Herren

Vorbereitungsplan Winter 2019

Mittwoch 30.1 20:45 Training Schöneck
Donnerstag 31.1 19:30 Uhr Spiel A KIT SC
Dienstag 5.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 7.2. 19 Uhr Training
Sonntag 10.2 Spiel H 2te Söllingen 2
Dienstag 12.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 14.2 19 Uhr Training
Sonntag 17.2 Spiel 1 + 2 H SV Blankenloch1/2
Dienstag 19.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 21.2. 19 Uhr Training
Sonntag 24.2 Spiel A/H Grötzingen
Dienstag 26.2. 19 Uhr Training
Mittwoch 27.2 20:45 Training Schöneck
Donnerstag 28.2. 19 Uhr Training
Dienstag 5.3. 19 Uhr Training
Donnerstag 7.3. 19 Uhr Training
Sonntag 10.3. 14 Uhr 17. Spieltag Ol. Hertha
By | 2018-12-13T08:33:31+00:00 12. Dezember 2018|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Fortuna Kirchfeld II – Karlsruher SV 0:3 (0:2) 17.Spieltag – 2.12.18

KSV mit weiterem Auswärtsdreier in die Winterpause.

Die Rintheim-Waldstädter bestätigten ihr derzeitiges Leistungshoch und holten sich bei der Kirchfelder Landesliga-Zweiten den fünften Sieg in Folge. Nach nunmehr acht Partien ohne Niederlage haben sie sich damit endgültig im ersten Tabellendrittel festgesetzt. Mit dieser erfreulichen Zwischenbilanz überwintern die Stumpf-Jungs ziemlich überraschend auf Rang fünf. Die Fortunen hingegen konnten sich nicht näher an die Abstiegskonkurrenten heran arbeiten und verharren weiter auf einem möglichen Relegationsplatz.

Der KSV begann die Partie recht forsch. Hassan Hout hatte schon nach 40 Sekunden die erste Tormöglichkeit und Debütant Bjarne Waßmuth kam kurz darauf gegen den im letzten Moment klärenden Nico Doll nicht mehr zum Schuss (3.). Die Gäste blieben überlegen und zeigten unterhaltsame Kombinationen. Echte Torgefahr versprühten sie aber erst wieder, als Willi Oliveira Schroer mit einem platzierten Kopfball an Fortunenkeeper Kristijan Petric scheiterte (19.). Wenig später war er aber erfolgreicher, als er einen Eckball von Hout an den Innenpfosten köpfte und die Kugel zur 0:1-Führung den Weg ins Tor fand (22.). Dann bediente Benjamin Bindereif nach feinem Solo Hout, der aus 14 Metern aussichtsreich vorbei schoss (26.). Wenige Minuten später eroberte er sich allerdings listig den Ball im Mittelfeld und wagte ein tiefes Anspiel auf Matthias Eckert. Der ließ sich nicht abschütteln und vollstreckte mit einem Flachschuss zum 0:2 (29.). Mit dem Zweitore-Vorsprung gönnten sich die Waldstädter dann zwar einige Unkonzentriertheiten, den Gastgebern aber nur einen, wenn auch tollen Distanzschuss von Sadiq Omar, den Tim Nagel über den Querbalken lenken konnte (34.).

