Herren

Vorbereitungsplan Winter 18

Donnerstag 25.01.2018 19:00 Training
Samstag 27.01.2018 13:00 TS: KSV -Spielberg II  0:1
Dienstag 30.01.2018 19:00 Training
Mittwoch 31.01.2018 19:30 TS: FC Untergrombach – KSV  1:1
Donnerstag 01.02.2018 19:00 Training
Dienstag 06.02.2018 20:45 Training Sportschule Schöneck
Mittwoch 07.02.2018 19:00 Training
Dienstag 13.02.2018 19:00 Training
Donnerstag 15.02.2018 19:00 Training
Sonntag 18.02.2018 12:00 FV/DJK Daxlanden III – KSV II —abgesagt— Nachholspiel
Dienstag 20.02.2018 19:00 Testspiel: KSV-VFB Grötzingen 0:1
Donnerstag 22.02.2018 19:00 Testspiel: KSV – SG Siemens Karlsruhe
Sonntag 25.02.2018 12:00

14:00

KSV II – GSK Karlsruhe II

KSV 1 Testspiel

Nachholspiel

 

Dienstag 27.02.2018 20:45 Training Sportschule Schöneck
Donnerstag 01.03.2018 19:00 Training
Sonntag 04.03.2018 13:00

15:00

KSV II – FV Graben II

KSV – FV Graben

Rückrundenbeginn


Zum Training Bitte um 19 Uhr auf dem Platz sein.

By | 2018-02-21T06:31:31+00:00 7. Januar 2018|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Germ.Neureut 0:1 (0:1) 13.Spieltag – 9.12.17 – Nachholspiel

Dem Favoriten Paroli geboten.

Der Aufstiegsanwärter aus Neureut kam gegen den Aufsteiger zu einem mühsamen, aber in Anbetracht der zahlreicheren und besseren Torchancen durchaus verdienten Sieg beim Nordstern. Die knapp unterlegenen Waldstädter überzeugten zwar nicht in allen Belangen, gestalteten die Begegnung über weite Strecken aber auf Augenhöhe. Weil die Germanen im Verlauf der zweiten Hälfte die wenigen Gelegenheiten zur Vorentscheidung verpassten, blieb es bis zur Schlusssekunde zudem auch überaus spannend.

Die Truppe von Trainer Daniel Jukic begann wie die Feuerwehr und schnürte die latent unaufmerksamen Gastgeber in deren eigener Hälfte ein. Schon nach wenigen Sekunden schloss Dennis Schindler aus zwanzig Metern ab (2.) und versuchte es unmittelbar darauf aus kurzer Distanz. Tim Nagel im KSV-Tor lenkte die Kugel aber noch über die Latte (3.). Wenig später ließ man den quirligen Neureuter unbehelligt durchs Mittelfeld spazieren. Mit einem abschließenden strammen Flachsschuss aus 18 Metern zum 0:1 brachte er sein Team daraufhin früh in Führung (8.). Auch die nächste Torannäherung ging auf das Konto von Schindler, dessen Schuss diesmal aber keine Torgefahr herauf beschwor (14.). Bis dahin waren die Hausherren kaum präsent und hatten der Offensivkraft der Germanen wenig entgegen zu setzen. Statt weiterer Germanentreffer hatten sie dann aber besseren Zugriff und sie besannen sich zunehmend auch ihrer spielerischen Fähigkeiten. Als Marco Wied mit einem langen Ball in Szene gesetzt wurde, musste bei dessen Schuss aus 18 Metern Keeper Marco Rausch erstmals eingreifen (18.). Kurz darauf versuchte es Benjamin Bindereif, zielte jedoch knapp über die Querlatte des Neureuter Tores (20.). Auf der anderen Seite lenkte Tim Nagel einen Freistoßball von Sascha Mayer um den Pfosten (24.). Dies sollte bis zur Pause allerdings die letzte nennenswerte Toraktion auf beiden Seiten gewesen sein. Die KSV-er stellten sich auf die Gäste und deren nun eher verwaltendes Agieren immer besser ein, konnten selbst aber keine eigenen Offensivaktionen kreieren. So blieb es bei der dem Spielverlauf entsprechenden Pausenführung der Rot-Weißen.

Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts war gekennzeichnet von hektischen Aktionen und aggressiverem Zweikampfverhalten, denen der talentierte Nachwuchsschiedsrichter Alessio Remili (Bruchhausen) konsequent begegnete. Die Karlsruher arbeiteten sich nun immer besser in die Partie und versuchten sich auch mit Angriffsaktionen. Trotz KSV-Feldüberlegenheit zwischen den Strafräumen wusste die beste Defensive beider A-Klassenstaffeln (6 Gegentore in 14 Spielen) allerdings Einschussmöglichkeiten des Aufsteigers, auch mit dem nötigen Körpereinsatz, clever zu verhindern. Meist begünstigt durch gegnerische Schludrigkeiten kam der FCG seinerseits zu Torchancen. Der KSV-Keeper konnte jedoch die Schüsse von Marcel Durand (62.) und Chris Brunner (64.) jeweils auf Kosten eines Eckballs klären. Und auch Torjäger Toni Katic konnte ein Angebot nicht nutzen, auch weil die KSV-Jungs mit vereinten Kräften das Malheur einsatzkräftig ausbügelten. Ansonsten hielten sie den Neureuter Paradeangriff in Schach. Und insbesondere in der Schlussphase drängte die Truppe von Christian Stumpf nochmals mächtig auf den Ausgleich, fand aber keine entscheidende Lücke. Pech hatte Timo Gob, der von der Grundlinie Goalie Rausch zum Eingreifen zwang, die Kugel aber am Pfosten landete (89.). Und eine Flanke von Hassan Hout wurde am zweiten Pfosten gerade noch vor dem kopfballbereiten Christopher Haupt geklärt (90.+2). Damit war die Partie zu Gunsten der Germanen entschieden, die damit auf Meisterschaftskurs bleiben. Der KSV kann trotz der am Ende durchaus ärgerlichen Niederlage mit dem Verlauf der Vorrunde dennoch zufrieden sein. Mindestens der 7. Tabellenplatz lässt sich zweifellos sehen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß man aber, dass man sich darauf keinesfalls ausruhen kann. Auf ein Neues in 2018, Jungs (H. D. Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Daubner, Monteiro, Decker, Härter – Wied, Pohl – Hartung (63. Gob), Oldemeier, Bindereif (68. Haupt) – Eckert (74. Hout)

Schiedsrichter: Alessio Remili (FV Bruchhausen)

Tore: 0:1 Schindler (8.)

Zuschauer: 35

By | 2018-01-14T20:38:16+00:00 10. Dezember 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Linkenheim 2:2 (0:0) 15.Spieltag – 26.11.17

In letzter Minute um verdienten Lohn gebracht.

Weil kurz vor dem Abpfiff noch der Ausgleichstreffer hingenommen werden musste, reichte es in dem guten und abwechslungsreichen Spiel für den Karlsruher SV nicht für den möglichen Dreier. Den hätten sich die Rintheim-Waldstädter vor allem auf Grund der überlegen geführten zweiten Halbzeit, in der innerhalb weniger Minuten das Spiel zunächst gedreht wurde, durchaus verdient gehabt. So teilte man sich im Nordstern-Stadion schließlich friedlich und fair die Punkte. Dass die Freude über das Remis beim FV Linkenheim ob des späten Ausgleichs freilich größer als bei den Hausherren war, liegt auf der Hand.

Der erste Abschnitt gestaltete sich insgesamt ausgeglichen, wobei die Gäste die Anfangsminuten bestimmten. Die Spielanteile näherten sich dann aber an und auch die Chancen waren gleichwertig verteilt. In der 11. Minute köpfte Karim Farag nach einem Eckstoß knapp am KSV-Kasten vorbei. Dominik Kirchner konterte mit einem Fernschuss, den FVL-Keeper S. Lohner mühelos aufnahm (13.). Dann prüfte Joshua Voegeding Nordstern-Hüter Tim Nagel, der glänzend reagierte (17.). Beim Gegenangriff wurde ein Schuss von Hassan Hout abgeblockt (18.). Wenig später flankte Nils Härter platziert in den Strafraum, Max Oliveira Flammers Kopfball lenkte Lohner jedoch mit den Fingerspitzen gerade noch über die Querlatte (24.). Auch ein von Matthias Eckert getretener Freistoß, der knapp am Pfosten vorbei strich, wäre ein Tor wert gewesen (32.). Dies gilt auf der anderen Seite auch für die Offensivaktion der Linkenheimer, als der ballsichere Voegeding aus zehn Metern abzog. Nagel parierte aber glänzend und wehrte auch den zweiten Versuch ab (35.). Bis zur Pause spielte sich das unter souveräner Leitung von Schiri Hartmut Frohner (FC Flehingen) stehende Geschehen auf dem in Anbetracht der Witterungsbedingungen gut bespielbaren Rasen dann vornehmlich im Mittelfeld ab. So entsprach der torlose Zwischenstand auch den Kräfteverhältnissen.

