1. Mannschaft

Vorbereitungsplan Winter 2019

Mittwoch 30.1 20:45 Training Schöneck
Donnerstag 31.1 19:30 Uhr Spiel 1/A KIT SC
Sonntag 3.2 14 Uhr Spiel 2/H SG Siemens
Dienstag 5.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 7.2. 19 Uhr Training
Sonntag 10.2 13 Uhr Spiel 2/H Söllingen 2
Dienstag 12.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 14.2 19 Uhr Training
Sonntag

 

17.2

 

12:30 Uhr

14:30 Uhr

Spiel 2/H

Spiel 1/H

SV Blankenloch2

SV Blankenloch

Dienstag 19.2. 19 Uhr Training
Donnerstag 21.2. 19 Uhr Training
Samstag 23.2 14 Uhr Spiel 1/A Wolfartsweier
Sonntag 24.2 14 Uhr Spiel 1 /A Grötzingen
Dienstag 26.2. 19 Uhr Training
Mittwoch 27.2 20:45 Training Schöneck
Donnerstag 28.2. 19 Uhr Training
Dienstag 5.3. 19 Uhr Training
Donnerstag 7.3. 19 Uhr Training
Sonntag 10.3. 14 Uhr 17. Spieltag Ol. Hertha
By | 2019-01-12T09:01:26+00:00 12. Dezember 2018|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Fortuna Kirchfeld II – Karlsruher SV 0:3 (0:2) 17.Spieltag – 2.12.18

KSV mit weiterem Auswärtsdreier in die Winterpause.

Die Rintheim-Waldstädter bestätigten ihr derzeitiges Leistungshoch und holten sich bei der Kirchfelder Landesliga-Zweiten den fünften Sieg in Folge. Nach nunmehr acht Partien ohne Niederlage haben sie sich damit endgültig im ersten Tabellendrittel festgesetzt. Mit dieser erfreulichen Zwischenbilanz überwintern die Stumpf-Jungs ziemlich überraschend auf Rang fünf. Die Fortunen hingegen konnten sich nicht näher an die Abstiegskonkurrenten heran arbeiten und verharren weiter auf einem möglichen Relegationsplatz.

Der KSV begann die Partie recht forsch. Hassan Hout hatte schon nach 40 Sekunden die erste Tormöglichkeit und Debütant Bjarne Waßmuth kam kurz darauf gegen den im letzten Moment klärenden Nico Doll nicht mehr zum Schuss (3.). Die Gäste blieben überlegen und zeigten unterhaltsame Kombinationen. Echte Torgefahr versprühten sie aber erst wieder, als Willi Oliveira Schroer mit einem platzierten Kopfball an Fortunenkeeper Kristijan Petric scheiterte (19.). Wenig später war er aber erfolgreicher, als er einen Eckball von Hout an den Innenpfosten köpfte und die Kugel zur 0:1-Führung den Weg ins Tor fand (22.). Dann bediente Benjamin Bindereif nach feinem Solo Hout, der aus 14 Metern aussichtsreich vorbei schoss (26.). Wenige Minuten später eroberte er sich allerdings listig den Ball im Mittelfeld und wagte ein tiefes Anspiel auf Matthias Eckert. Der ließ sich nicht abschütteln und vollstreckte mit einem Flachschuss zum 0:2 (29.). Mit dem Zweitore-Vorsprung gönnten sich die Waldstädter dann zwar einige Unkonzentriertheiten, den Gastgebern aber nur einen, wenn auch tollen Distanzschuss von Sadiq Omar, den Tim Nagel über den Querbalken lenken konnte (34.).