Nach Wiederanpfiff des prima leitenden Pfälzer Schiri Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau) bot der KSV gleich wieder Offensivaktionen. So brachte Simon Dietrich den Ball von der Torauslinie nach innen, der Abschluss von Hout wurde aber noch abgewehrt (47.). Beim folgenden Eckstoß wäre den Gastgebern fast ein Eigentor unterlaufen und beim erneuten Eckball köpfte Oliveira-Schroer in die fangbreiten Arme von Petric (48.). In der Folge genehmigten sich die KSV-er wieder ihre obligatorische Auszeit und überließen dem stärker werden Gastgeber das Feld. Bei der Fortuna hatte sich seit dem Seitenwechsel die Hereinnahme von Manuel Ciobu insbesondere auf das Angriffsspiel positiv ausgewirkt. So surrte sein 30-Meter-Freistoß knapp am KSV-Pfosten vorbei (54.) und anschließend drosch Lukas Mückenmüller frei vor Nagel weit über den Kasten (55.). Anstatt vorne den möglichen Anschlusstreffer zu erzielen, traf ihn kurz darauf im eigenen Strafraum ein Missgeschick. Nach Balleroberung des KSV in der eigenen Hälfte zog Eckert auf der rechten Bahn davon und flankte scharf nach innen. Im Fünfmeterraum hatte sich Waßmuth schon für den Einschuss positioniert, als ihm Mückenmüller rettend zuvor kam, den Ball aber unglücklich ins eigene Netz zum 0:3 abfälschte (58.). Trotz des beruhigenden Vorsprungs verlängerten die Gäste ihre Lethargiephase und die das Mittelfeld bestimmende Haranth-Truppe mühte sich weiter um den Anschluss. Zeitweise hatte das Spiel nun gruselige Züge und konnte nicht zur Erwärmung der üppigen Zuschauerkulisse beitragen. Als Moritz Hartung nach einer Kirchfelder Linksflanke den Ball von der Torlinie gekratzt hatte (67.), ließen sich die Grün-Rot-Schwarzen wenigstens mit ihrer defensiven Präsenz die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil eröffneten sich ihnen mit zunehmender Spieldauer beste Torgelegenheiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. So legte Sven Gelke geschickt auf Malte Oldemeier, dessen Schuss aus zehn Metern wurde aber eine Beute von Petric (71.) und auch den Versuch des nach Zuspiel von Philipp Werner völlig freistehenden Eckert landete in den Fängen des Keepers (78.). Dann ließ Gelke im Fünfer den Freistoßball von Jonas Kubiak über den Scheitel ins Toraus gleiten (85.). Und zwei Minuten später brannte es nach einem hervorragenden Flankenball von Hartung lichterloh im Fortunen-Strafraum. Aber weder Werner noch Gelke oder Oldemeier und danach noch Maximilian Krebs brachten im Sekundentakt das Gerät nicht am dichten Bollwerk vorbei (87.). In der Schlussminute schien auf der anderen Seite dann doch der letztlich nicht unverdiente Ehrentreffer fällig. Nagel hielt seinen Kasten aber sauber und wehrte einen Schuss aus drei Metern mit einem Superreflex noch ab (90.). Am Ende waren beide Teams in Feierlaune, aus sportlichen Gründen allerdings nur die KSV-Truppe. Auch wenn in der zweiten Hälfte keine Glanzlichter gezündet wurden, gewann sie insgesamt verdient und darf auf eine tolle Vorrunde zurück blicken. Schade, dass Pause ist. Genieße den Moment! Weniger entspannt wird man sicher im Pell-Rich-Sportpark in die Rückrunde gehen (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak, Hartung – Hout (72. Werner), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (64. Gelke) – Waßmuth (59. Krebs), Eckert

Schiedsrichter: Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau)

Tore: 0:1 Oliveira Schroer (22.), 0:2 Eckert (29.), 0:3 Mückenmüller (58., ET)

Zuschauer: 21

By | 2018-12-05T06:56:51+00:00 2. Dezember 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

VFB Knielingen II – Karlsruher SV 0:2 (0:2) 16.Spieltag – 25.11.18

Stumpf-Truppe im Stumpf-Park weiter auf Erfolgskurs.

Im schmucken Knielinger Sportpark war das Ensemble von KSV-Coach Christian Stumpf auch von der Kreisligazweiten des VfB nicht zu schlagen. Den Grundstein für den 2:0-Sieg legten die Gäste mit einer beeindruckend starken Vorführung in den ersten 45 Minuten. Im zweiten Abschnitt hatten die Knielinger dann zunehmend die Spielkontrolle im Mittelfeld übernommen, die Durchschlagskraft in der vordersten Reihe blieb aber – nicht zuletzt auch wegen der guten Defensivarbeit des KSV – bescheiden. Die Moral des VfB war dennoch imponierend und selbst nach einer Gelb-Roten Karte in der 56. Minute gab man sich bis zum Schlusspfiff nicht geschlagen. Die Nordsterne wussten allerdings den Zweitore-Vorsprung ins Ziel zu bringen und erhöhten nicht unverdient ihr inzwischen gut angereichertes Punktekonto. Wenngleich solches den Jungs von Steffen Speck verwehrt blieb, wird der aktuell vorletzte Tabellenrang dem über weite Strecken dargebotenen Leistungsstand keineswegs gerecht.

