1. Mannschaft

Der Verband bittet aktuell um Geduld im weiteren Vorgehen.

„Auch wir vom Fußballkreis und dem Badischen Fußballverband wissen zum heutigen Zeitpunkt nicht, was noch alles auf uns zukommen wird. Es bleibt abzuwarten, wie die nun von der Regierung getroffenen Maßnahmen wirken und sich die Infektionszahlen entwickeln. An einen regulären Spielbetrieb ist aktuell nicht zu denken. Wir, der Fußballkreis und der Badische Fußballverband verfolgen die Lage. Abstimmungsgespräche erfolgen auf den entsprechenden Ebenen sowohl innerhalb des Badischen Fußballverbandes wie auch darüber hinaus. Weitergehende Entscheidungen, über die bis zum 19.4.2020 gehende Aussetzung des Spielbetriebs hinaus, sind zum aktuellen Zeitpunkt noch keine getroffen. Dies gilt sowohl für die Frage, wie es im Spielbetrieb weitergehen wird, für die Frage, wann die Vereine wieder in einen normalen Trainingsbetrieb und Vereinsalltag übergehen können bis hin zur Frage, wie es mit dem in diesem Jahr anstehenden Kreistag und dem Verbandstag weitergehen wird. „

By |2020-03-26T07:14:54+00:0026. März 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Coronavirus: Spielbetrieb ruht bis einschließlich 19. April 2020

Seit der Entscheidung des bfv, zwei Spieltage bis zum 23. März 2020 abzusetzen, hat sich die Lage in Baden-Württemberg und ganz Deutschland verschärft. Unter anderem nach der Presseerklärung Nr. 96 der Bundesregierung vom 16.03.2020, mit der Schließung von Schulen, KiTas und Spielplätzen sowie des Sportbetriebs auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie ähnlicher Einrichtungen. Weiterhin gilt die dringende Empfehlung, soziale Kontakte auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken. Folgerichtig verlängert der bfv die Generalabsage ebenfalls bis einschließlich dem 19. April 2020.

Davon sind weiterhin alle Meisterschafts- und Pokalspiele, Turniere und Freundschaftsspiele bei Herren, Frauen und Jugend auf Verbands- und Kreisebene von der Verbandsliga abwärts betroffen. Auch von Trainingsbetrieb sollen Vereine absehen. Grundsätzlich gilt für die ganze Sportfamilie, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. Die Eindämmung der Infektion hat oberste Priorität.

Mit den Folgen der Pause für den Spielbetrieb befasst sich der bfv fortwährend. Durch die dynamische, nicht absehbare Entwicklung können wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine verbindlichen Aussagen machen.

Neben dem Spielbetrieb auf Landes- und Kreisebene sind auch alle Maßnahmen der Talentförderung, der Schiedsrichterausbildung sowie der Trainer-Aus- und -Fortbildung abgesagt. Gremiensitzungen werden verlegt oder ggf. als Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt. Alle noch bevorstehenden Kreisjugendtage müssen voraussichtlich verschoben werden. Die Kreistage in Pforzheim und Mannheim sind bereits abgesetzt, neue Termine werden schnellstmöglich bekannt gegeben.

Die Geschäftsstelle des Badischen Fußballverbandes ist bis zum 19. April für Publikumsverkehr geschlossen. Die Mehrzahl der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befindet sich im „Mobilen Arbeiten“, so dass telefonisch nur wenige Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle erreichbar sind. Der Spielbetrieb ist weiterhin besetzt und unter der Telefonnummer 0721/4090453 zu erreichen. Telefonzeiten der Passstelle sind täglich zwischen 09.00 und 13.00 Uhr unter 0721/4090416. Andere Anfragen richten Sie vorzugsweise per Email an die jeweiligen Ansprechpartner.

Sollte sich an der Lage etwas ändern, informieren wir unverzüglich.