Nach Wiederanpfiff des prima leitenden Pfälzer Schiri Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau) bot der KSV gleich wieder Offensivaktionen. So brachte Simon Dietrich den Ball von der Torauslinie nach innen, der Abschluss von Hout wurde aber noch abgewehrt (47.). Beim folgenden Eckstoß wäre den Gastgebern fast ein Eigentor unterlaufen und beim erneuten Eckball köpfte Oliveira-Schroer in die fangbreiten Arme von Petric (48.). In der Folge genehmigten sich die KSV-er wieder ihre obligatorische Auszeit und überließen dem stärker werden Gastgeber das Feld. Bei der Fortuna hatte sich seit dem Seitenwechsel die Hereinnahme von Manuel Ciobu insbesondere auf das Angriffsspiel positiv ausgewirkt. So surrte sein 30-Meter-Freistoß knapp am KSV-Pfosten vorbei (54.) und anschließend drosch Lukas Mückenmüller frei vor Nagel weit über den Kasten (55.). Anstatt vorne den möglichen Anschlusstreffer zu erzielen, traf ihn kurz darauf im eigenen Strafraum ein Missgeschick. Nach Balleroberung des KSV in der eigenen Hälfte zog Eckert auf der rechten Bahn davon und flankte scharf nach innen. Im Fünfmeterraum hatte sich Waßmuth schon für den Einschuss positioniert, als ihm Mückenmüller rettend zuvor kam, den Ball aber unglücklich ins eigene Netz zum 0:3 abfälschte (58.). Trotz des beruhigenden Vorsprungs verlängerten die Gäste ihre Lethargiephase und die das Mittelfeld bestimmende Haranth-Truppe mühte sich weiter um den Anschluss. Zeitweise hatte das Spiel nun gruselige Züge und konnte nicht zur Erwärmung der üppigen Zuschauerkulisse beitragen. Als Moritz Hartung nach einer Kirchfelder Linksflanke den Ball von der Torlinie gekratzt hatte (67.), ließen sich die Grün-Rot-Schwarzen wenigstens mit ihrer defensiven Präsenz die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil eröffneten sich ihnen mit zunehmender Spieldauer beste Torgelegenheiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. So legte Sven Gelke geschickt auf Malte Oldemeier, dessen Schuss aus zehn Metern wurde aber eine Beute von Petric (71.) und auch den Versuch des nach Zuspiel von Philipp Werner völlig freistehenden Eckert landete in den Fängen des Keepers (78.). Dann ließ Gelke im Fünfer den Freistoßball von Jonas Kubiak über den Scheitel ins Toraus gleiten (85.). Und zwei Minuten später brannte es nach einem hervorragenden Flankenball von Hartung lichterloh im Fortunen-Strafraum. Aber weder Werner noch Gelke oder Oldemeier und danach noch Maximilian Krebs brachten im Sekundentakt das Gerät nicht am dichten Bollwerk vorbei (87.). In der Schlussminute schien auf der anderen Seite dann doch der letztlich nicht unverdiente Ehrentreffer fällig. Nagel hielt seinen Kasten aber sauber und wehrte einen Schuss aus drei Metern mit einem Superreflex noch ab (90.). Am Ende waren beide Teams in Feierlaune, aus sportlichen Gründen allerdings nur die KSV-Truppe. Auch wenn in der zweiten Hälfte keine Glanzlichter gezündet wurden, gewann sie insgesamt verdient und darf auf eine tolle Vorrunde zurück blicken. Schade, dass Pause ist. Genieße den Moment! Weniger entspannt wird man sicher im Pell-Rich-Sportpark in die Rückrunde gehen (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak, Hartung – Hout (72. Werner), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (64. Gelke) – Waßmuth (59. Krebs), Eckert

Schiedsrichter: Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau)

Tore: 0:1 Oliveira Schroer (22.), 0:2 Eckert (29.), 0:3 Mückenmüller (58., ET)

Zuschauer: 21

By | 2018-12-05T06:56:51+00:00 2. Dezember 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

VFB Knielingen II – Karlsruher SV 0:2 (0:2) 16.Spieltag – 25.11.18

Stumpf-Truppe im Stumpf-Park weiter auf Erfolgskurs.

Im schmucken Knielinger Sportpark war das Ensemble von KSV-Coach Christian Stumpf auch von der Kreisligazweiten des VfB nicht zu schlagen. Den Grundstein für den 2:0-Sieg legten die Gäste mit einer beeindruckend starken Vorführung in den ersten 45 Minuten. Im zweiten Abschnitt hatten die Knielinger dann zunehmend die Spielkontrolle im Mittelfeld übernommen, die Durchschlagskraft in der vordersten Reihe blieb aber – nicht zuletzt auch wegen der guten Defensivarbeit des KSV – bescheiden. Die Moral des VfB war dennoch imponierend und selbst nach einer Gelb-Roten Karte in der 56. Minute gab man sich bis zum Schlusspfiff nicht geschlagen. Die Nordsterne wussten allerdings den Zweitore-Vorsprung ins Ziel zu bringen und erhöhten nicht unverdient ihr inzwischen gut angereichertes Punktekonto. Wenngleich solches den Jungs von Steffen Speck verwehrt blieb, wird der aktuell vorletzte Tabellenrang dem über weite Strecken dargebotenen Leistungsstand keineswegs gerecht.

