Herren

FC Germania Neureut – Karlsruher SV 3:0 (2:0) 28.Spieltag – 16.5.18

Spitzenreiter mit Pflichtsieg gegen KSV.

Innerhalb von vier Tagen standen die Jungs vom Karlsruher SV erneut einem heißen Aufstiegsanwärter gegenüber und mussten sich erwatungsgemäß geschlagen geben. Der Erfolg der Germanen war am Ende verdient und letztlich ungefährdet. Als Ärgernis auf Seiten der Gäste war allenfalls zu konstatieren, dass die drei Tore mit mehr Zugriffssicherheit durchaus auch hätten verhindert werden können. Auf Grund der zahlreichen weiteren Torchancen wäre ein Punktgewinn allerdings sehr schmeichelhaft gewesen, zumal auch die aufmerksame Neureuter Defensive den Waldstädtern bei deren seltenen Offensivaktionen so gut wie nichts gestattete und die Partie weitgehend unter Kontrolle hatte. So bleibt der Tabellenführer weiterhin auf Aufstiegskurs, während der KSV in den restlichen zwei Saisonspielen versuchen will, noch einmal zu punkten und die momentane Tabellenposition zumindest zu halten.

Schon in den Anfangsminuten sorgte Tomislav Maras mit zwei Kopfballversuchen sogleich für Gefahr (3., 7. Min.). Kurz darauf ließ KSV-Kapitän Marco Wied mit einem 30-Meter-Schuss, der Zentimeter am Tordreieck vorbei flog, aufhorchen (9.). Dann stand der Ex-Kirchfelder Sascha Meyer im Mittelpunkt und setzte erst einen Kopfball knapp am KSV-Tor vorbei (14.), ehe er wenig später den Führungstreffer markierte. Im Strafraum schüttelte er viel zu einfach zwei Gegenspieler ab und erzielte mit einem Flachschuss ins Eck das 1:0 (18.). Damit war der Knoten erst mal geplatzt und die Truppe um Coach Daniel Jukic ließ gefällig das Spielgerät kreiseln. Da die Rintheim-Waldstädter kämpferisch dagegen hielten, gab es lange Zeit aber keine hochkarätigen Torgelegenheiten mehr. Obwohl Maras aus 35 Metern knapp daneben schoss (38.), hofften die Gäste, ohne weiteres Gegentor in die Pause zu kommen. Dieses Ansinnen war ab der 41. Minute aber Makulatur. Eine Neureuter Balleroberung im Mittelfeld eröffnete Nicolas Nynkeu einen blitzschnell in die KSV-Schnittstelle gespielten Steilpass, wo Marcel Durand enteilen und von rechts zum 2:0 vollenden konnte (41.). Und in der Schlussminute musste Goalie Tim Nagel bei einem tollen Freistoßball von Phillip Barnes noch einmal erfolgreich alles aufbieten (45.).

Gleich nach Wiederanpfiff des guten Unparteiischen Christian Scharun stand der KSV-Hüter erneut im Blickpunkt, als er einen Schuss von Marco Juchacz blendend parierte (48.). Doch wenig später brüskierte Maras an der Torauslinie gleich vier Gegenspieler und schnippelte die Kugel irgendwie in den Fünfer, wo Mayer am schnellsten reagierte und zum 3:0 nur noch einzudrücken brauchte (55.). Nach dem ersten Schock gestatteten die Gäste Barnes zunächst noch einen Kopfball, der das Ziel aber verfehlte (58.). Sie ließen sich in der Folge indessen nicht hängen und konnten das Geschehen zunehmend mitgestalten. Trotzdem war eine Doppelchance des bekanntlich offensivstarken Tabellenführers nicht zu vermeiden, wobei dem letztjährigen Aufsteiger jeweils Pfosten und Latte zu Hilfe kam (72.). Auf der Gegenseite zielte Berthold Daubner mit einem Drehschuss über den Kasten des bis dahin nur mit Rückpässen beschäftigten Rene Nagel (75.). Einigermaßen zupacken musste er erst bei einem Freistoß von Malte Oldemeier, den Fabian Früh mit einer rüden Attacke verursacht hatte (82.). Eine glänzende Reaktion zeigte er dann aber in den Schlusssekunden, als Daniel Walz nach einer Kopfballverlängerung von Daubner durch war und dessen Schuss noch parierte (90.). So blieb der unterlegenen, aber dennoch nicht enttäuschenden Stumpf-Truppe der Ehrentreffer leider versagt (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Dietrich, Kubiak, Hartung, – Wied, Gelke – Hout, Oldemeier, Haupt – Walz

Schiedsrichter: Christian Scharun (Karlsruher SC)

Tore: 1:0 Mayer (18.), 2:0 Durand (41.), 3:0 Mayer (55.)

