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FV Liedolsheim – Karlsruher SV 1:3 (0:1) 14.Spieltag – 11.11.18

KSV weiter im Aufwind.

Die Rintheim-Waldstädter waren auch im dritten Kräftemessen hintereinander gegen besser platzierte Teams aus der Hardt nicht zu bezwingen. Dem überraschenden Punktgewinn beim FV Leopoldshafen und dem Heimsieg gegen den FC Spöck waren sie nun auch beim FV Liedolsheim erfolgreich. Wieder überzeugten die Mannen von Christian Stumpf mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung. Auf der Basis stabilen Abwehrverhaltens brachten die drei Tore von Mathias Eckert dann auch den verdienten zählbaren Ertrag.

Zunächst präsentierten sich die Hausherren recht überlegen und bedrängten angriffslustig das KSV-Tor. Ein Schuss aus sieben Metern von Teodor-Mihail Hundorfean war aber zu harmlos für den KSV-Keeper (3.). Weitere Einschussgelegenheiten gestatteten die Karlsruher dank konzentrierter Defensivarbeit aber nicht. Vielmehr gestalteten sie das Geschehen, das sich ohne Torszenen hauptsächlich im Mittelfeld abspielte, zunehmend ausgeglichen. Einzig erwähnenswert war ein 20-Meter-Schusss von Moritz Hartung, dem ein Liedolsheimer den Weg ins Tor verwehrte (20.). Erst eine unglückliche Aktion in der Abwehrreihe der „Lillser“ war dann Ausgangspunkt für den ersten Treffer der Partie, als kurz hinter der Mittellinie Matthias Eckert aufmerksam einen Passversuch abblockte und in Ballbesitz kam. Nach langem Spurt umkurvte er Goalie Jannik Seith und brachte die Kugel aus spitzem Winkel zum 0:1 unter (23.). Eine Viertelstunde später rettete Seith sein Team dann vor einem höheren Rückstand. Den Schuss von Hassan Hout parierte er ebenso stark wie den Nachschuss von Eckert (38.). Von den Schwarz-Weißen war erst gegen Ende des ersten Abschnitts wieder Zwingendes zu sehen. Bei einer schönen Rechtsflanke von Marius Geiß war KSV-Hüter Tim Nagel gerade noch rechtzeitig vor Adama Jammeh zur Stelle (42.). Sekunden später marschierte der wendige Angreifer trickreich durch die Gästeabwehr, welche aber die entscheidende Hereingabe auf Kosten eines Eckballs gerade noch verhindern konnte (43.). Der brachte jedoch nichts ein.

Kurz nach dem Wiederanpfiff von Rauschebart Herbert Heiler hatten die Nordsternler den zweiten Treffer auf dem Fuß. Von Hout bedient kam Eckert leicht abgedrängt zum Schuss, doch Seith vermasselte mit der Fußspitze den Gästejubel und hatte beim Nachschussversuch von Willi Oliveira-Schroer Glück, weil dieser zu überrascht war für eine bessere Beinsortierung (48.). Die Truppe von Coach Stefan Ronecker übernahm dann jedoch das Kommando und baute mächtigen Angriffsdruck auf. Klare Torchancen gestatteten die aufmerksamen und zweikampfstarken Karlsruher indes nicht. Ein Freistoß von Timo Seith blieb in der KSV-Abwehr hängen (51.) und Hundorfean beförderte den Ball nur auf den Trainingsplatz (53. und 60.). Den Freistoß aus 25 Metern von Geiß musste man dann ebenfalls als verunglückt bezeichnen (62.). Danach machten auch die Nordsternler mal wieder offensiv auf sich aufmerksam. Den Schuss von Malte Oldemeier im Anschluss an einen Freistoß konnte die Liedolsheimer Deckung noch abwehren (64.), ließ sich wenig später jedoch etwas überrumpeln. Eckert wurde von Dominik Pohl im zweiten Versuch zwar fein bedient, verlor dann aber seine gute Schussposition. Die Heimabwehr konnte die Aktion dennoch nicht final klären und der sich durchwurstelnde Angreifer bugsierte das Gerät überraschend zum 0:2 über die Linie (67.). Mit zunehmender Spielzeit schwand beim etwas konsternierten Tabellenvierten merklich die Hoffnung wenigstens auf ein Remis. Völlig dahin war diese, als den Gästen gar das 0:3 gelang. Wieder war es Eckert, der sehenswert mit einem beherzten Schuss unter die Latte dem FVL-Schlussmann aus 20 Metern keine Abwehrchance ließ (73.). Abgesehen von einer Mini-Gelegenheit des eingewechselten Martin Piechatzek, der den Ball am Pfosten des KSV-Tores vorbei zirkelte (76.), ließ der KSV gegen den zunehmend ideenloser agierenden FVL keine weiteren Möglichkeiten mehr zu. Zumindest bis zur Nachspielzeit. Der Unparteiische sprach den Gastgebern noch einen Elfmeter zu, den Vinko Pear mit sattem Schuss zum 1:3-Endstand verwandelte (90. +1). Mit dieser Ergebniskosmetik können die Waldstädter freilich gut leben. Wenngleich ihnen der erste Zu-Null-Sieg dieser Saison erneut durch die Lappen ging. Dies wird sicher auch Dominik Pohl so sehen, wenn er die Folgen der erlittenen Gehirnerschütterung überwunden haben wird. Die KSV-Familie wünscht jedenfalls gut Besserung (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich (77. Gelke), Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (88. Klodwig), Pohl (79. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif – Eckert (87. Oliveira Flammer)