By |2020-03-17T12:56:07+00:0017. März 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Vorbereitungsplan 2020

Dienstag 28.1. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 30.1. 19 Uhr Training KSV
Samstag 1.2. 18 Uhr Testspiel Neuenheim II – KSV 4:0 (1:0)
Dienstag 4.2. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 6.2. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 9.2. 14 Uhr Testspiel KSV II-Hagsfeld II  3:2 (1:1)
Dienstag 11.2. 19 Uhr Training Schöneck
Donnerstag 13.2. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 16.2. 12 Uhr Testspiel Leopoldshafen-KSV 4:2 (1:0)
Dienstag 18.2. 19 Uhr Training Schöneck
Mittwoch 19.2. 19 Uhr Training KSV
Dienstag 25.2. 19 Uhr Training Schöneck
Donnerstag 27.2. 19 Uhr Training KSV
Samstag 29.2. 14 Uhr Testspiel KSV A Jugend
Sonntag 1.3. 14 Uhr Forchheim II-abgesagt
Dienstag 3.3. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 5.3. 19 Uhr Training Testspiel KSV

A Jugend

Sonntag 8.3. 15 Uhr 17. Spieltag Wössingen(beim VFB Grötzingen)

 

 

By |2020-03-07T15:26:33+00:0010. Januar 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Grünwinkel 3:0 (2:0) 16.Spieltag – 1.12.19

Starker KSV überrascht den Spitzenreiter.

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung bezwang der Karlsruher SV den Aufstiegsaspiranten aus dem Karlsruher Südwesten und verabschiedet sich nach diesem nicht unbedingt erwartbaren Erfolg als Rangdritter in die Winterpause. Die Gastgeber steckten zahlreiche verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle deutlich besser weg als der Tabellenführer, bei dem die Offensivkräfte Romaszko und Hahn fehlten. Die KSV-Jungs spielten insbesondere in der ersten Hälfte wie aus einem Guss und überzeugten auch nach der Pausenführung mit einer bärenstarken Leistung. Zum Jahresausklang begeisterten sie ihren Anhang nochmals mit immensem Laufpensum, erfrischendem Spielwitz sowie gewohnter Einsatzfreude und behielten in dem niveauvollen und fairen Kräftemessen die drei Punkte verdient im Nordstern-Stadion. Dass sich die eingewechselten Nachwuchskräfte nahtlos einfügten und in der Schlussphase mit Keeper Christian Becker insgesamt vier A-Juniorenspieler auf dem Platz standen, macht den Erfolg für den KSV zudem besonders wertvoll.

Vom Anpfiff weg legten sich die Hausherren mächtig ins Zeug und erarbeiteten sich gleich einige Torannäherungen. So setzte Christoph Helfenritter einen Kopfball ebenso über den FVG-Kasten (12.) wie Daniel Walz einen Schuss aus 25 Metern (14.). Wenig später kombinierten sich die Stumpf-Mannen auf der rechten Seite sehenswert nach vorne. Fast von der Eckballfahne flanke Walz mustergültig auf Hassan Hout, der mit einem eher nicht zu seinem Repertoire gehörenden Kopfball Grünwinkels Schlussmann Thomas Muraschow keine Abwehrchance ließ und die 1:0-Führung markierte (19.). Unmittelbar nach dem Mittelanstoß eroberten sich die Waldstädter sogleich wieder den Ball und Dominik Germar konnte relativ ungestört dem FVG-Strafraum zusteuern. Aus rund zwanzig Meter Entfernung nahm er für einen strammen Flachschuss Maß und überraschte den sich zwar mächtig, aber erfolglos streckenden FVG-Keeper. Zentimeter neben dem rechten Pfosten schlug der Ball zum ebenso überraschenden wie umjubelten 2:0 ein (20.). Mit dem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten waren die spielstarken Grün-Schwarzen nur kurzfristig geschockt und freilich noch lange nicht geschlagen. Mit einem Zwischenspurt kamen sie auch zu einigen Eck- und Freistößen. In der 23. Minute  war dann auch dicke Luft vor dem KSV-Tor zu vermelden, welche die Hausherren aber vielbeinig und mit einem eifrigen Keeper bereinigen konnten. Bis zum Seitenwechsel wurde dem Aufstiegskandidaten dann keine Tormöglichkeit mehr gegönnt. Allerdings brachte auf der Gegenseite auch Hassan Hout bei einem Versuch aus 18 Metern Muraschow nicht in große Verlegenheit (35.). Kurz darauf wäre der dann aber wohl machtlos gewesen, als Helfenritter einen Eckball an den Querbalken gesetzt hatte (39.).