Zuschauer: 60

By | 2018-05-22T07:52:22+00:00 16. Mai 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

DJK Mühlburg – Karlsruher SV 7:0 (1:0) 27.Spieltag – 13.5.18

A-Klasse wir bleiben! Kreisliga wir kommen?

Zumindest die erstgenannte Nachricht ist nicht umstritten. In den restlichen drei Spielen kann der KSV nun auch rechnerisch nicht mehr auf einen vom Abstieg bedrohten Tabellenplatz zurück fallen. Die Freude darüber fiel unmittelbar nach der empfindlichen Schlappe verständlicher Weise zwar noch verhalten aus, sie bleibt dennoch ungetrübt. Mission erfüllt, Jungs. Schon jetzt ein Dankeschön an alle Akteure für euren Einsatz auch in zuletzt schwierigen Phasen. Noch einige Pünktchen mehr dürfen es bis zum Saisonende freilich gerne sein. Die zweite Aussage ist mit einem Fragezeichen versehen. Aber nur deshalb, weil im Fußball bekanntlich nicht alles planbar ist und vieles eben auch durch andere Umstände beeinflusst werden kann (siehe Aue, Auweh). Unter dem Eindruck der sonntäglichen Darbietung aber ist es kaum vorstellbar, dass die restliche DJK-Ausbeute nicht für einen der beiden vorderen Plätze ausreichen soll. Auch wenn der Aufsteiger an diesem Tag nicht zum Gradmesser taugte, durften die KSV-Jungs eine in jeder Beziehung kreisligareife Truppe bestaunt haben.

So trumpften die Mühlburger von Beginn an auch wie der kommende Meister auf und belagerten unaufhörlich das Gästetor. Hatte der KSV das Hinspiel am 29.10.17 noch mit 4:3 sensationell für sich entscheiden können (es war die letzte Niederlage der DJK seither), blieb man nun buchstäblich chancenlos. Coach Christian Stumpf standen im Vergleich zu jenem Spiel nur zehn Akteure des damaligen Kaders zur Verfügung und mit Berthold Daubner musste er zudem einen Feldspieler ins Tor beordern, der seine Aufgabe dennoch hervorragend meisterte und die Torflut gar etwas eindämmen konnte. Trotz alledem verkaufte sich die Truppe den Umständen entsprechend zufrieden stellend und präsentierte sich als fairer Verlierer. Gegen die geballte Offensivpower des Favoriten war letztlich aber kein Kraut gewachsen.

Die erste Gelegenheit hatte Devrim Karakurt nach sechs Minuten, seinen Kopfball lenkte Daubner aber um den Pfosten. Den anschließenden Eckball köpfte Hugues Kogaing Djougu dann Zentimeter am anderen Pfosten vorbei (7.). Während der folgenden zwanzig Minuten diktierten die Waidmänner zwar das Geschehen, doch konnten die KSV-er wenigstens echte Torgefahr verhindern. Erst ein unnötiger Freistoß brach dann den Bann. Zentral aus rund 25 Metern zirkelte Adnan Masic den Ball unbeschreiblich traumhaft in den linken Torwinkel zum 1:0 und ließ den KSV-Keeper mit einem machtlosen Schulterzucken zurück (26.). Nun reihte sich eine Torchance an die andere. Zunächst zielte Masic über den Kasten (28.), dann köpfte Yanick Gabriel an die Latte (32.) und auch Karakurt traf per Kopfball nicht ins Netz (34.). Dann brachte Daubner innerhalb kürzester Zeit DJK-Akteur Daniel Zanda mit reaktionsschnellen Aktionen zur Verzweiflung (40., 41., 44.). Und fast mit dem Halbzeitpfiff köpfte auch Karakurt noch ans Gebälk (45.).

