhr Training
Freitag 8.3. 19 Uhr Training
Sonntag 10.3. 15 Uhr 17. Spieltag Ol. Hertha
By |2019-02-24T16:43:16+00:0012. Dezember 2018|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Fortuna Kirchfeld II – Karlsruher SV 0:3 (0:2) 17.Spieltag – 2.12.18

KSV mit weiterem Auswärtsdreier in die Winterpause.

Die Rintheim-Waldstädter bestätigten ihr derzeitiges Leistungshoch und holten sich bei der Kirchfelder Landesliga-Zweiten den fünften Sieg in Folge. Nach nunmehr acht Partien ohne Niederlage haben sie sich damit endgültig im ersten Tabellendrittel festgesetzt. Mit dieser erfreulichen Zwischenbilanz überwintern die Stumpf-Jungs ziemlich überraschend auf Rang fünf. Die Fortunen hingegen konnten sich nicht näher an die Abstiegskonkurrenten heran arbeiten und verharren weiter auf einem möglichen Relegationsplatz.

Der KSV begann die Partie recht forsch. Hassan Hout hatte schon nach 40 Sekunden die erste Tormöglichkeit und Debütant Bjarne Waßmuth kam kurz darauf gegen den im letzten Moment klärenden Nico Doll nicht mehr zum Schuss (3.). Die Gäste blieben überlegen und zeigten unterhaltsame Kombinationen. Echte Torgefahr versprühten sie aber erst wieder, als Willi Oliveira Schroer mit einem platzierten Kopfball an Fortunenkeeper Kristijan Petric scheiterte (19.). Wenig später war er aber erfolgreicher, als er einen Eckball von Hout an den Innenpfosten köpfte und die Kugel zur 0:1-Führung den Weg ins Tor fand (22.). Dann bediente Benjamin Bindereif nach feinem Solo Hout, der aus 14 Metern aussichtsreich vorbei schoss (26.). Wenige Minuten später eroberte er sich allerdings listig den Ball im Mittelfeld und wagte ein tiefes Anspiel auf Matthias Eckert. Der ließ sich nicht abschütteln und vollstreckte mit einem Flachschuss zum 0:2 (29.). Mit dem Zweitore-Vorsprung gönnten sich die Waldstädter dann zwar einige Unkonzentriertheiten, den Gastgebern aber nur einen, wenn auch tollen Distanzschuss von Sadiq Omar, den Tim Nagel über den Querbalken lenken konnte (34.).