Nach Wiederanpfiff des Nachwuchsschiedsrichters Patrick Raßl, jüngster Akteur auf dem Platz und dennoch souverän leitend, setzten die Schützlinge von Domenico Rizzi die Waldstädter gleich unter Druck und brachten mit einem Freistoß auch Gefahr vor das KSV-Tor. Noch vor der Torlinie vermochten die Nordsternler aber zu klären (48.). Die Spatzen erspielten sich zunehmend mehr Feldvorteile und verdonnerten die Gastgeber zur Abwehrarbeit. Mit ihren spielstarken Individualisten bemühten sie sich unermüdlich um ein konstruktives Angriffsspiel, wurden aber spätestens vor dem Strafraum von den sehr aufmerksamen und zweikampfstarken KSV-lern gestellt. Ein Weitschuss (64.) erreichte wie auch ein geschlenzter Schussversuch von Elias Melchior (71.) ohne nennenswerte Gefahr den Waldstädter Schlussmann. Dessen Team sorgte bis dahin nur ein einziges Mal im Zuge eines Konterangriffs für Entspannung, als Hout bei einem 18-Meter-Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei zielte (65.). Bis zur Schlussviertelstunde musste man indessen stets mit dem Anschlusstreffer rechnen, der noch einmal Spannung versprochen hätte. Dann aber verlor der FVG in der Abwehr das Spielgerät an den unermüdlich rackernden Daniel Walz, der schnell Mitstreiter Hout in Szene setzte. Der nahm nicht den direkten Weg zum Tor, sondern trickste sich durch den Fünfmeterraum und versenkte dann die Kugel pfiffig am kurzen Pfosten zum 3:0 (75.). Der Spitzenreiter gab sich zwar trotzdem noch nicht geschlagen, etwas Zählbares lag gegen die an diesem Tag immens formstarke Stumpf-Truppe jedoch in weiter Ferne. Stattdessen brachte sich A-Junior Robert Batke in der Endphase in Schussposition, schlenzte den Ball dann aber knapp an der rechten Stange vorbei. Dass er nicht den frei stehenden Matze Eckert bediente, sprach für ein gesundes Selbstvertrauen (89.). Im Gegenzug köpfte Roland Solonik noch einen Freistoßball knapp am KSV-Heiligtum vorbei (89.). Wenig später war dann die Überraschung perfekt und die Freude im Rintheim-Waldstädter Lager naturgemäß groß. Die Grünwinkler Mannschaft wird die Niederlage hingegen nicht umwerfen. Ihr Nachholspiel gegen den FV Rußheim sollte sie allerdings schon gewinnen, um den Verfolger FV Linkenheim auf Abstand zu halten (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Zürn, Helfenritter (70. Batke), Kirchner, Tritschler – Klodwig, Oliveira Schroer, Germar (76. Tobehn), Hartung – Hout (83. Müller), Walz (88. Eckert)

Schiedsrichter: Patrick Raßl (Post-Südstadt Karlsruhe)

Tore: 1:0 Hout (19.), 2:0 Germar (20.), 3:0 Hout (75.)

Zuschauer: 52

By |2019-12-04T06:25:47+00:001. Dezember 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

SpVgg Durlach-Aue II – Karlsruher SV 0:1 (0:1) 15.Spieltag – 24.11.19

Helfenritter hilft mit Kunstschuss

Der Truppe vom Karlsruher SV glückte gegen die Auer Verbandsliga-Zweite ein knapper Arbeitssieg. Mit den drei Punkten schließt man somit punktgleich mit dem Tabellendritten die Hinrunde äußerst erfolgreich ab und blieb zudem auch im zwölften Spiel in Folge unbezwungen. Allerdings boten beide Teams meist nur magere Fußballkost. Auf dem schwer bespielbaren Nebenplatz waren technische Feinheiten auch nicht gefragt und so kamen eher die Liebhaber der rustikaleren Fußballphilosophie auf ihre Kosten. Die Einsatzfreude war auf beiden Seiten gleichmäßig ausgeprägt und die kämpferische Note beherrschte bis in die Nachspielzeit hinein das Geschehen. Die Gäste agierten insbesondere im Defensivverhalten sehr aufmerksam und zweikampfstark und ließen so gut wie keine Auemer Torchancen zu. Andererseits verzeichneten sie – in überschaubarer Anzahl – insgesamt mehr Torannäherungen. Deshalb haben sich die Waldstädter den Sieg am Ende auch verdient, wenn auch das Tor des Tages aus Sicht der stets engagierten Gastgeber recht unglücklich zu Stande kam.