Nach nur wenigen Sekunden hatte der VfB gleich die erste Torchance. KSV-Hüter Tim Nagel lenkte eine gefährliche Rechtsflanke vor einem Angreifer aber gerade noch rechtzeitig um den Pfosten (1.). Danach spielten sich Torszenen lange Zeit nur noch im Strafraum der Gastgeber ab. Nach einem Einwurf von Benjamin Bindereif erkämpfte sich Matthias Eckert trotz elfmeterreifer Bedrängnis eine Schussposition, zielte aber aus acht Metern drüber (4.). Wenig später kam ihm bei einem geschickten Pass in die Tiefe der aufmerksame VfB-Schlussmann André Vonier zuvor (11.) und auch in der 23. Minute ließ man ihn bei einer Flanke von Daniel Walz nicht an den Ball kommen. Den folgenden Eckball köpfte Kapitän Dominik Kirchner aussichtsreich am Kasten vorbei (24.). Dann spielten sich die Waldstädter auf der linken Seite gekonnt durch die Reihen der Gastgeber. Über Moritz Hartung, Eckert und Bindereif war mit einem Querpass Walz freigespielt, der aus 12 Metern sehr souverän das 0:1 markierte (28.). Nach der Führung ließ es der KSV etwas zu lässig angehen, was zu Gegenstößen des Aufsteigers führte. Aber sowohl der Abschluss von Raphael Raisch (31.) als auch der Distanzschuss von Aleix Navascues (38.) blieben zu harmlos. Stattdessen zündete der gut aufgelegte Bindereif das Highlight des Tages. Auf der linken Seite dribbelte er sich unwiderstehlich an fünf machtlosen VfB-Spielern vorbei bis zur Torauslinie, wo er aus spitzestem Winkel mit einem strammen Linksschuss auch Keeper Vonier das Nachsehen gab und mit dem 0:2 für Verzücken bei der Anhängerschaft sorgte (42.). Den Abschluss der ersten Hälfte markierte dann Knielingens Routinier Andreas Jurado, der einen abgewehrten Ball knapp über die Querlatte setzte (45.).

Nach Wiederbeginn war die Speck-Truppe sofort präsenter, energischer und auch selbstbewusster in der Partie. Durch ein unnötiges Foulspiel im gegnerischen Strafraum mit Platzverweisfolge schwächte sie sich dann aber selbst. Bemerkbar machte sich dies jedoch nur kurzzeitig. Der lauffreudige KSV-er Walz bediente Hassan Hout, der freistehend über die Hütte schoss und die Vorentscheidung vergab (60.). Auch dessen Versuch von der Mittellinie über den heraus gelaufenen Vonier hinweg verfehlte das Ziel (61.). Danach aber agierten die Gäste wenig konzentriert und mussten den Holzbiere, die nun trotz Unterzahl auch sehr ansehnlich kombinierten, weitgehend das Feld überlassen. Mit stimmigem Abwehrverhalten konnte echte Torgefahr indessen vermieden werden. So war lediglich Navascues Benit dem Anschlusstreffer nahe, als er einen Drehschuss nicht aufs KSV-Tor bringen konnte (73.). Dann konnten auch die Stumpf-Jungs nochmal mit gelegentlichen Gegenstößen aufwarten. So wurde Eckert im Strafraum klar zu Fall gebracht, die Pfeife von Luka Simic blieb jedoch überraschend stumm (82.). Dann spurtete Dominik Frankenhauser aussichtsreich auf den VfB-Keeper zu, vermochte diesen dennoch nicht zu überwinden (84.). Auf der anderen Seite setzte für die unermüdlichen Gastgeber Raisch noch einen schönen Freistoß Zentimeter über den Querbalken (86.). Danach ließen die KSV-er nichts mehr anbrennen und freuten sich zu Recht über den vierten Dreier in Folge (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak,Hartung – Hout (67. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (80. Krebs) – Walz, Eckert (83. Härter)

Schiedsrichter: Luca Daniel Simic (Bad Liebenzell)

Tore: 0:1 Walz (28.), 0:2 Bindereif (42.)