Deutlich offensivbetonter begannen die KSV-er den zweiten Durchgang. Der Schuss von Oliveira-Flammer stellte den Gästekeeper noch nicht vor Probleme (47.). Der Lüpfer von Hout erforderte dagegen sein ganzes Können. In der Rückwärtsbewegung konnte er die Kugel grandios um sein Heiligtum lenken (49.). Eine weitere gute Angriffskombination der Gastgeber ergab eine aussichtsreiche Schussposition für Mauricio Monteiro, der jedoch nur knapp das Tor verfehlte (56.). Völlig überraschend konterte die Layher/Badhofer-Truppe mitten in die KSV-Drangperiode hinein mit dem Führungstreffer. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte setzte sich der in Ballbesitz gebrachte Voegeding energisch durch und bediente mit einem Steilpass den mitgelaufenen Farag, der den Ball an der Strafraumgrenze clever über den aus dem Tor geeilten KSV-Keeper hob. Am zweiten Pfosten trudelte das Gerät dann zum 0:1 über die Linie (59.). Trotzdem blieben die Schützlinge von Christian Stumpf weiterhin spielbestimmend und im Defensivbereich waren insbesondere die beiden offensiven FVL-Aktivposten Voegeding und Badhofer gut bewacht. Torchancen hatten nur noch die Gastgeber. Die beste hatte Hout, als er nach einer Hereingabe von Eckert aus vier Metern das freie Tor verfehlte (70.). Dann folgte eine Eckballserie der Karlsruher, die nichts einbrachte. So köpfte Felix Decker knapp am Pfosten vorbei (74.). Kurz darauf zog Benjamin Bindereif bei einem schnellen Angriff eine Flanke in den Strafraum. Malte Oldemeiers schöner Schuss wurde zunächst noch abgewehrt, den Abpraller brachte Timo Gob dann aber aus sechs Metern cool zum verdienten 1:1 unter (75.). Die Nordsterne behielten in der Folge ihren Vorwärtsdrang bei, ohne allerdings das gegnerische Tor maßgeblich in Bedrängnis zu bringen. Dies geschah erst wieder, als Eckert ein steiles Zuspiel erlief, dann aber im 16-er gefoult wurde. Spezialist Monteiro nutzte die Chance und verwandelte gradlinig zur verdienten 2:1-Führung (80.). Die Verhältnisse änderten sich danach nicht und die Ausgleichsbemühungen der Hardtler waren überschaubar. Vielmehr lag bei Berthold Daubners Schuss die Entscheidung in der Luft, der Ball wurde aber noch von der Linkenheimer Torlinie gekratzt (87). Ein Freistoß aus der zentralen Platzmitte war dann stattdessen Wegbereiter für das finale Erfolgserlebnis der Gäste. Badhofer verlängerte den weiten Ball in Richtung Torauslinie, wo man Bastian Leonhardt vorübergehend aus den Augen verlor. Dessen aus spitzem Winkel volley genommener Ball schlug dann am zweiten Pfosten zum für den KSV nicht mehr korrigierbaren 2:2 ein (90.). Kurz darauf war Schluss.

Wenn der Ausgleich auch vermeidbar war, so haben die KSV-Jungs wenigstens für den weiteren Fortbestand ihrer beeindruckenden Serie gesorgt. Seit nunmehr sieben aufeinander folgenden Spielen haben sie den Gegnern keinen Sieg mehr gegönnt. Als Aufsteiger war damit vor Saisonbeginn zweifellos nicht zu rechnen. Unabhängig davon bleibt es weiterhin vorrangig, den Klassenerhalt als erstes Ziel im Auge zu behalten (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Daubner Kirchner, Decker, Härter – Oliveira-Flammer (67. Bindereif), Monteiro, Wied, Oldemeier (87. Haupt) – Hout (70. Gob), Eckert

Schiedsrichter: Hartmut Frohnert (FC Flehingen)

Tore: 0:1 Farag (59.), 1:1 Gob (75.), 1:2 Monteiro (80., FE), 2:2 Leonhardt (90.)