Schon nach 28 Sekunden versuchte es KSV-Akteur Hassan Hout mit einem ersten Distanzschuss, der aber am gegnerischen Tordreieck vorbei flog. Weitere sollten im Spielverlauf folgen, allerdings mit deutlich geringerer Genauigkeit. Dann wurde ein KSV-Kopfball nach einer Ecke auf der Torlinie geklärt (10.). Nach 23 Minuten legte Daniel Walz nach energischem Flankenlauf von der Grundlinie zurück auf Jonas Klodwig, dessen Direktabnahme mit vereinten Auer Kräften ebenfalls noch abgewehrt wurde und auch der Nachschuss blieb in deren Abwehr hängen. Wenig später dann die Szene des Tages, als die Leucian-Truppe nach einem Waldstädter Einwurf die Kugel nicht weit genug aus der Gefahrenzone brachte. Christoph Helfenritter fackelte nicht lange und dirigierte aus rund zwanzig Metern das entgegen kommende Spielgerät in Richtung Tor. Dort senkte es sich hinter dem machtlosen Nachwuchskeeper Leo Fox zur Überraschung aller zum 0:1 in den Winkel (30.). Dass dieser Sonntagsschuss das Spiel final entscheiden würde, war zu diesem Zeitpunkt freilich nicht abzusehen. Zumal der gut aufgelegte Helfenritter mit einem allerdings weniger gut gezielten 25-Meter-Schuss die Führung auszubauen versuchte (37.). Auf Seiten der Hausherren ist lediglich Guiseppe Rittershofer mit dem einzigen Torschuss, der weit über den Kasten des relativ beschäftigungslosen KSV-Keepers flog, einer Erwähnung wert (13.).

Im zweiten Abschnitt war es erneut Hassan Hout, dem sich wenige Sekunden nach dem Anspiel eine gute Gelegenheit bot. Im Fünfmeterraum brachte er den Ball aber nicht gut genug unter Kontrolle (46.). Danach erspielte sich die Spielvereinigung mehr Spielanteile und zwangen die KSV-ler immer häufiger zur Abwehrarbeit. Die Hasenkäuze verrichteten dies konstant aufmerksam und zweikampfstark und ließen echte Torgefahr vor ihrem Kasten nicht aufkommen. Eine Ausnahme bildete lediglich ein am Strafraumeck angesetzter Schuss von Phillip Kunzmann, der einen Meter am Gehäuse vorbei strich (75.). Zuvor hätten die Stumpf-Jungs bei einer der seltenen gut vorgetragenen Offensivaktionen allerdings schon für Beruhigung sorgen können. Über Walz und Hout wurde Klodwig freigespielt, der die Superchance jedoch nicht nutzen konnte. Auf seifigem Untergrund verlor er im Fünfer die Zielgenauigkeit und setzte den Ball neben dem Pfosten ins Aus (63.). Kurz vor Schluss ließ der SpVgg.-Keeper einen feinen Schuss von Sven Gelke nach vorne prallen, ein KSV-Abnehmer fand sich aber nicht (87.). Die Restspielzeit brachten die KSV-Akteure dann routiniert über die Bühne und man ist sich bewusst, dass man im kommenden Match gegen Spitzenreiter FV Grünwinkel auch wieder mehr spielerische Elemente benötigt, soll eine Nullnummer vermieden werden (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Zürn, Kubiak, Kirchner, Tritschler – Klodwig (67. Hartung), Helfenritter, Oliveira Schroer, Walz – Hout (79. Gelke), Monteiro

Schiedsrichter: David Werthwein (Ölbronn-Dürrn)

Tore: 0:1 Helfenritter (30.)

Zuschauer: 29

By |2019-11-27T16:59:48+00:0025. November 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – VFB 05 Knielingen II 1:1 (0:1) 12.Spieltag – 3.11.19

Wieder Rückstand hinterher gelaufen

Der Karlsruher SV musste sich auch gegen die zweite Mannschaft des VfB Knielingen mit einem Remis begnügen. Den VfB dagegen dürfte das Ergebnis am Ende zufrieden stellen, auch wenn der Ausgleichstreffer erst kurz vor Schluss fiel. Beim KSV vermisste man Zielstrebigkeit, Ballsicherheit und Kreativität, weshalb ein Dreier höchst selten im Bereich des Möglichen lag.