Schiedsrichter: Herbert Heiler (Kirrlach)

Tore: 0:1 Eckert (23.), 0:2 Eckert (67.), 0:3 Eckert (73.), 1:3 Pear (90.+1, FE)

Zuschauer: 100

By | 2018-11-13T06:44:17+00:00 12. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Leopoldshafen – Karlsruher SV 1:1 (1:1) 12.Spieltag – 28.10.18

Überraschender Punktgewinn beim Favoriten.

Der Karlsruher SV konnte im Leopoldshafener Gelände mit einer überzeugenden Leistung aufwarten und dem Aufstiegsaspiranten nicht unverdient einen Zähler abknöpfen. Die Stumpf-Truppe trat selbstbewusst auf und agierte über weite Strecken auf Augenhöhe mit den klar favorisierten Gastgebern. Gestützt auf eine stabile Abwehrarbeit und mit einem gut aufgelegten Schlussmann brachte man hin und wieder dann auch die zweitbeste Defensive der Staffel mit diversen Vorstößen in Verlegenheit. Lediglich in den jeweiligen Schlussviertelstunden sah man sich, allerdings heftigem Angriffsdruck ausgesetzt. Die sonst so treffsichere Schröcker Torfabrik scheiterte aber entweder am Aluminium oder am gegnerischen Keeper. So gesehen hatten die Karlsruher Glück, nicht doch noch den entscheidenden Treffer kassieren zu müssen. Das hatten sie allerdings mit einer engagierten Mannschaftsleistung erzwungen und begaben so mit dem deshalb nicht unverdienten Teilerfolg auf die Heimreise.

Die erste Angriffsaktion des Spiels hatten die Gäste, Daniel Walz verwertete das Zuspiel von Hassan Hout aber nur unzureichend (2.). Auf der anderen Seite verfehlte Sascha Krebs eine Hereingabe nur um Zentimeter (5.) und kurz darauf scheiterte Mario Mayer mit einem Versuch aus 14 Metern erstmals an Tim Nagel im KSV-Kasten (7.). Dann inszenierten die Karlsruher einen schönen Angriff über mehrere Stationen. Am Ende warf sich Mathias Eckert in das Zuspiel von Walz und drückte die Kugel fast artistisch aus 10 Metern zum überraschenden 0:1 ein (11.). Kurz darauf holte FVL- Keeper David Wagenführer den Ball im letzten Moment noch dem tief angespielten Walz noch vom Fuß (13.). Im bis dahin ausgeglichenen Spiel setzte dann Hout einen sehenswerten Freistoß am FVL-Tordreieck vorbei (26.). Danach wurde die geduldig agierende Truppe von Daniel Nischke allmählich ihrer Favoritenrolle gerecht und deutete ihre Torgefährlichkeit nun häufiger an. Kevin Leger versuchte es mit der Hacke (28.) und Tim Eisen verzog knapp (35.). Mayer machte es etwas besser, traf aber nur den Außenpfosten (36.). Aus einem KSV-Einwurf entwickelte sich dann ein Gegenangriff mit Folgen. Die Gastgeber überspielten mit schnellem Direktspiel das Mittelfeld und die aufgerückte KSV-Abwehr. Der eingerückte Paluschka konnte so im Strafraum Maß nehmen und mit einem Flachschuss den 1:1-Ausgleich erzielen (37.). Die finale Schlussphase der ersten Hälfte stand dann ganz im Zeichen des mit 16 Saisontreffern führenden Torjägers Mario Mayer. Zunächst blieb er im Duell mit dem KSV-Keeper, der zwei Mal überragend reagierte, zweiter Sieger (45.), während er nach einer Ecke mit seinem am rechten Pfosten landenden Kopfball reichlich Pech hatte (45. +2).