Gelb-Rot: Gencboy (VfB, 56.)

Zuschauer: 57

By | 2018-11-27T14:08:42+00:00 26. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FSSV Karlsruhe 3:1 (0:1) 15.Spieltag – 18.11.18

Aufwärtstrend hält an.

Dank einer eindrucksvollen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte drehten die Rintheim-Waldstädter den Pausenrückstand und kamen in dem wohltuend fairen Nachbarschaftsvergleich noch zu einem verdienten Sieg.

Während der ersten halben Stunde hatten die Gäste vom Adenauerring leichte Vorteile und spielten einen gefälligen Kombinationsfußball. Schon in der fünften Minute stand Oliver Richter im Strafraum frei, platzierte den Schuss aber zentral auf den KSV-Goalie, der reaktionsschnell den Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite zog Hassan Hout aus spitzem Winkel ab, ein FSSV-Akteur klärte aber noch vor der Linie (12.) und beim Distanzversuch von Daniel Walz war Keeper Daniel Kristeller auf dem Posten (18.). Im Gegenzug wehrte KSV-Keeper Tim Nagel am kurzen Eck einen Schuss von Andreas Leitenberger um den Pfosten und beim nachfolgenden Eckball landete dessen zweiter Versuch schließlich wieder in den Armen des KSV-Torstehers. Dann zelebrierten die Freien Turner einen feinen Angriff und hebelten mit schnellem Direktspiel die Heimabwehr aus. Am Ende stand Petar Cicak frei vor Nagel und tütete souverän aus acht Metern zum etwas überraschenden 0:1 ein (30.). Nach dem Rückstand arbeiteten sich die zuvor etwas lethargischen Stumpf-Schützlinge besser in die Partie. Bei zwei Freistößen in der 32. und 44. Minute verdienten sich sowohl Daniel Walz als Ausführender als auch Keeper Kristeller, der jeweils in die bedrohte Ecke abtauchte, beiderseitigen Applaus. Der umtriebige Walz blieb auch bei einem Zuspiel von Benjamin Bindereif erfolglos, als er mit einem Distanzschuss den Kasten verfehlte (40.).

Nach dem Pausenpfiff des souveränen Maximilian Sitter (Wörth) hatte wieder die Truppe von Stephan Richter die erste Torgelegenheit. Christian Druffel konnte die ihm gebotene Chance mit einem ungewohnt schwachen Abschluss aber nicht nutzen (49.). Die Hausherren verstärkten nun den Druck und erarbeiteten sich in allen Bereichen zunehmend Vorteile. Der knapp am Tor vorbei fliegende Kopfball von Willi Oliveira Schroer hätte schon Zählbares verdient gehabt (58.). Zum Ausgleich bedurfte es dann aber der Gäste-Unterstützung. Bei einem Eckball von Moritz Hartung überlistete ein Platzfehler den jungen Elias Moll beim Klärungsversuch, weshalb die Kugel unhaltbar für Kristeller zum allerdings verdienten 1:1-Ausgleich im Netz landete (63.). Nur vier Minuten später kam es noch schlimmer. Bei einem energischen Spielzug nahm Bindereif einen Zuckerpass von Mathias Eckert an der Strafraumgrenze auf und brachte mit einem satten Linksschuss sein Team mit 2:1 in Führung (67.). Die KSV-Jungs dominierten fortan zwar das Geschehen, mussten aber bei Gegenstößen des Aufsteigers stets auf der Hut sein. So musste Nagel wagemutig eingreifen, um nach einem Freistoß von Kapitän Oliver Richter sich in letzter Sekunde vor zum Einschuss bereiten FSSV-Angreifern den Ball zu greifen (73.). Und kurz darauf köpfte Mathis Huismans am Pfosten vorbei (77.). Fünf Minuten später fiel dann allerdings die Vorentscheidung zu Ungunsten der Gäste. Eine Hereingabe von Eckert landete wieder beim emsigen Bindereif, der aus zehn Metern dem FSSV-Keeper keine Chance ließ und zum 3:1 vollendete (82.). Als der gerade ins Spiel gekommenen Frankie Frankenhauser einen Kopfball an die Latte setzte (87.), war das Derby bereits gelaufen. Den Schlusspunkt setzte dann FSSV-Angreifer Druffel, der einen abgewehrten Ball jedoch weit über den Kasten donnerte (88.).