Schon im ersten Durchgang gab es auf beiden Seiten kaum echte Einschussmöglichkeiten. Nennenswert bleiben allenfalls Andeutungen von Torchancen. Auf Seiten der leicht favorisierten Gastgeber gab es bis kurz vor dem Pausenpfiff lediglich einen 35m-Freistoß von Jonas Kubiak, der knapp das Ziel verfehlte (3.), ein wenig Aufsehen erregender 14m-Schuss von Hassan Hout (18.) und ein harmloser Kopfball von Mauricio Monteiro im Fünfmeterraum (32.) zu vermelden. Bei den Grün-Weißen zelebrierte Arsalan Fateh einen schön anzuschauenden Fallrückzieher (15.), verfehlte aber ebenso wie bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze den KSV-Kasten (23.). Auch Fabian Metz blieb mit einem Direktschuss erfolglos (20.) wie auch Fabian Mack, der einen Weitschuss aus über 30 Metern nur Zentimeter über die Querlatte setzte (33.). Und Aron Stumpf prüfte mit einem Kopfball aus acht Metern den allerdings aufmerksamen Christian Becker (41.). Kurz darauf zwang Kubiak mit einem erneuten Freistoßball den VfB-Keeper zum Eingreifen. Daraus entwickelte sich ein schnelles Umschaltspiel gegen die aufgerückten KSV-ler, die sich mit einem weiten Pass in den Strafraum überrumpeln ließen. Gekonnt umspielte Julian Gebele auch noch den machtlosen Schlussmann und netzte überlegt zum 0:1-Pausenstand ein (43.).

Nach Wiederbeginn operierten die Jungs von Christian Stumpf energischer und erarbeiteten sich auch mehr Spielanteile. Die teilweise guten Ansätze wurden aber meist noch vor dem Sechzehner gestoppt. Knielingen kämpfte um den Sieg und kam ebenfalls zu einigen wenigen Vorstößen. So zielte Gebele mit einem Drehschuss knapp am Kasten vorbei (53.), Navascues Benit schoss aus 25 Metern drüber (64.) und bei seinem strammen Fernschuss lenkte Becker die Kugel um den Pfoten (73.). Der KSV brauchte bis zur 63. Minute, um durch Benjamin Bindereifs Kopfball die erste Gelegenheit zu verzeichnen. Kurz darauf konnte ein Gäste-Akteur den Ball noch von der Torlinie schlagen (68.). Nach dieser Aktion setzte der KSV-Trainer mit einem Dreifachwechsel noch einmal auf Offensivkraft. Es dauerte aber bis in die Endphase hinein, bis die Nordsternler im gegnerischen Strafraum wieder für Torgefahr sorgen konnten. Aus einem Eckball von Daniel Walz resultierte vor dem VfB-Tor ein allgemeines Gestochere, wobei am Ende Willi Oliveira Schroer den Ball fast in Liegeposition noch über die Linie zum verdienten 1:1 bugsierte (86.). Aus ähnlicher Position verpasste kurz darauf Bjarne Waßmuth den Siegtreffer (88.). Ein Schuss von Moritz Hartung stellte für den Gästekeeper dann kein Problem mehr dar (90.) und in der Nachspielzeit verfehlten zwei KSV-Angreifer eine Hereingabe von Walz (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Hartung, Helfenritter, Kubiak, Tritschler – Klodwig (68. Germar), Wied, Walz, Bindereif (68. Oliveira Schroer) – Hout (68. Waßmuth), Monteiro

Schiedsrichter: Willi Ninmann (Ettlingen)

Tore: 0:1 Gebele (43.), 1:1 Oliveira Schroer (86.)

Zuschauer: 55

By |2019-11-06T17:08:27+00:003. November 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Fortuna Kirchfeld II – Karlsruher SV 1:1 (1:0) 11.Spieltag – 27.10.19