Überraschend fand der Tabellenzweite auch nach Wiederbeginn zunächst nicht den Schlüssel, die Gästeabwehr zu knacken. Im Gegenteil wurde die Partie eher von den Waldstädtern bestimmt, die auch einige Szenen vor dem gegnerischen Tor zu verzeichnen hatten, während beim Aufstiegsanwärter erst in der 70. Minute wieder der Ansatz auf Zählbares erkennbar war. Dieser erwies sich aber auch als hochkarätig, doch klärte Nagel per Fußabwehr den guten Schuss von Paluschka. Die Hausherren operierten nun mit verstärktem Angriffsdruck und erlaubten der Truppe von Christian Stumpf nur noch vereinzelte Entlastungsaktionen. Die sich bietenden Gelegenheiten blieben aber bis in die Nachspielzeit hinein ohne Erfolg. Das KSV-Tor war im wahrsten Sinne des Wortes „vernagelt“: der KSV-Schlussmann bewahrte sein Team mehrfach vor einem Rückstand. In der 80. Minute reagierte er bei einem Schuss aus acht Metern bravourös und auch einen Drehschuss von Tom Spachholz entschärfte er reflexartig (86.). In der vierten Nachspielzeitminute verhinderte er ebenfalls den Einschlag und als der folgende Eckball neben dem Pfosten im Aus landete, war zumindest auf KSV-Seite eine schwierige Mission erfolgreich zu Ende gebracht. Die Hausherren dürfte der kleine Rückschlag im Titelrennen wohl nicht aus der Bahn werfen. Auch ein Dreier wäre sicher nicht unverdient gewesen. Die Nordsternler erwiesen sich aber als unangenehmer Gegner, der an diesem Tag auch eine Tormaschine mal zum Stottern bringen konnte (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout, Pohl (75. Oliveira Schroer), Oldemeier, Bindereif – Eckert (84. Gelke), Walz

Schiedsrichter: Rolf Göpferich (Bretten)

Tore: 0:1 Eckert (11.), 1:1 Paluschka (37.)

Zuschauer: 60

By | 2018-10-30T18:19:07+00:00 28. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Vereinsdialog „auf Augenhöhe“ beim Karlsruher SV

Karlsruhe. Der letzte Vereinsdialog des Jahres führte bfv-Präsident Ronny Zimmermann und den Fußballkreisvorsitzenden Thomas Rößler zum Karlsruher SV. Die Vereinsvertreter um Vorstand Robert Speckert freuten sich über die Gelegenheit eines offenen Gesprächs mit den Verbandsverantwortlichen.

„Wir konnten unseren Verein präsentieren, erhielten Anregungen, erlangten Klarheit über einige Themen und unsere eigenen Anregungen wurden aufgenommen“, fasste Speckert kurz und knapp zusammen und beschrieb damit den Sinn und Zweck der Vereinsdialoge. 12 Mal im Jahr besuchen Zimmermann und Verantwortliche des jeweiligen Fußballkreises Amateurvereine für einen offenen Austausch. Das Gespräch beim Karlsruher SV verlief „sehr angenehm und auf Augenhöhe“, betonte der Vereinsvorstand. Loswerden wollte der Kreisklasse-A-Club beispielsweise die Überfüllung des E-Postfachs, das eigentlich zur offiziellen Kommunikation zwischen Verband und Vereinen dient, und Fragen zu Spielverlegungen. Mitgenommen hingegen habe der Verein Anregungen zum Freiwilligendienst im Fußballverein als Instrument der Mitarbeiter-Gewinnung und die Möglichkeit, eine kostenlose Schulung „Lebensretter sein! Fußballer lernen Widerbelebung“ mit der deutschen Herzstiftung im Verein zu veranstalten, erzählte Speckert.