Zuschauer: 42

By | 2017-11-28T16:00:11+00:00 26. November 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

GSK Karlsruhe – Karlsruher SV 1:1 (0:0) 14.Spieltag – 19.11.17

Serie hält auch gegen GSK.

In letzter Sekunde kam der Karlsruher SV durch einen von Mauricio Monteiro verwandelten Handelfmeter noch zum Ausgleich und behauptete seine Serie von nunmehr sechs Spielen ohne Niederlage. Der GSK war zuvor durch den eingewechselten Oktay Genc in der 73. Minute in Führung gegangen. Verständlich, dass sich bei den Gastgebern wegen der zum Greifen nahen Gelegenheit, nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier einzufahren, nach dem berechtigt späten Schlusspfiff Frust breit machte. Es wäre indessen angebracht gewesen, die Enttäuschung darüber besser intern im eigenen Umfeld zu bewältigen.

Von Beginn an nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und deuteten ihre technischen Fertigkeiten an. Die Dominanz im Mittelfeld führte aber nur selten zu Torgefahr. So war ein Freistoß aus 18 Metern von Hakan Genc, der Tim Nagel nicht überraschen konnte, nicht mehr als eine Randnotiz (17.). Gefährlicher war vorher auf der Gegenseite da schon ein Versuch von Hassan Hout, der auf Zuspiel von Philipp Werner aus fünf Metern am gut reagierenden Timur Kara scheiterte (13). Mittlerweile hatten sich die Waldstädter besser in die Partie gearbeitet, waren nach einem GSK-Eckstoß nach knapp einer halben Stunde aber kurzfristig dennoch nicht im Bilde. Die Querlatte verhinderte zum Glück einen Rückstand (28.). Dann inszenierten sie selbst einmal einen Erfolg versprechenden Angriff. Matthias Eckert verwertete das Zuspiel von Christopher Haupt aber nur suboptimal (34.). Gleiches gilt auch auf der anderen Seite bei einem optimistischen 30-Meter-Schuss von Fariss Ebolheb (38.). Mit einem unglücklichen Zusammenprall, in dessen Folge Nils Härter mit einer Kopfverletzung ausschied, endete der körperbetont geführte erste Abschnitt.

Nach Wiederanpfiff von Schiri Schimpf (Lingenfeld), der sich bei gefühlt hundert Regelwidrigkeiten nicht über Arbeit beklagen konnte, setzte zunächst die KSV-Truppe den ersten Akzent. Bei einem Konter wurde Hout von Malte Oldemeier geschickt eingesetzt, sein Schuss wurde aber noch abgeblockt. Den anschließenden Eckball drosch Felix Decker am zweiten Pfosten aus zwei Metern über den Kasten (47.). Zunehmend übernahmen die Blau-Weißen dann das Kommando und beherrschten das Mittelfeld, wo sie auch im Zweikampfverhalten Vorteile hatten. Allerdings führte zunächst nur eine feine Einzelleistung von Recep Güler für Gefahr, als er am linken Pfosten knapp vorbei zielte (58.). Wenig später war KSV-Keeper Nagel zudem im Glück, dass er Selcuk Kilic den Ball noch vom Fuß fischen konnte (60.) und Orhan Durmaz einen Kopfball aufs Tornetz bugsierte (69.). Zuvor musste sich auf der Gegenseite Torwart-Routinier Kara ebenfalls auszeichnen, als er einen tollen Schuss von Dominik Pohl parierte (67.). Ansonsten stellten die KSV-Akteure die Räume gut zu und gestatteten den GSK-Offensivkräften kaum Gelegenheit zur Entfaltung, zumal sie auch bei weiten Bällen die Lufthoheit im Strafraum hatten. In der umkämpften Schlussphase ließ man dann auf KSV-Seite etwas unbeholfen GSK-Couch Murat Genc von der Grundlinie nach innen flanken, wo am ersten Pfosten der ebenfalls eingewechselte Oktay Genc lauerte und die Kugel zum bejubelten 1:0 einnetzte (73.). Die Stumpf-Truppe gab sich aber nicht geschlagen und warf nun alles nach vorne, fand dabei aber nicht immer die ideale Lösung. Zudem wurde der Spielfluss immer wieder von durchsichtigen gegnerischen Spielverzögerungen unterbrochen. Das Zeitspiel sollte den Hausherren aber zum Verhängnis werden. Der von Monteiro in den Schlusssekunden aus acht Metern Richtung Tor geköpfte Ball wurde von Kilic per Hand am Überschreiten der Linie gehindert (94.). Die regelgerechte Rote Karte und der unvermeidliche Strafstoß war die logische Folge Trotz einiger Störversuche blieb Monteiro nervenstark und markierte souverän den nicht mehr erwarteten späten 1:1-Ausgleich (90.+6.). Noch mal gut gegangen. Respekt dem Team vor dem Durchhaltewillen in diesem schwierigen Spiel. Eine Leistungssteigerung dürfte in den nächsten Partien dennoch nötig sein, soll die tolle Serie weiter Bestand haben (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter (46. Daubner), Kirchner, Decker, Werner – Haupt, Pohl, Monteiro, Oldemeier – Eckert (84. Wied), Hout (63. Gob)