Mit dem knappen Resultat gaben sich die Blauen nach Wiederanpfiff selbstverständlich nicht zufrieden und setzten ihren druckvollen Angriffsfußball fort. Die KSV-er wehrten sich nach Kräften und agierten zeitweise auch durchaus ordentlich. In manchen Situationen ließ die Aufmerksamkeit, insbesondere bei Kopfballsituationen im Strafraum, allerdings nach. Die DJK-ler nutzten dies gnadenlos aus und machten in der zweiten Hälfte aus praktisch jeder echten Chance einen Treffer. So wurde eine Rechtflanke nicht verhindert und Karakurt köpfte flach ins lange Eck zum 2:0 (55.). Wenig später flankte dann Mike Grünfelder von der anderen Seite in den Fünfmeterraum, wo erneut Karakurt zum 3:0 einköpfen durfte (59.). Zehn Minuten später versenkte der gerade mal Sekunden auf dem Platz stehende Malki Maliha die Kugel ebenfalls per Kopf zum 4:0 (69.). Das fünfte Tor entsprang dann einem Freistoß. Grünfelder durfte ran und zirkelte den Ball an der Mauer vorbei unhaltbar zum 5:0 in den Kasten (76.). Die Hausherren begnügten sich damit nicht, sondern stürmten zur Verbesserung der im Aufstiegsrennen unter Umständen noch wichtigen Tordifferenz weiter. Die nun etwas überforderte KSV-Defensive ließ dabei wiederum einen Flankenball zu und Maliha drückte einen von Daubner und der Latte zurück springenden Ball zum 6:0 über die Linie (82.). Dann fand sich Karakurt allein vor dem KSV-Hüter, vertändelte aber den Ball (86.). Das war die einzige echte Torgelegenheit in der zweiten Hälfte, welche die DJK nicht in Zählbares ummünzte. Nur Sekunden später holte dies Maliha nach. Wuchtig und treffsicher schwartete er nach einer überlegten Ablage das Gerät zum 7:0-Endstand ins Netz (87.).

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe hoch verdienter Erfolg des top motivierten Aufstiegsanwärters. Die deftige Niederlage wird den KSV andererseits nicht umwerfen. Immerhin hat man nun eine Vorahnung, was am Mittwoch im Gastspiel bei den Neureuter Germanen, ebenfalls Mitfavorit um den Aufstieg und aktueller Tabellenführer, ungefähr zu erwarten ist (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Daubner – Klodwig, Dietrich, Kubiak, Härter – Walz, Zürn (71. Boran), Gelke, Haupt – Hout, Gob

Schiedsrichter: Emre Bakar (Karlsruher SC)

Tore: 1:0 Masic (26.), 2:0 Karakurt (55.), 3:0 Karakurt (59.), 4:0 Maliha (69.), 5:0 Grünfelder (76.), 6:0 Maliha (82.), 7:0 Maliha (87.)

Zuschauer: 35

 

By | 2018-05-15T19:50:28+00:00 13. Mai 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – VSV Büchig 1:1 (1:1) 26.Spieltag – 6.5.18

Punkteteilung im Nachbarschaftsderby.

Mit dem hart erkämpften Remis gegen den VSV Büchig vergrößerte die Truppe vom Karlsruher SV den Abstand zum abstiegsrelevanten Tabellenplatz auf nunmehr 11 Punkte und kann die beiden kommenden, realistisch eigentlich nicht lösbaren Auswärtsaufgaben gegen die Spitzenteams von DJK Mühlburg (13.05.) und Germania Neureut (Mi., 16.05.) nun deutlich sorgenfreier angehen. Allerdings hätten die Stutenseer durchaus auch als Sieger vom Platz gehen können, verzeichneten sie doch in den zweiten 45 Minuten ein klares Plus an Spielanteilen und erarbeiteten sich auch mehr Torchancen und Eckbälle. Die Nordsternler überzeugten aber wiederum mit geschlossener Teamleistung und brachten eine couragierter Defensivarbeit auf den Platz. Zumal man den Abstand zum Nachbar mit weiterhin vier Zählern halten konnte, durfte man mit dem Ergebnis am Ende damit eher zufrieden sein als der Gast.