Auch der bfv gewann einen positiven Eindruck des Karlsruher SV. Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen: „Der Verein scheint zu laufen. Die Jugendmannschaften sind alle besetzt, es sind genügend Trainer vorhanden, der Zulauf an Kindern und insbesondere Studenten ist hoch.“ Die Herausforderungen vieler anderer Vereine, vor allem in ländlicheren Gegenden, seien beim KSV aktuell nicht so groß.

Der Vereinsdialog ist eine Maßnahme der Zukunftsstrategie Amateurfußball, die bundesweit in jedem Landesverband umgesetzt wird mit dem Ziel, Vereine an der Basis zu unterstützen. „Neben der Wertschätzung, die wir den Vereinen und vor allem den Menschen, die sich engagieren durch ein persönliches Treffen vermitteln, haben schon in vielen Vereinen nachhaltige Effekte erzielt, zum Beispiel durch die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen und Wettbewerben wie den Ehrenamtspreisen oder die Beantragung von Fördermitteln. Auch im nächsten Jahr besuchen Zimmermann und Co. wieder Amateurclubs für 12 weitere Vereinsdialoge.

 

 

 

 

By | 2018-10-25T17:10:34+00:00 25. Oktober 2018|Allgemein, Keine, Verein|

Karlsruher SV – SpVgg Olympia Hertha 2:1 (0:1) 11.Spieltag – 21.10.18

Per Elfmeter zum Last-Minute-Sieg.

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB, machte im Rahmen seiner Amateurtour am vergangenen Sonntag Station beim Karlsruher SV. Zum Abschluss begab sich die Delegation dann beim Spiel der ersten Mannschaften in die Stehplatzränge und verfolgte ein nicht unbedingt nieveauvolles, aber dennoch spannendes und intensives Derby aus den Niederungen des Amateurfußballs. Auch die nach dem Schlusspfiff von wenigen Protagonisten gesteigert ausgelebten Emotionen täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die Gastgeber den Sieg zwar schwer erkämpft, am Ende aber zweifellos verdient hatten.

Die Truppe von Christian Stumpf kam nur schwer in die Gänge und da auch die Herthaner außer Abwehrarbeit nichts vorzuweisen hatten, war die erste halbe Stunde von anhaltender Langeweile geprägt. Gästekeeper Kai Diaz musste erstmals in der 32. Minute bei einem Schuss von Hassan Hout klärend eingreifen. Die Hausherren blieben weiter tonangebend, im letzten Drittel aber zu harmlos. So versuchte es Malte Oldemeier mit einem Schuss aus 25 Metern, der jedoch mit vereinten Kräften abgeblockt wurde und sich zum Gegenangriff entwickelte. Im Überzahlspiel strebte Fabian Unser in die gegnerische Hälfte, legte quer auf Ibrahim Arslan, der von links mit einem Flachschuss zum höchst überraschenden 0:1 einschoss (38.). Mit dieser hundertprozentigen Abschlussquote ging es dann auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt verstärkten die Waldstädter ihre Offensivbemühungen und bald ergab sich für Hout die Chance zum Ausgleich. Seinen Schuss aus acht Metern nach feinem Zuspiel von Christopher Haupt parierte Diaz indessen mit einem tollen Reflex (52.). Kurz darauf war es bei einem Eckstoß dann soweit. Moritz Hartung brachte die Kugel per Kopf wieder zurück in die Gefahrenzone, wo Oldemeier mit einer strammen Direktabnahme zum 1:1 vollendete (54.). Danach erarbeiteten sich die klar spielbestimmenden KSV-er eine Fülle von Torgelegenheiten. So scheiterte Benjamin Bindereif zuerst an gegnerischen Abwehrbeinen (58.) und nach der anschließenden Ecke am Torgebälk (59.). Dann köpfte Willi Oliveira Schroer zwei Mal nur knapp am Kasten vorbei (60., 72.). In der Schlussviertelstunde boten sich den Nordsternlern noch eine Menge an Einschussgelegenheiten, scheiterten aber jeweils am überragend haltenden Hertha-Keeper. So war Diaz bei einem Freistoß von Hout rechtzeitig unten (75.), zeigte bei einem Bindereif-Versuch sein Können (77.) und lenkte einen Kopfball von Hout um den Pfosten (80.). Zuvor wäre er allerdings machtlos gewesen, doch konnte ein Mitspieler gerade noch auf der Torlinie klären (79.). Dann holte sich Diaz bravourös einen weiteren Freistoß von Hout und auch den Nachschuss von Matthias Eckert (83.). Die nie nachlassenden Stumpf-Jungs machten dennoch weiter Druck. Aber auch Jonas Kubiaks gezielter Schuss wurde eine Beute des Gästeschlussmanns (87.). Als dann der spielfreudige Oldemeier im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde (88.), ergab sich plötzlich vom Punkt aus die Chance zum Sieg bringenden Treffer. Eckert nutzte diese nervenstark zum 2:1 und ließ den ebenso machtlosen wie enttäuschten Diaz, der kurz zuvor wegen häufigen Zeitschindens den gelben Karton sah, geschlagen zurück (89.). Wenig später kam der Schlusspfiff des souverän leitenden Norbert Pirron (FV Germersheim), womit sich der KSV eine ausgeglichene Spielebilanz sicherte, während die weiterhin sieglos gebeutelten Gäste die Rote Laterne behalten.