Schiedsrichter: Philipp Schimpf (TSV Lingenfeld)

Zuschauer: 39

Tore:1:0 Genc Oktay (73.), 1:1 Monteiro (90.+6)

Rote Karte: Kilic (90. +5 GSK)

By | 2017-11-22T16:39:54+00:00 19. November 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

SG DJK/FV Daxlanden – Karlsruher SV 0:1 (0:0) 12.Spieltag – 5.11.17

Verdient drei Punkte geholt.

Der Karlsruher SV zeigte während der ersten 45 Minuten eine überlegene Leistung und hätte in Anbetracht der zahlreichen Chancen schon klar führen können. Nach der Pause traten die Daxlander deutlich ambitionierter auf und sorgten trotz Unterzahl (Longo sah in der 50. Minute Rot) für ausgeglichene Verhältnisse und eine vorübergehende Feldüberlegenheit. Die Waldstädter überstanden die zwanzigminütige Schwächephase und arbeiteten sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurück. Im Verlaufe des letzten Spielviertel häuften sich dann auch wieder die Torgelegenheiten des KSV, wobei sich der tüchtige Schlussmann Tim Dannenmaier lange Zeit als unüberwindbar erwies. Das Tor des Tages konnte aber auch er nicht verhindern. Die Gäste hingegen belohnten sich damit für das starke Auftreten im August-Klingler-Stadion, wobei lediglich der späte Zeitpunkt der Entscheidung als glücklich zu bezeichnen ist.

Schon nach sechs Minuten musste die Daxlander Abwehr kurz vor der Torlinie einen frühen Rückstand verhindern. Den anschließenden Eckball setzte Dominik Pohl am Pfosten vorbei. Dann wurde bei einem schön inszenierten KSV-Angriff Matthias Eckert im Strafraum heftig attackiert, der sehr gut leitende Christian Pendl (FC Busenbach) ließ aber durchaus vertretbar weiterlaufen (16.). Bei der nächsten Aktion parierte Dannenmaier einen Schuss des eifrigen Eckert aus kurzer Entfernung (17.). Dann schoss Kapitän Georg Eirich für SG erstmals – allerdings erfolglos – aufs Gästetor (25.). Kurz darauf bot sich Berthold Daubner die Großchance des Tages. Schön freigespielt stand er einschussbereit vor Dannenmaier, der junge Keeper verhinderte mit einem großartigen Reflex jedoch den eigentlich fälligen Rückstand (27.). Dem wollte der im gesamten Spiel wenig beschäftigte KSV-Goalie Tim Nagel nicht nachstehen und verwehrte im Gegenzug Florian Rutz ebenfalls mit einer tollen Reaktion den Torjubel (28.). Wenig später war es wieder der SG-Keeper, der bei Daubners Kopfball nach Ablage von Philipp Werner erneut auf dem Posten war (39.). Dann köpfte auf der anderen Seite Sven Palma-Meinzer einen Freistoßball über den Kasten (41.). Dessen langes Zuspiel auf Rutz brachte kurz darauf noch einmal Gefahr vor das KSV-Tor, Kapitän Dominik Kirchner konnte aber ebenso routiniert wie energisch eingreifen (44.).