Nach Wiederanpfiff des prima leitenden Pfälzer Schiri Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau) bot der KSV gleich wieder Offensivaktionen. So brachte Simon Dietrich den Ball von der Torauslinie nach innen, der Abschluss von Hout wurde aber noch abgewehrt (47.). Beim folgenden Eckstoß wäre den Gastgebern fast ein Eigentor unterlaufen und beim erneuten Eckball köpfte Oliveira-Schroer in die fangbreiten Arme von Petric (48.). In der Folge genehmigten sich die KSV-er wieder ihre obligatorische Auszeit und überließen dem stärker werden Gastgeber das Feld. Bei der Fortuna hatte sich seit dem Seitenwechsel die Hereinnahme von Manuel Ciobu insbesondere auf das Angriffsspiel positiv ausgewirkt. So surrte sein 30-Meter-Freistoß knapp am KSV-Pfosten vorbei (54.) und anschließend drosch Lukas Mückenmüller frei vor Nagel weit über den Kasten (55.). Anstatt vorne den möglichen Anschlusstreffer zu erzielen, traf ihn kurz darauf im eigenen Strafraum ein Missgeschick. Nach Balleroberung des KSV in der eigenen Hälfte zog Eckert auf der rechten Bahn davon und flankte scharf nach innen. Im Fünfmeterraum hatte sich Waßmuth schon für den Einschuss positioniert, als ihm Mückenmüller rettend zuvor kam, den Ball aber unglücklich ins eigene Netz zum 0:3 abfälschte (58.). Trotz des beruhigenden Vorsprungs verlängerten die Gäste ihre Lethargiephase und die das Mittelfeld bestimmende Haranth-Truppe mühte sich weiter um den Anschluss. Zeitweise hatte das Spiel nun gruselige Züge und konnte nicht zur Erwärmung der üppigen Zuschauerkulisse beitragen. Als Moritz Hartung nach einer Kirchfelder Linksflanke den Ball von der Torlinie gekratzt hatte (67.), ließen sich die Grün-Rot-Schwarzen wenigstens mit ihrer defensiven Präsenz die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil eröffneten sich ihnen mit zunehmender Spieldauer beste Torgelegenheiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. So legte Sven Gelke geschickt auf Malte Oldemeier, dessen Schuss aus zehn Metern wurde aber eine Beute von Petric (71.) und auch den Versuch des nach Zuspiel von Philipp Werner völlig freistehenden Eckert landete in den Fängen des Keepers (78.). Dann ließ Gelke im Fünfer den Freistoßball von Jonas Kubiak über den Scheitel ins Toraus gleiten (85.). Und zwei Minuten später brannte es nach einem hervorragenden Flankenball von Hartung lichterloh im Fortunen-Strafraum. Aber weder Werner noch Gelke oder Oldemeier und danach noch Maximilian Krebs brachten im Sekundentakt das Gerät nicht am dichten Bollwerk vorbei (87.). In der Schlussminute schien auf der anderen Seite dann doch der letztlich nicht unverdiente Ehrentreffer fällig. Nagel hielt seinen Kasten aber sauber und wehrte einen Schuss aus drei Metern mit einem Superreflex noch ab (90.). Am Ende waren beide Teams in Feierlaune, aus sportlichen Gründen allerdings nur die KSV-Truppe. Auch wenn in der zweiten Hälfte keine Glanzlichter gezündet wurden, gewann sie insgesamt verdient und darf auf eine tolle Vorrunde zurück blicken. Schade, dass Pause ist. Genieße den Moment! Weniger entspannt wird man sicher im Pell-Rich-Sportpark in die Rückrunde gehen (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak, Hartung – Hout (72. Werner), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (64. Gelke) – Waßmuth (59. Krebs), Eckert

Schiedsrichter: Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau)

Tore: 0:1 Oliveira Schroer (22.), 0:2 Eckert (29.), 0:3 Mückenmüller (58., ET)

Zuschauer: 21

By |2018-12-05T06:56:51+00:002. Dezember 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

VFB Knielingen II – Karlsruher SV 0:2 (0:2) 16.Spieltag – 25.11.18

Stumpf-Truppe im Stumpf-Park weiter auf Erfolgskurs.

Im schmucken Knielinger Sportpark war das Ensemble von KSV-Coach Christian Stumpf auch von der Kreisligazweiten des VfB nicht zu schlagen. Den Grundstein für den 2:0-Sieg legten die Gäste mit einer beeindruckend starken Vorführung in den ersten 45 Minuten. Im zweiten Abschnitt hatten die Knielinger dann zunehmend die Spielkontrolle im Mittelfeld übernommen, die Durchschlagskraft in der vordersten Reihe blieb aber – nicht zuletzt auch wegen der guten Defensivarbeit des KSV – bescheiden. Die Moral des VfB war dennoch imponierend und selbst nach einer Gelb-Roten Karte in der 56. Minute gab man sich bis zum Schlusspfiff nicht geschlagen. Die Nordsterne wussten allerdings den Zweitore-Vorsprung ins Ziel zu bringen und erhöhten nicht unverdient ihr inzwischen gut angereichertes Punktekonto. Wenngleich solches den Jungs von Steffen Speck verwehrt blieb, wird der aktuell vorletzte Tabellenrang dem über weite Strecken dargebotenen Leistungsstand keineswegs gerecht.