In der fairen und abwechslungsreichen Partie zeigten die Akteure von Beginn an keinerlei Zurückhaltung. Schon nach 70 Sekunden belästigte Christopher Haupt mit einem allerdings ungefährlichen Distanzschuss VSV-Keeper Carsten Kitter (2.). Kurz darauf musste dieser schon mehr investieren, um noch vor Simon Dietrich eingreifen zu können (3.). Gleich darauf leisteten sich die Hausherren einen unnötigen Ballverlust auf Höhe der Mittellinie. Ein schneller Steilpass, eine flache Hereingabe von der Grundlinie am heraus eilenden KSV-Hüter vorbei und der am zweiten Pfosten übersehene Hakan Horzum hatte leichtes Spiel, zum 0:1 einzunetzen (4.). Die Antwort der Stumpf-Truppe kam bald. Mit sehenswertem Kombinationsspiel wurde Dietrich auf der rechten Angriffsseite bedient, der flankte präzise nach innen, wo Malte Oldemeier aus acht Metern mit einem Kopfball (!) zum 1:1 für Jubel sorgte (10.). Es folgte ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So musste Kitter gegen Haupt zur Ecke klären (17.) und später angelte er sich die Kugel nach einem Versuch von Hassan Hout (31.). Auf der Gegenseite zirkelte Timo Kasapoglu einen Freistoß knapp am KSV-Kasten vorbei (27.) und in der Schlussphase verfehlte Andrija Zeljko mit zwei Kopfbällen nur sehr knapp das KSV-Gehäuse (39., 42.).

Im zweiten Abschnitt verstärkte sich der schon zuvor angedeutete Siegeswille der Truppe von Jens Pfattheicher, die so auch zu weiteren Gelegenheiten kam. So griff sich Tim Nagel gegen den toll bedienten Horzum in letzter Sekunde den Ball (56.). Dann verhinderte Oldemeier auf der Torauslinie einen aussichtsreichen Büchiger Versuch im letzten Moment (64.). Ein 20-Meter-Schuss von Pfattheicher war dagegen weniger gefährlich (68.) und ein Rückwärtskopfball von Hendrik Hadeler flog am Pfosten vorbei (82.). Dem folgte ein weiterer Zeljko-Kopfball, der das Ziel nur knapp verfehlte (83.). Torannäherungen der Gastgeber blieben bis dahin eher unspektakulär. Hout schoss zweimal klar vorbei (48., 60.), Marco Wieds Versuch war kein Problem für den Schlussmann (71.) und Martin Zürn jagte einen abgewehrten Eckball aus 30 Metern in bisher unberührte Natur (75.). Dass der gute Schiri Primerano ein klares Handspiel im VSV-Strafraum (69.) nicht ahndete, mag mit einer von Büchiger Protest begleiteten ähnlichen Situation im ersten Abschnitt zu erklären sein. In den letzten Spielminuten hätten dann beide Teams das Derby noch für sich entscheiden können. Zunächst brannte es lichterloh im Gästefünfer, doch konnte die Gefahr mit vereinten Kräften gebannt werden (88.). Sekunden später hatte auf der anderen Seite Ex-KSV-er Luca Wallmann den Siegtreffer auf dem Fuß. Sein am rechten Pfosten aus fünf Metern abgefeuerter Ball parierte Tim Nagel jedoch mit überragendem Reflex (89.). So sorgte er beim Gast für Verzweiflung, seinem Team rettete er damit bravourös das Unentschieden (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Kirchner, Kubiak, Werner (39. Daubner) – Dietrich, Wied, Oldemeier, Gelke (72. Zinn) – Haupt(74. Zürn), Hout

Schiedsrichter: Fabrizio Primerano (Karlsruher SC)

Tore: 0:1 Horzum (4.), 1:1 Oldemeier (10.).

Zuschauer: 80

 

By | 2018-05-09T17:05:58+00:00 6. Mai 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Spfr.Forchheim II – Karlsruher SV 1:4 (0:1) 25.Spieltag – 29.4.18

Wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib.

Gegen die Forchheimer Kreisligazweite rehabilitierte sich der Karlsruher SV mit einer gewaltigen Leistungssteigerung eindrucksvoll für die miserable Vorstellung vom Vorsonntag und schaffte mit dem verdienten Dreier einen Befreiungsschlag in Richtung Nichtabstieg. Die Gastgeber waren allerdings nicht um drei Tore schlechter. Insbesondere im zweiten Abschnitt glichen sich Spielanteile und Torchancen weitgehend aus, jedoch zeigte sich der KSV im Verwerten der Torgelegenheiten effizienter.