Nur Remis bei der Fortuna

Der Karlsruher SV musste sich bei der Kirchfelder Verbandsligareserve nach schwacher Leistung unerwartet mit einem Unentschieden begnügen. Im gesamten ersten Abschnitt spielte nicht der gastgebende Tabellenletzte, sondern eher der Gast von der gegenüber liegenden Hardtwaldseite wie ein Abstiegskandidat. Die Nordsterne ließen nur ganz selten ihre Leistungsstärke aufblitzen und wirkten insgesamt ideenlos, pomadig und ungewohnt zweikampfschwach. Denen genügte dann eine Standardsituation, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. Die dominante Anfangsviertelstunde nach dem Wiederanpfiff mit dem dann auch verdienten Ausgleichstreffer ließ auf weiteres Zählbares hoffen. Die Hoffnung trog indes, weil die indisponierten KSV-ler recht planlos agierten und mit unzähligen Fehlpässen ohne Not sich immer wieder selbst in Bedrängnis brachten. Die höhere Ballbesitzquote resultierte eher aus brotlosem Ballgeschiebe in den hinteren Reihen als aus dynamischen Spielzügen. Die meist durchschaubaren Offensivaktionen waren von den tief stehenden und engagierten Gastgebern dann auch relativ leicht zu verteidigen. Am Ende gab es dennoch Möglichkeiten auf beiden Seiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Dass keine davon genutzt wurde, passte zum Geschehen. Gemessen an den Leistungen hätte sich an diesem Nachmittag auch kein Team einen Dreier verdient.

Die Truppe von Michael Bürck war gleich zu Beginn gut im Spiel und kam bei einem Eckball von Pascal Weinert schnell zu einer Gelegenheit. Tomas Haranth köpfte jedoch am linken Pfosten vorbei (5.). Auf der Gegenseite versuchte es Benjamin Bindereif erfolglos mit einem Schuss, den Goalie Alexander Kempf wegfaustete (9.). Nach einem feinen Steilpass von Christoph Helfenritter war Jonas Klodwig nahe an der KSV-Führung, schoss aus wenigen Metern aber ans rechte Außennetz (12.). Dann erkämpfte sich Kirchfeld auf der rechten Seite einen Eckball, den der zu Saisonbeginn von den KSV-A-Junioren gekommene Marcel Kanoukov unbedrängt neben den Pfosten zum 1:0 einköpfte (18.). Die danach schon etwas konfusen Waldstädter holten sich erst ein Viertelstunde später ihre nächsten Torgelegenheiten. Dabei hatten sie Pech, dass ein FV-Akteur nach einer Ecke die Kugel auf der Torlinie noch über die Latte bugsierte (34.). Kurz darauf konnte Klodwig freistehend den Ball nicht gut genug verarbeiten und auch der Nachschuss blieb in der vielbeinigen Kirchfelder Abwehr hängen (35.). Kurz vor dem Seitenwechsel sprintete sich Kanoukov bei einem Konterangriff auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und zog aus spitzem Winkel ab. Sein letztjähriger Mitspieler im KSV-Tor Christian Becker klärte dann aber zur Ecke, die nichts mehr einbrachte (43.).

Die Jungs von Coach Christian Stumpf gingen den zweiten Teil sogleich entschlossener und mit deutlich mehr Tordrang an. Und nach wenigen Minuten verfehlte Matthias Eckert nach gewonnenem Zweikampf aus kurzer Entfernung nur um Haaresbreite den Kirchfelder Kasten (49.). Wenig später spielten sie sich auf rechts schnörkellos nach vorne. Moritz Hartung flankte ohne Umweg in den Strafraum, wo Eckert mit einem platzierten Kopfball den etwas zu weit vorn postierten Kempf zum verdienten 1:1-Ausgleich überlistete (52.). Nicht viel später war das Strohfeuer der Rintheim-Waldstädter schon wieder beendet. Wenigstens durften die Zuschauer bald darauf eine der wenigen erinnerungswürdigen Aktionen dieses Spiels beklatschen, als Pascal Weinert ein toller Freistoß aus rund 30 Metern glückte, der schon während der Flugphase zum Torjubel animierte. Gästekeeper Becker verhinderte dies allerdings mit einer ebenso sensationellen Tat und fischte die Murmel aus dem Winkel (58.). Auch beim folgenden Duell konnte Becker den strammen Weinert-Schuss abwehren (60.). Danach wurden Fußballschöngeister lange Zeit mit reichhaltig konfusem Gekicke geplagt. Lediglich ein KSV-Kopfball, den der Schlussmann von der Torlinie kratzte (77.), sorgte für positive Abwechslung. Wenigstens wurde die Schlussphase dann noch einmal mit erträglicher Kost ausgefüllt und die Gäste waren durchaus nahe am Siegtreffer. Die Fortuna hatte indessen Fortune, als Bjarne Waßmuth von Matze Eckert blendend bedient wurde und aufs Tor zulief. Kempf glänzte allerdings mit abgeklärter Reaktionsschnelligkeit (89.). Sekunden später wurde Eckert schmerzhaft im Sechzehner angegangen, indes wertete der ansonsten prima leitende Hajo Wengert dies nicht als strafstoßwürdig (90.). Stattdessen kam in der Nachspielzeit die aufgerückte KSV-Verteidigung noch einmal in die Bredouille, als man bei einem weiten Abschlag den eingewechselten Amadou Darboe ziehen lassen musste. Keeper Becker spielte jedoch aufmerksam mit und drängte den Angreifer nach außen ab, wo dann final geklärt werden konnte (92.).