Im vorerst letzten Heimspiel bis zum 24.03.2019 blieb der KSV damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. In den bis zur Winterpause noch anstehenden zwei Auswärtsbegegnungen ist den Nordsternlern zuzutrauen, die Serie nicht abreißen zu lassen. Eine Selbstverständlichkeit ist das aber nicht, haben die derzeit in der Abstiegszone kämpfenden Teams aus Knielingen und Kirchfeld doch in den vergangenen Partien ebenfalls Stabilität bewiesen und ihr Punktekonto teilweise ansehnlich aufgebessert (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (87. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (86. Werner) – Eckert, Walz

Schiedsrichter: Maximilian Sitter (Wörth)

Tore: 0:1 Cicak (30.), 1:1 Moll (63., ET), 2:1 Bindereif (67.), 3:1 Bindereif (82.)

Zuschauer: 65

By | 2018-11-20T17:26:59+00:00 19. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Liedolsheim – Karlsruher SV 1:3 (0:1) 14.Spieltag – 11.11.18

KSV weiter im Aufwind.

Die Rintheim-Waldstädter waren auch im dritten Kräftemessen hintereinander gegen besser platzierte Teams aus der Hardt nicht zu bezwingen. Dem überraschenden Punktgewinn beim FV Leopoldshafen und dem Heimsieg gegen den FC Spöck waren sie nun auch beim FV Liedolsheim erfolgreich. Wieder überzeugten die Mannen von Christian Stumpf mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung. Auf der Basis stabilen Abwehrverhaltens brachten die drei Tore von Mathias Eckert dann auch den verdienten zählbaren Ertrag.

Zunächst präsentierten sich die Hausherren recht überlegen und bedrängten angriffslustig das KSV-Tor. Ein Schuss aus sieben Metern von Teodor-Mihail Hundorfean war aber zu harmlos für den KSV-Keeper (3.). Weitere Einschussgelegenheiten gestatteten die Karlsruher dank konzentrierter Defensivarbeit aber nicht. Vielmehr gestalteten sie das Geschehen, das sich ohne Torszenen hauptsächlich im Mittelfeld abspielte, zunehmend ausgeglichen. Einzig erwähnenswert war ein 20-Meter-Schusss von Moritz Hartung, dem ein Liedolsheimer den Weg ins Tor verwehrte (20.). Erst eine unglückliche Aktion in der Abwehrreihe der „Lillser“ war dann Ausgangspunkt für den ersten Treffer der Partie, als kurz hinter der Mittellinie Matthias Eckert aufmerksam einen Passversuch abblockte und in Ballbesitz kam. Nach langem Spurt umkurvte er Goalie Jannik Seith und brachte die Kugel aus spitzem Winkel zum 0:1 unter (23.). Eine Viertelstunde später rettete Seith sein Team dann vor einem höheren Rückstand. Den Schuss von Hassan Hout parierte er ebenso stark wie den Nachschuss von Eckert (38.). Von den Schwarz-Weißen war erst gegen Ende des ersten Abschnitts wieder Zwingendes zu sehen. Bei einer schönen Rechtsflanke von Marius Geiß war KSV-Hüter Tim Nagel gerade noch rechtzeitig vor Adama Jammeh zur Stelle (42.). Sekunden später marschierte der wendige Angreifer trickreich durch die Gästeabwehr, welche aber die entscheidende Hereingabe auf Kosten eines Eckballs gerade noch verhindern konnte (43.). Der brachte jedoch nichts ein.