Die Truppe von Davis Birkenfelder ging den zweiten Abschnitt sichtlich energischer und mit größerer Laufbereitschaft an und bemühte sich um Spielkontrolle. Das Geschehen wurde auch etwas hektischer und innerhalb von fünf Minuten verteilte Schiri Pendl gegen beide Seiten insgesamt drei gelbe Karten. Einen Bärendienst erwies in dieser Phase Giacomo Longo seinem Team, als er wegen Nachtretens vom Platz musste (50.). Allerdings konnte der Neuling daraus zunächst kein Kapital schlagen. Vielmehr beherrschten die Schlaucher auch in Unterzahl das Mittelfeld, gegen die weiterhin aufmerksame KSV-Deckung fanden sie aber keine tauglichen Mittel, um für Torgefahr zu sorgen. Aber auch die Stumpf-Mannen hatten ihre Angriffsflaute, die erst spät endete. Marco Wieds Direktabnahme nach einer Ecke, die über den Kasten sauste, läutete nach 80 Minuten dann aber eine turbulente Schlussoffensive ein. Malte Oldemeier scheiterte am SG-Torwart (83.) und Timo Gob grätschte im Fünfer knapp an einer Rechtsflanke von Nils Härter vorbei (85.). Sekunden später zog Gob erneut ab, doch hielt Dannenmaier wiederum bravourös (86.). Der folgende Eckstoß brachte dann die nicht mehr erwartete Entscheidung. Kirchners leicht verunglückter Volley landete wieder in Nähe der Eckballfahne, von wo Gob erneut in den Strafraum flankte. Dort ließ man Mauricio Monteiro ziemlich ungestört aus fünf Metern zum 0:1 einköpfen (87.). Die Nordsternler ließen bis zum Schlusspfiff nichts mehr anbrennen und konnten so ihr Punktekonto mit drei weiteren Duppen füllen.

Damit kann man der kommenden Partie gegen den Zweiten Germania Neureut relativ entspannt entgegen sehen. Alles andere als eine Niederlage wäre indessen eine Überraschung. Aber damit kennen sich die KSV-Jungs ja aus (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Kirchner, Decker, Werner (57. Oldemeier) –Monteiro, Pohl – Hartung, Haupt (81. Wied), Daubner (63. Gob) – Eckert (59. Hout)

Schiedsrichter: Christian Pendl (FC Busenbach)

Tore: 0:1 Monteiro (87.)

Zuschauer: 60

Rote Karte: Longo (50., Daxlanden)

By | 2017-11-07T14:58:16+00:00 5. November 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – DJK Mühlburg 4:3 (2:2) 11.Spieltag – 29.10.17

KSV landet Überraschungscoup trotz 0:2-Rückstand.

In einer turbulenten und torreichen Begegnung behielt der A-Klassen-Neuling aus der Waldstadt völlig unerwartet die Oberhand gegen den ambitionierten Aufstiegsaspiranten DJK Mühlburg. Die in vielen Bereichen bessere Truppe von Coach Dennis Waidmann erlitt damit einen empfindlichen Dämpfer im Titelrennen, während der KSV sein Abstiegsverhinderungskonto um weitere drei Punkte anhäufte.