Am Ende wird sich der KSV Einiges vorwerfen müssen, andererseits verdienten sich die Fortunen das Unentschieden mit ihrem Einsatzwillen durchaus. Dass die Stumpf-Truppe nun seit acht Spielen unbesiegt blieb und mit dem einen Punkt sogar auf den vierten Tabellenplatz vorrückte, konnte die Stimmung nach Spielschluss verständlicher Weise nicht arg heben. Wenigstens wird klar sein, dass im kommenden Kräftemessen mit dem im starken Aufwärtstrend befindlichen VfB Knielingen II mehr als nur marginale Verbesserungen notwendig sind. Ansonsten wird die Punktausbeute erneut hinter den Erwartungen zurück bleiben (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Hartung, Helfenritter, Kubiak, Tritschler – Klodwig (64. Waßmuth), Wied, Oliveira Schroer, Bindereif – Hout (72. Monteiro), Eckert

Schiedsrichter: Hans-Joachim Wengert (FC Spöck)

Tore: 1:0 Kanoukov (18.), 1:1 Eckert (52.)

Zuschauer: 60

By |2019-10-30T16:58:17+00:0027. Oktober 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – ASV Hagsfeld 2:1 (1:1) 10.Spieltag – 20.10.19

Knapper KSV-Sieg im Derby

Nach fünf Jahren unterschiedlicher Klassenzugehörigkeit stieg im Traugott-Bender-Sportpark erstmals wieder ein Punkteduell der beiden Nachbarvereine. Die tabellarische Ausgangslage wies den Gastgebern die Favoritenrolle zu, der sie am Ende dann auch ergebnismäßig gerecht wurden. Allerdings war die Partie bis zum Schlusspfiff hart umkämpft und die ASV-Truppe erwies sich als der erwartet schwere Gegner. Die Jungs von der Tagweide waren klar besser als das Tabellenbild vermuten ließe und hätten nicht zwingend verlieren müssen. Dennoch war der KSV-Erfolg nicht unverdient, wenngleich er erst in der Schlussphase und etwas glücklich zu Stande kam.

Bei herrlichem Fußballwetter und allerdings schwierigem Geläuf sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit ein prima A-Klassenspiel mit wechselnden Ballbesitzphasen. Mit ihrer offensiven Ausrichtung sorgten beide Teams mit häufigen Strafraumszenen für beste Unterhaltung. In der siebten Minute machte der frühere KSV-ler Stanislav Frescher gleich zwei Mal auf sich aufmerksam. Zunächst brachte er eine Linksflanke gefährlich vors KSV-Tor, wo Jonas Kubiak aufmerksam auf der Linie noch klärte. Den nachfolgenden Eckball köpfte er Zentimeter am zweiten Pfosten vorbei. Kurz darauf bediente Daniel Walz bei einem KSV-Konter Matthias Eckert, der an Keeper Raphael Manke vorbei nur den Pfosten traf und den Nachschuss weit daneben setzte (9.). Im Gegenzug musste Dominik Kirchner eine scharfe Hereingabe von Vincent Grady zur Ecke klären (10.) und auf der anderen Seite zog der ASV-Keeper einen flachen Flankenball von Nico Tritschler im Fünfmeterraum an sich (11.). Erst als der Anfangselan der Gäste nachließ, übernahmen die Waldstädter allmählich die Spielkontrolle. Und in der 17. Minute musste dann auch Hagsfelds Alexander Henn noch vor der Torlinie einen KSV-Einschuss verhindern. Im Gegenzug gelang dessen Mannschaft dann aber nach einem unnötigen Foulspiel des KSV überraschend der Führungstreffer. Moritz Grether brachte den Freistoß von der rechten Außenlinie aus dreißig Metern in den Fünfer, wo sich der Ball über Christian Becker hinweg am zweiten Pfosten zum 0:1 ins Tor senkte (18.). In der Folge fuhren die KSV-ler mehrere gute Angriffe, die aber immer wieder engagiert unterbunden wurden. Es bedurfte dann eines Traumtores, um zum Erfolg zu kommen. Nach einer erneut feinen Offensivaktion wuchtete Routinier Marco Wied den zu kurz abgewehrten Ball mit einer Direktabnahme aus 28 Metern sehenswert zum verdienten 1:1 in den rechten Torwinkel. Arme hoch und Jubel (28.). Wenig später stellte ASV-Spielertrainer Christian König nach einer Balleroberung mit einem schwachen Abschluss Becker vor keine Probleme (32.). Auf der anderen Seite musste Manke nicht einmal eingreifen, als Hassan Hout eine mutige Direktabnahme nach Eckball in die Baumwipfel drosch (33.). Den zum Schluss wieder etwas aufkommenden Gästen wurde dann bis zum Pausenpfiff keine Torgelegenheit mehr gegönnt, stattdessen hatten sie bei einer Hout-Ecke Glück, dass Kubiaks Kopfball aus wenigen Metern erneut auf der Torlinie abgewehrt werden konnte (44.).