Unspektakulär gingen die beiden Teams ins Spiel und beschränkten sich zunächst auf gegenseitiges Abtasten. Mit der ersten echten Torannäherung gelang den Gästen dann aber nach zwanzig Minuten gleich die Führung. Im Fünfer ließen sich die Forchheimer auf kürzestem Raum von Hassan Hout und Sven Gelke auskombinieren und Moritz Hartung vollendete deren Vorarbeit mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:1 (20.). Danach ließ die Truppe vom Nordstern den Gastgebern mehr Freiheiten und schon kurz darauf lag der Ausgleich in der Luft. Forchheim war bei einem schnell vorgetragenen Konter in Überzahl, KSV-Kapitän Marco Wied aber legte beeindruckend den Rückwärtsgang ein und fing in der Gefahrenzone die Hereingabe noch famos ab (26.). Die Truppe von Marco Schorb agierte zunehmend offensiver, fand aber noch kein taugliches Rezept. Die Waldstädter waren stattdessen häufiger vor dem Tor zu finden. Nach einer Ecke köpfte Hout über die Latte (28.) und Wieds Fernschuss war für Keeper Fabrice Schaefer kein Problem (37.). Mehr anstrengen musste dieser sich bei einem Freistoß von Gelke, den er über den Balken bugsierte (38.) und beim anschließenden Kopfball von Hout (39.).

Gleich nach Wiederanpfiff setzte Daniel Walz einen Lüpfer über Goali Schaefer (47.) und auf der anderen Seite Adrian Pfleger einen Kopfball (48.) jeweils aufs Tornetz. Anschließend verstärkten die Hausherren merklich den Druck auf die Gäste, mussten aber überraschend einen Rückschlag hinnehmen. Die KSV-er inszenierten einen flüssigen Entlastungsangriff über mehrere Stationen, den Hartung mit einem satten Schuss abschloss. Der zunächst abgewehrte Ball fand in Hassan Hout, der per Nachschuss zum 0:2 vollstreckte, einen dankbaren Abnehmer (54.). Schon bei der nächsten Aktion sicherte sich Tim Nagel einen von Maurice Wenzel abgefeuerten und abgefälschten Ball (55.) und verhinderte damit den frühen Anschlusstreffer. Dennoch trat noch keine Ruhe im KSV-Spiel ein, wenngleich die Forchheimer Angriffsversuche geschickt bekämpft wurden. Bei einem erneut klug heraus gespielten Konter fiel dann auch etwas unerwartet der nächste Gästetreffer. Der fleißige Walz steckte geschickt auf Hout durch, der im Stile eines Goalgetters ins lange Eck zum 0:3 vollstreckte (64.). Die Waldstädter setzten nun nach, der emsige Malte Oldemeier vergab mit einem Schuss ans Außennetz aber die Chance zum Ergebnisausbau. In der Folge setzten die Schorb-Schützlinge alles auf eine Karte und kamen zu guten Torgelegenheiten. Pfleger köpfte jedoch aussichtsreich vorbei (75.). Sekunden später strebte er nach einem Abwehr-Fauxpas allein auf KSV-Hüter Nagel zu, der jedoch mit einem tollen Reflex klären konnte (76.). Beim anschließenden Eckball hämmerte Meißner dann aber den abgefälschten Ball doch noch unhaltbar zum Anschlusstreffer ein (77.). Der Aufsteiger schwankte vorübergehend, zog sich mit einem weiteren Treffer aber wieder aus der Bredouille. Als Oldemeiers Dribbling im 16-er regelwidrig gestoppt wurde, lag es an Hassan Hout, die vielleicht noch spielentscheidende Situation zu meistern. Dem wurde er vollauf gerecht, als er mit dem Strafstoß zum 1:4 und dem dritten Tagestreffer dem Sportfreunde-Schlussmann keine Abwehrchance ließ (81.). Dessen Mitspieler gaben sich dennoch nicht endgültig geschlagen und erarbeiteten sich noch zwei gute Torgelegenheiten. So drosch Timo Schorb unbedrängt die Kugel aus acht Metern über den Kasten (84.) und Meißner zielte nach feinem Dribbling durch die KSV-Meute mit einem Flachschuss am Pfosten vorbei (89.). Dass auf der anderen Seite Berthold Daubner zuvor von Schaefer noch rechtzeitig am Einschuss gehindert wurde (86.), spielte dann keine Rolle mehr. Die KSV-Jungs hatten sich da schon anerkennenswert am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Noch einmal, bitte (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Klodwig, Kirchner, Kubiak, Werner (72. Daubner) – Gelke, Wied, Oldemeier, Hartung – Walz (84. Zürn), Hout (82. Gob)

Schiedsrichter: Ismail Celik (FC Espanol Karlsruhe)

Tore: 0:1 Hartung (20.), 0:2 Hout (54.), 0:3 Hout (64.), 1:3 Meißner (77.), 1:4 Hout (81., FE)

Zuschauer: 53

By | 2018-05-01T19:23:49+00:00 29. April 2018|1. Mannschaft, Featured, Fußball, Herren, Verein|