Vor Anpfiff war damit freilich keinesfalls zu rechnen, schon gar nicht nach dem 0:2-Zwischenstand nach 35 Minuten. Zu groß war auch ohne das Mitwirken von Tormaschine Malki Maliha die Überlegenheit der DJK, welcher der frühe Führungstreffer zudem in die Karten spielte. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte wurde die Kugel flott nach vorne getragen und Viktor Gaus verwertete das folgende schnelle Zuspiel problemlos zum ernüchternden 0:1 (6.). Die Mühlburger wurden in der Folgezeit dann auch ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen Ball und Gegner laufen. Die KSV-er schafften es aber immerhin, echte Torgefahr zu verhindern und orientierten sich hin und wieder selbst nach vorne. Allerdings liefen sie in der 35. Minute wieder in einen Konter, wobei der schnelle Daniel Zanda zwar listig Tim Nagel überlobbte, Dominik Kirchner auf der Torlinie zunächst sehenswert noch klärte, Adnan Masic aber goldrichtig stand und zum verdienten 0:2 eindrückte. Eine gefühlte Vorentscheidung, auf beiden Seiten. Jedenfalls hätte zu diesem Zeitpunkt der Wetteinsatz auf einen KSV-Sieg nirgendwo einen Befürworter gefunden. Es dauerte aber keine drei Minuten und die Lage änderte sich. Nach einem Befreiungsschlag trieb Matthias Eckert den Ball von der Mittellinie in Richtung DJK-Strafraum, wo er regelwidrig gestoppt wurde. Den zugesprochenen Strafstoß verwandelte Mauricio Monteiro nervenstark zum 1:2-Anschlusstreffer (40.). Die Freude beim KSV wäre kurz gewesen, hätte Tim Nagel nicht kurz darauf die Kugel gerade noch vor dem anstürmenden Zanda greifen können (41.). Stattdessen war die DJK-Deckung bei einem Freistoß von Dominik Pohl etwas desorientiert. Ein erster Schuss wurde zunächst noch abgeblockt, die zweite Abwehr von Goalie Vier geriet aber zu kurz und Bertie Daubner drosch den Ball zum zwar glücklichen, aber viel umjubelten 2:2 in die Maschen (44.). Mit diesem Zwischenstand verabschiedete der prima leitende Fabian Hilz die beiden Teams mit jeweils unterschiedlichen Stimmungslagen in die Pause.

Nach Wiederanpfiff machten die Blau-Weißen gleich mächtig Druck und die erneute Führung schien nur eine Frage der Zeit. Aber Tim Nagel hielt gegen Zanda aus zwei Metern (54.), Frederic Mouassie Njikam, der den Ball nicht richtig unter Kontrolle bekam (65.) und mit toller Reaktion einen Schuss aus nächster Nähe (68.) das Unentschieden. Zwei Minuten später war der Ball dann im Tor, allerdings auf der anderen Seite. Ein Zuspiel von Hassan Hout leitete Timo Gob geschickt auf Moritz Hartung weiter, der den Steilpass mit einem Flachschuss neben den zweiten Pfosten zum 3:2 veredelte (70.). Nach kurzem Unverständnis über den nicht den Spielanteilen entsprechenden Zwischenstand erhöhten die Waidmänner die Schlagzahl. Und kamen wegen einer Regelwidrigkeit auf der KSV-Torauslinie ihrerseits zum Penalty. Mouassie Njikam nutzte die Gelegenheit souverän zum 3:3 (73.). Dem in der Folge vehement angestrebten Siegtreffer stemmten sich die Nordsternler mit allen Kräften und toller Moral entgegen. So blieben zwei verzweifelte Schussversuche von Masic vergebens (83., 85.). Die Truppe von Christian Stumpf hingegen fieberte dem Schlusspfiff entgegen – und schaffte dennoch das Unerwartete. Timo Gob schlug aus 30 Metern diagonal einen Freistoß in den Strafraum, der an Freund und Feind vorbei neben dem zweiten Pfosten einschlug – ein Klassiker zum gefeierten 4:3 (86.). Die spielstarke, jetzt aber konsternierte DJK-Truppe hielten die Waldstädter dann bis zum Schlusspfiff in Schach und unterstrichen mal wieder, dass im Fußball nicht immer der Bessere gewinnt. Vielleicht stellt sich ja im Pokalhalbfinale am Mittwoch beim KIT SC, gegen den der KSV im Achtelfinale den Kürzeren zog, wieder Normalität ein. Der KSV wünscht der DJK jedenfalls das notwendige Glück (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Kirchner, Decker, Werner – Hartung, Monteiro, Pohl, Haupt (60. Hout) – Daubner (74. Oldemeier), Eckert (60. Gob, 89. Wied)

Schiedsrichter: Fabian Hilz (Fortuna Kirchfeld)

Tore: 0:1 Gaus (6.), 0:2 Masic (35.), 1:2 Monteiro (40., FE), 2:2 Daubner (45.), 3:2 Hartung (70.), 3:3 Mouassie Njikam (73., FE), 4:3 Gob (86.)

Zuschauer: 50

By | 2017-11-01T08:53:36+00:00 30. Oktober 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

VSV Büchig – Karlsruher SV 1:1 (1:0) 10.Spieltag – 22.10.17

Kein Sieger im Derby.