Einigen Protagonisten sei im Übrigen das „Interview der Woche“ (bei pfoschdeschuss.de) und die dort von verantwortlicher Schiedsrichterseite zum Thema Emotionen im Fußball gemachten Aussagen anempfohlen. Dazu lernen können wir alle. Man sollte die Hoffnung jedenfalls nicht aufgeben (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Klodwig (46. Dietrich), Kubiak, Kirchner, Hartung – Oliveira Schroer, Haupt (72. Gelke) – Hout, Oldemeier, Bindereif – Eckert

Schiedsrichter: Norbert Pirron (FV Germersheim)

Tore: 0:1 Arslan (38.), 1:1 Oldemeier (54.), 2:1 Eckert (89. FE)

Zuschauer: 60

By | 2018-10-23T12:21:22+00:00 22. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV II – SpVgg Olympia Hertha II 14:0 (6:0) 11.Spieltag – 21.10.18

1:0 Bjarne Waßmuth (2.) 2:0 Bjarne Waßmuth (10.) 3:0 Dominik Frankenhauser (25.) 4:0 Bjarne Waßmuth (29.) 5:0 Timo Gob (35.) 6:0 Bjarne Waßmuth (40.) 7:0 Bjarne Waßmuth (47.) 8:0 Bjarne Waßmuth (50.) 9:0 Dominik Frankenhauser (53.) 10:0 Matthias Nowak (60.) 11:0 Maximilian Krebs (65.) 12:0 Matthias Nowak (65.) 13:0 Maximilian Krebs (70.) 14:0 André Gonther (82.)

By | 2018-10-22T08:32:54+00:00 22. Oktober 2018|2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – GSK Karlsruhe 1:1 (1:1) 10.Spieltag – 14.10.18

Manko Chancenverwertung.

Hauptsächlich auf Grund seiner anhaltenden Abschlussschwäche musste sich der Karlsruher SV gegen den GSK mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gemessen an den Torgelegenheiten wäre alles andere als ein klarer Sieg ein gerechtes Ergebnis gewesen. Für die Genc-Truppe, der so gut wie keine Einschussmöglichkeit geboten wurde, mitunter aber cleverer als die Gastgeber agierten, ist der Ausgang am Ende deshalb schmeichelhaft.