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie zusehends und die Aktionen wurden vermehrt kampfbetonter geführt. Das spielerische Niveau der ersten 45 Minuten wurde nur noch selten erreicht und nur wenige Angriffsaktionen wurden durchdacht zu Ende gespielt. Zumindest schwappte von den Stadionstufen aber endlich auch etwas Derbycharakter aufs Feld. Abgesehen von wenig gefährlichen Weitschüssen von Kubiak (50.) und Walz (52.) sowie auf der anderen Seite von einem verunglückten Versuch von König (53.) gab es während der ersten halben Stunde keine nennenswerten Annäherungen. Bis dahin hatte sich der Kreisligaabsteiger zwar mehr Spielanteile erkämpft, fand aber gegen die konzentrierte Abwehrarbeit der KSV-ler nicht zum Torabschluss. Dagegen hatte auf KSV-Seite Maurizio Monteiro die beste Möglichkeit zur Führung, als er einen Flankenball von Moritz Hartung knapp über den Balken köpfte (75.). Auch Hagsfeld bot sich wenig später eine gute Gelegenheit, doch zielte Manuel Kurz bei seinem Drehschuss aus zehn Metern direkt auf den KSV-Keeper (81.). Mit einer nachahmenswert fairen Geste sorgte kurz darauf ein ASV-Akteur für berechtigten Applaus, als er einen falschen Einwurfpfiff des souveränen Schiedsrichters Stefan Theilmann (KSC) korrigierte. Diesem respektablen Verhalten gebührt höchste Anerkennung, insbesondere unter der spekulativen Annahme, dass dies indirekt das Spielgeschehen zu Ungunsten seines Teams beeinflusst haben könnte. Denn nur wenige Aktionen später führte ein regelwidriges Einsteigen zu einem Freistoß für die Truppe von Christian Stumpf. Von Kubiak im linken Halbfeld abgefeuert und im Fünfmeterraum final abgefälscht, landete die Murmel dann unhaltbar für den ASV-Keeper zum 2:1 im Tor (82.). Die geschockten Gäste gaben sich angesichts der drohenden Niederlage nicht auf, ihre Bemühungen waren aber wenig zielstrebig. Und dennoch lag der Ausgleich in der Luft, als Kapitän Henn einen Eckball aus sechs Metern fast unbedrängt über den Querbalken köpfte (90.). Als auch die dreiminütige Nachspielzeit schadlos überstanden war, freute man sich bei den Nordsternlern über weitere drei Punkte, während die Gäste weiterhin glücklos in der Abstiegszone festsitzen. Mit dem gezeigten Auftreten ist es aber nicht vorstellbar, dass dies ein Dauerzustand sein soll. Beim Bemühen um eine bessere Punktausbeute wünschen wir unseren Hagsfelder Sportkameraden jedenfalls alles Gute (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Hartung, Kirchner, Kubiak, Tritschler (63. Klodwig) – Germar (80. Waßmuth), Wied, Walz, Bindereif – Hout (69. Monteiro), Eckert (82. Oliveira Schroer)

Schiedsrichter: Stefan Theilmann (Karlsruher SC)

Tore: 0:1 Grether (18.), 1:1 Wied (28.) 2:1 Kubiak (82.)

Zuschauer: 80

By |2019-10-22T15:48:11+00:0021. Oktober 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|