Kurz nach dem Wiederanpfiff von Rauschebart Herbert Heiler hatten die Nordsternler den zweiten Treffer auf dem Fuß. Von Hout bedient kam Eckert leicht abgedrängt zum Schuss, doch Seith vermasselte mit der Fußspitze den Gästejubel und hatte beim Nachschussversuch von Willi Oliveira-Schroer Glück, weil dieser zu überrascht war für eine bessere Beinsortierung (48.). Die Truppe von Coach Stefan Ronecker übernahm dann jedoch das Kommando und baute mächtigen Angriffsdruck auf. Klare Torchancen gestatteten die aufmerksamen und zweikampfstarken Karlsruher indes nicht. Ein Freistoß von Timo Seith blieb in der KSV-Abwehr hängen (51.) und Hundorfean beförderte den Ball nur auf den Trainingsplatz (53. und 60.). Den Freistoß aus 25 Metern von Geiß musste man dann ebenfalls als verunglückt bezeichnen (62.). Danach machten auch die Nordsternler mal wieder offensiv auf sich aufmerksam. Den Schuss von Malte Oldemeier im Anschluss an einen Freistoß konnte die Liedolsheimer Deckung noch abwehren (64.), ließ sich wenig später jedoch etwas überrumpeln. Eckert wurde von Dominik Pohl im zweiten Versuch zwar fein bedient, verlor dann aber seine gute Schussposition. Die Heimabwehr konnte die Aktion dennoch nicht final klären und der sich durchwurstelnde Angreifer bugsierte das Gerät überraschend zum 0:2 über die Linie (67.). Mit zunehmender Spielzeit schwand beim etwas konsternierten Tabellenvierten merklich die Hoffnung wenigstens auf ein Remis. Völlig dahin war diese, als den Gästen gar das 0:3 gelang. Wieder war es Eckert, der sehenswert mit einem beherzten Schuss unter die Latte dem FVL-Schlussmann aus 20 Metern keine Abwehrchance ließ (73.). Abgesehen von einer Mini-Gelegenheit des eingewechselten Martin Piechatzek, der den Ball am Pfosten des KSV-Tores vorbei zirkelte (76.), ließ der KSV gegen den zunehmend ideenloser agierenden FVL keine weiteren Möglichkeiten mehr zu. Zumindest bis zur Nachspielzeit. Der Unparteiische sprach den Gastgebern noch einen Elfmeter zu, den Vinko Pear mit sattem Schuss zum 1:3-Endstand verwandelte (90. +1). Mit dieser Ergebniskosmetik können die Waldstädter freilich gut leben. Wenngleich ihnen der erste Zu-Null-Sieg dieser Saison erneut durch die Lappen ging. Dies wird sicher auch Dominik Pohl so sehen, wenn er die Folgen der erlittenen Gehirnerschütterung überwunden haben wird. Die KSV-Familie wünscht jedenfalls gut Besserung (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich (77. Gelke), Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (88. Klodwig), Pohl (79. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif – Eckert (87. Oliveira Flammer)

Schiedsrichter: Herbert Heiler (Kirrlach)

Tore: 0:1 Eckert (23.), 0:2 Eckert (67.), 0:3 Eckert (73.), 1:3 Pear (90.+1, FE)

Zuschauer: 100

By | 2018-11-13T06:44:17+00:00 12. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Spöck 2:1 (1:0) 13.Spieltag – 4.11.18

Die Einstellung macht´s: FC Spöck knapp besiegt.

Mit einer erneut prima Mannschaftsleistung schickte die KSV-Elf den letztjährigen Kreisligaabsteiger geschlagen nach Hause und blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der FC Spöck erwies sich allerdings als der erwartet unangenehme Gegner, wobei die Hausherren bei dieser Prophezeiung aber nur das Sportliche im Blick hatten. Auf jenem Gebiet beeindruckte die Vallarelli-Gilde allerdings nur selten. Freilich hatten sie es mit einem Gegner zu tun, der mit konsequentem Defensivverhalten wenig hochkarätige Torchancen zuließ. Andererseits erforderten dessen Angriffsaktionen zudem die ständige Aufmerksamkeit der FC-Abwehr.