Die Gastgeber begannen sehr offensiv und nach einem Eckball von Hassan Hout glückte auch sogleich der Führungstreffer. Dominik Pohl köpfte druckvoll aus zehn Metern zum 1:0 ein (2.). Die KSV-er ließen nicht locker und Gästekeeper Nuhan Cevik stand im Minutentakt im Blickpunkt. Beim Kopfball von Willi Oliveira Schroer (4.) und dem Schuss von Malte Oldemeier (5.) stand er sicher und den Abschluss von Hassan Hout lenkte er um den Pfosten (6.). Dann wurde eine Doppelchance mit vereinten Kräften gerade noch vereitelt (7.). Schließlich war er beim 16m-Schuss von Jonas Klodwig rechtzeitig am Boden (14.). Dann musste auch der KSV-Hüter erstmals agieren. Einen abgefälschten Schuss von Christian Bosch nahm Tim Nagel aber sicher auf (20.). Der KSV blieb gegen die etwas besser ins Spiel gekommenen Gäste weiter am Drücker, fand aber die entscheidende Lücke nicht. Ein diagonaler Versuch aus 10 Metern von Schroer war zu harmlos für Cevik und Pohl feuerte das Spielgerät nach einer Ecke von Hout per Direktabnahme zwar sehenswert, aber weit aus dem KSV-Gelände hinaus (28.). Gleich im Anschluss unterlagen die Nordsternler einer Aufmerksamkeitspanne. Murat Genc spielte sich leichtfüßig bis zur Grundlinie durch und flankte flach nach innen. Ungehindert erreichte der Ball am zweiten Pfosten Erkan Akbaba, der aus fünf Metern mit etwas Glück am KSV-Schlussmann vorbei zum gastgeberseits ernüchternden 1:1 eindrückte (29.). Dass Oldemeiers 20m-Schuss sich als harmlos erwies (31.) und der zweite Versuch nach einem Pohl-Freistoß am Tor vorbei flog (35.), passte ins Bild der nun bis zum Pausenpfiff des guten Schiedsrichters Marius Wild fahrigen Partie.

Den Beginn des zweiten Abschnitts bereicherte Benjamin Bindereif gleich mit zwei Erfolg versprechende Szenen. Seinen platzierten Schuss aus acht Metern fischte Cevik bravourös noch von der Linie (47.) und Sekunden später setzte er einen Drehschuss nur knapp übers Gebälk (48.). Eine ähnliche Gelegenheit hatte auf der anderen Seite auch Spielertrainer und Kapitän Murat Genc, der mit einem Direktschuss allerdings klar das Ziel verfehlte (50.). Es sollte abgesehen von einer Freistoßsituation in der 70. Minute die einzige nennenswerte Torannäherung der Männer von der Hermann-Schneider-Allee bleiben. Dagegen hatten die Stumpf-Schützlinge zwei glasklare Gelegenheiten verpasst. Daniel Walz eroberte sich listig den Ball in Höhe des GSK-Strafraumes und passte quer auf Hout, der aus kurzer Entfernung aber am Tordreieck vorbei schoss (53.). An gleicher Stelle versagte ihm später dann die Koordination, als er einen Superflankenball von Bindereif einen Meter vor dem Pfosten an eben diesem vorbei zirkelte (66.). Dazwischen setzte Schroer eine Kopfballvorlage von Pohl ans GSK-Außennetz (58.). Allmählich ließ das Niveau des Kräftemessens ziemlich nach und der Offensivdrang der Hausherren flachte im letzten Spielviertel zunehmend ab. Da auch die Gäste an vorderer Front nur wenig zustande brachten, blieb wegen des Spielstands wenigstens die Spannung erhalten. Erwähnenswert bleibt allein eine Fairness-Aktion von Norbert Schifferdecker, der als fungierender KSV-Linienrichter eine Einwurfentscheidung des Unparteiischen zu Gunsten der gegnerischen Mannschaft korrigierte (90.). Bei diesem Spielstand und zu diesem Zeitpunkt sicherlich ein beachtliches Verhalten im Sinne des Sportsgeistes und zur Nachahmung empfohlen.

Am kommenden Sonntag bietet sich dem KSV beim Zusammentreffen mit Olympia Hertha, das wegen des in etwa zeitgleichen KSC-Spiels ins Nordsternstadion verlegt wurde, eine erneute Gelegenheit, die Chancenverwertung zu verbessern. Dass es aber auch Tore zu verhindern gilt, dürfte den KSV-Jungs ebenfalls bewusst sein (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Klodwig, Kubiak, Kirchner, Hartung – Oliveira Schroer, Pohl – Hout (81. Richert), Oldemeier, Bindereif (76. Oliveira Flammer), Walz (67. Eckert)

Schiedsrichter: Marius Wild (TSV Wöschbach)

Tore: 1:0 Pohl (2.), 0:1 Akbaba (29.)

Zuschauer: 45

By | 2018-10-17T08:44:27+00:00 14. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|