Nach dreijähriger Unterbrechung trafen die beiden Nachbarclubs an an der Büchiger Waldstraße wieder einmal zum Kräftemessen aufeinander. Auf schwer bespielbarem Untergrund und unter Anteilnahme weniger Zuschauer boten die Kontrahenten allerdings ein bescheidenes Nivea, weshalb die faire Begegnung auch keinen Gewinner verdient hatte. Gleichwohl bot sich beiden Seiten die Möglichkeit, den Sieg bringenden Treffer zu setzen. So gesehen nahmen die Beteiligten den „leistungs“gerechten Ausgang am Ende relativ emotionslos hin. KSV-Coach Christian Stumpf konnte die Enttäuschung über das Auftreten seiner Truppe, die so gut wie nie ihre Fähigkeiten abrief, freilich nicht verhehlen. Mit dem Remis kann der Aufsteiger aus der Waldstadt wenigstens seine bisherige in allen Bereichen ausgeglichene Bilanz festigen, während die Gastgeber am Tabellenende weiterhin auf der Stelle treten.

Vom Anpfiff weg waren die Hausherren präsenter und schon nach zehn Minuten lenkte KSV-Torsteher Tim Nagel einen Schuss gerade noch an den Querbalken. Kurz darauf verursachte der KSV einen Freistoß. Mit Unterstützung des Gegenwinds und der Gästedeckung, die nur eine teilnahmslose Zuschauerrolle einnahm, nickte Daniel Frick aus kürzester Entfernung die Kugel zur umjubelten1:0-Führung ein (12.). In der Folge hatten die Schützlinge von Jens Pfattheicher mit ihrer Einsatzfreude wenig Mühe mit den über- und durchschaubaren KSV-Bemühungen, zum Ausgleich zu gelangen. Ähnlich trist wie das Wetter waren aber auch die offensiven Aktionen der Gastgeber. Davon gab es bis zur Pause lediglich zwei erfolglose Schussversuche von Büchigs Marcel Hemberle (22.) und KSV-Stürmer Matthias Eckert (33.) zu verzeichnen.

Der Auftakt des zweiten Abschnitts war mit Philipp Werners Schuss, der über den VSV-Kasten flog (46.) und dem Weitschuss von Hemberle, den die KSV-er abblocken konnten (48.), dann schon recht lebhaft. Nun waren die Waldstädter griffiger und erarbeiteten sich auch leichte Feldvorteile. Dennoch war es wieder ein Freistoß, der sie ins Spiel zurück brachte. Timo Gobs Hereingabe vollendete Mauricio Monteiro mit einem Kopfball zum 1:1 (58.). Fünf Minuten später konnte Max Oliveira Flammer bei seinem energischen Dribbling im Büchiger Strafraum nur durch ein Foulspiel gestoppt werden (63.). Den schwach geschossenen Strafstoß von Timo Gob wehrte Goalie Carsten Kitter aber ab und dem anschließenden Nachschusstreffer verweigerte Schiri Christian Scharun die Anerkennung. So blieb die Begegnung weiter offen und ausgeglichen. Die besseren Chancen hatten jedoch die Gastgeber. Luigi Greco ließ man bei einem Freistoß völlig unbehelligt köpfen, doch segelte der Ball Zentimeter über die Latte (70.). Kurz darauf stand Hemberle frei im Fünfer, konnte aber den Ball nicht gut genug unter Kontrolle bringen (72.). Auf der Gegenseite war lediglich ein Schuss von Oliveira Flammer, der knapp am Pfosten vorbei strich, erwähnenswert (82.). Dann musste auf der KSV-Torlinie geklärt (85.) und ein Schuss von Greco wenig später zum Eckball abgeblockt werden (89.). Der Schlusspfiff erlöste daraufhin Spieler und Zuschauer gleichermaßen mit dem Bewusstsein, dass A-Klasse auch besser geht (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Löffler, Kubiak, Kirchner (75. Decker), Werner – Oliveira Frammer, Monteiro, Pohl, Hartung – Gob (69. Haupt), Eckert (58. Hout)

Schiedsrichter: Christian Scharun (Karlsruher SC)

Tore: 1:0Frick (12.), 1:1 Monteiro (58.)

Zuschauer: 35

By | 2017-10-25T06:37:17+00:00 23. Oktober 2017|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|