Nach nur wenigen Sekunden hatte der VfB gleich die erste Torchance. KSV-Hüter Tim Nagel lenkte eine gefährliche Rechtsflanke vor einem Angreifer aber gerade noch rechtzeitig um den Pfosten (1.). Danach spielten sich Torszenen lange Zeit nur noch im Strafraum der Gastgeber ab. Nach einem Einwurf von Benjamin Bindereif erkämpfte sich Matthias Eckert trotz elfmeterreifer Bedrängnis eine Schussposition, zielte aber aus acht Metern drüber (4.). Wenig später kam ihm bei einem geschickten Pass in die Tiefe der aufmerksame VfB-Schlussmann André Vonier zuvor (11.) und auch in der 23. Minute ließ man ihn bei einer Flanke von Daniel Walz nicht an den Ball kommen. Den folgenden Eckball köpfte Kapitän Dominik Kirchner aussichtsreich am Kasten vorbei (24.). Dann spielten sich die Waldstädter auf der linken Seite gekonnt durch die Reihen der Gastgeber. Über Moritz Hartung, Eckert und Bindereif war mit einem Querpass Walz freigespielt, der aus 12 Metern sehr souverän das 0:1 markierte (28.). Nach der Führung ließ es der KSV etwas zu lässig angehen, was zu Gegenstößen des Aufsteigers führte. Aber sowohl der Abschluss von Raphael Raisch (31.) als auch der Distanzschuss von Aleix Navascues (38.) blieben zu harmlos. Stattdessen zündete der gut aufgelegte Bindereif das Highlight des Tages. Auf der linken Seite dribbelte er sich unwiderstehlich an fünf machtlosen VfB-Spielern vorbei bis zur Torauslinie, wo er aus spitzestem Winkel mit einem strammen Linksschuss auch Keeper Vonier das Nachsehen gab und mit dem 0:2 für Verzücken bei der Anhängerschaft sorgte (42.). Den Abschluss der ersten Hälfte markierte dann Knielingens Routinier Andreas Jurado, der einen abgewehrten Ball knapp über die Querlatte setzte (45.).

Nach Wiederbeginn war die Speck-Truppe sofort präsenter, energischer und auch selbstbewusster in der Partie. Durch ein unnötiges Foulspiel im gegnerischen Strafraum mit Platzverweisfolge schwächte sie sich dann aber selbst. Bemerkbar machte sich dies jedoch nur kurzzeitig. Der lauffreudige KSV-er Walz bediente Hassan Hout, der freistehend über die Hütte schoss und die Vorentscheidung vergab (60.). Auch dessen Versuch von der Mittellinie über den heraus gelaufenen Vonier hinweg verfehlte das Ziel (61.). Danach aber agierten die Gäste wenig konzentriert und mussten den Holzbiere, die nun trotz Unterzahl auch sehr ansehnlich kombinierten, weitgehend das Feld überlassen. Mit stimmigem Abwehrverhalten konnte echte Torgefahr indessen vermieden werden. So war lediglich Navascues Benit dem Anschlusstreffer nahe, als er einen Drehschuss nicht aufs KSV-Tor bringen konnte (73.). Dann konnten auch die Stumpf-Jungs nochmal mit gelegentlichen Gegenstößen aufwarten. So wurde Eckert im Strafraum klar zu Fall gebracht, die Pfeife von Luka Simic blieb jedoch überraschend stumm (82.). Dann spurtete Dominik Frankenhauser aussichtsreich auf den VfB-Keeper zu, vermochte diesen dennoch nicht zu überwinden (84.). Auf der anderen Seite setzte für die unermüdlichen Gastgeber Raisch noch einen schönen Freistoß Zentimeter über den Querbalken (86.). Danach ließen die KSV-er nichts mehr anbrennen und freuten sich zu Recht über den vierten Dreier in Folge (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak,Hartung – Hout (67. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (80. Krebs) – Walz, Eckert (83. Härter)

Schiedsrichter: Luca Daniel Simic (Bad Liebenzell)

Tore: 0:1 Walz (28.), 0:2 Bindereif (42.)

Gelb-Rot: Gencboy (VfB, 56.)

Zuschauer: 57

By |2018-11-27T14:08:42+00:0026. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|