Schon früh lag der ehemalige Verbandsligist toremäßig im Hintertreffen. Daniel Walz zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern diagonal und unhaltbar zum 1:0 in den Torwinkel (5.). Schöner geht´s nicht. Weitere Höhepunkte blieben in der folgenden ausgeglichenen Phase aus und es gab auf beiden Seiten nur wenige und eher harmlose Torannäherungen. Moritz Hartung drosch einen abgewehrten Ball über den FC-Kasten (9.) und Mattias Eckerts Versuch hielt Timo Schlimm problemlos fest (22.). Auf der Gegenseite hatte Christoph Stober am KSV-Gestänge vorbei geköpft (14.) und Moritz Klein ohne Torgefahr abgezogen (20.). Als FC-Routinier Alexander Mohr einen Freistoß aus 18 Metern knapp über die Querlatte zirkelte (36.), hatten sich die Gäste mittlerweile häufiger in der KSV-Hälfte festgesetzt. Und als Dennis Koch an der Strafraumgrenze zu Boden ging, wäre ein Elfmeterpfiff keine Überraschung gewesen (38.). Der nah am Geschehen postierte Unparteiische stufte die Aktion aber nicht als regelwidrig ein, was allerdings heftigste Proteststürme auslöste, die von einigen Protagonisten der Hardtler auch nach Spielschluss noch ausgelebt wurden. Auf KSV-Seite konnte man auf ausgleichende Gerechtigkeit für eine vorhergegangene vergleichbare Situation im Spöcker Strafraum verweisen.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Stumpf-Jungs präsenter und erspielten sich Torgelegenheit. Eckert`s Rechtsflanke in den Fünfmeterraum köpfte Hassan Hout aber völlig freistehend am Spöcker Heiligtum vorbei (46.) und kurz darauf verpasste Benjamin Bindereif eine Kopfballmöglichkeit (47.). Dann folgte ein weiterer schön vorgetragener Angriff auf der linken Seite, den Bindereif mit einer Flanke abschloss. Diesmal guckte sich Hout den FC-Keeper besser aus und traf mit gezieltem Kopfball zum 2:0 (49.). Entschieden war damit aber noch lange nichts. Nach einem Eckball schien auch der Anschlusstreffer fällig, Kapitän Dominik Kirchner stand auf der Torlinie aber goldrichtig und konnte klären (58.). In der weiterhin kampfbetonten Partie waren die Gäste zwar tonangebend im Mittelfeld, fanden aber häufig nicht den Weg in die Gefahrenzone. Vielmehr hatte auf der anderen Seite zunächst Jonas Klodwig mit einem abgeblockten Schuss Pech (63.) und dann konnte Hout das Zuspiel von Malte Oldemeier bei einem Konter nicht vorentscheidend veredeln (67.). Als Klein knapp am KSV-Tor vorbei zielte (69.), ließen die Waldstädter in der Konzentration etwas nach, was auch nicht ohne Folgen bleiben sollte. Dennis Koch setzte sich relativ spielend auf der linken Seite durch und bediente klug den mitgelaufenen Nico Knappe, der keine Mühe hatte, zum 2:1 zu verkürzen (77.). Hout hätte eine Minute später schon den alten Abstand wieder herstellen können, traf aus zehn Metern aber nicht das Tor (78.) und auch ein weiterer erfolgversprechender Gegenangriff wurde nicht genutzt (80.). So war für den KSV noch eine hektische Schlussphase zu überstehen. Auch der Platzverweis für den Spöcker Sebastian Wimmer (87.) minimierte die Anspannung nicht. Am Ende war der Erfolg gegen den bisherigen Tabellendritten aber verdient eingefahren. Gegenteilige Meinungen direkt Betroffener stören den Zufriedenheitsgrad nicht (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (81. Oliveira Schroer), Pohl, Oldemeier, Bindereif – Eckert (59. Klodwig), Walz (89. Gelke)

Schiedsrichter: Ralf Hitscherich (Malsch)

Tore: 1:0 Walz (5.), 2:0 Hout (49.), 2:1 Knappe (77.)

Rote Karte: Wimmer (FC Spöck, 87.)

Zuschauer: 50

By | 2018-11-15T14:05:51+00:00 5. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|