Nach nur wenigen Sekunden hatte der VfB gleich die erste Torchance. KSV-Hüter Tim Nagel lenkte eine gefährliche Rechtsflanke vor einem Angreifer aber gerade noch rechtzeitig um den Pfosten (1.). Danach spielten sich Torszenen lange Zeit nur noch im Strafraum der Gastgeber ab. Nach einem Einwurf von Benjamin Bindereif erkämpfte sich Matthias Eckert trotz elfmeterreifer Bedrängnis eine Schussposition, zielte aber aus acht Metern drüber (4.). Wenig später kam ihm bei einem geschickten Pass in die Tiefe der aufmerksame VfB-Schlussmann André Vonier zuvor (11.) und auch in der 23. Minute ließ man ihn bei einer Flanke von Daniel Walz nicht an den Ball kommen. Den folgenden Eckball köpfte Kapitän Dominik Kirchner aussichtsreich am Kasten vorbei (24.). Dann spielten sich die Waldstädter auf der linken Seite gekonnt durch die Reihen der Gastgeber. Über Moritz Hartung, Eckert und Bindereif war mit einem Querpass Walz freigespielt, der aus 12 Metern sehr souverän das 0:1 markierte (28.). Nach der Führung ließ es der KSV etwas zu lässig angehen, was zu Gegenstößen des Aufsteigers führte. Aber sowohl der Abschluss von Raphael Raisch (31.) als auch der Distanzschuss von Aleix Navascues (38.) blieben zu harmlos. Stattdessen zündete der gut aufgelegte Bindereif das Highlight des Tages. Auf der linken Seite dribbelte er sich unwiderstehlich an fünf machtlosen VfB-Spielern vorbei bis zur Torauslinie, wo er aus spitzestem Winkel mit einem strammen Linksschuss auch Keeper Vonier das Nachsehen gab und mit dem 0:2 für Verzücken bei der Anhängerschaft sorgte (42.). Den Abschluss der ersten Hälfte markierte dann Knielingens Routinier Andreas Jurado, der einen abgewehrten Ball knapp über die Querlatte setzte (45.).

Nach Wiederbeginn war die Speck-Truppe sofort präsenter, energischer und auch selbstbewusster in der Partie. Durch ein unnötiges Foulspiel im gegnerischen Strafraum mit Platzverweisfolge schwächte sie sich dann aber selbst. Bemerkbar machte sich dies jedoch nur kurzzeitig. Der lauffreudige KSV-er Walz bediente Hassan Hout, der freistehend über die Hütte schoss und die Vorentscheidung vergab (60.). Auch dessen Versuch von der Mittellinie über den heraus gelaufenen Vonier hinweg verfehlte das Ziel (61.). Danach aber agierten die Gäste wenig konzentriert und mussten den Holzbiere, die nun trotz Unterzahl auch sehr ansehnlich kombinierten, weitgehend das Feld überlassen. Mit stimmigem Abwehrverhalten konnte echte Torgefahr indessen vermieden werden. So war lediglich Navascues Benit dem Anschlusstreffer nahe, als er einen Drehschuss nicht aufs KSV-Tor bringen konnte (73.). Dann konnten auch die Stumpf-Jungs nochmal mit gelegentlichen Gegenstößen aufwarten. So wurde Eckert im Strafraum klar zu Fall gebracht, die Pfeife von Luka Simic blieb jedoch überraschend stumm (82.). Dann spurtete Dominik Frankenhauser aussichtsreich auf den VfB-Keeper zu, vermochte diesen dennoch nicht zu überwinden (84.). Auf der anderen Seite setzte für die unermüdlichen Gastgeber Raisch noch einen schönen Freistoß Zentimeter über den Querbalken (86.). Danach ließen die KSV-er nichts mehr anbrennen und freuten sich zu Recht über den vierten Dreier in Folge (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kirchner, Kubiak,Hartung – Hout (67. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (80. Krebs) – Walz, Eckert (83. Härter)

Schiedsrichter: Luca Daniel Simic (Bad Liebenzell)

Tore: 0:1 Walz (28.), 0:2 Bindereif (42.)

Gelb-Rot: Gencboy (VfB, 56.)

Zuschauer: 57

By | 2018-11-27T14:08:42+00:00 26. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FSSV Karlsruhe 3:1 (0:1) 15.Spieltag – 18.11.18

Aufwärtstrend hält an.

Dank einer eindrucksvollen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte drehten die Rintheim-Waldstädter den Pausenrückstand und kamen in dem wohltuend fairen Nachbarschaftsvergleich noch zu einem verdienten Sieg.

Während der ersten halben Stunde hatten die Gäste vom Adenauerring leichte Vorteile und spielten einen gefälligen Kombinationsfußball. Schon in der fünften Minute stand Oliver Richter im Strafraum frei, platzierte den Schuss aber zentral auf den KSV-Goalie, der reaktionsschnell den Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite zog Hassan Hout aus spitzem Winkel ab, ein FSSV-Akteur klärte aber noch vor der Linie (12.) und beim Distanzversuch von Daniel Walz war Keeper Daniel Kristeller auf dem Posten (18.). Im Gegenzug wehrte KSV-Keeper Tim Nagel am kurzen Eck einen Schuss von Andreas Leitenberger um den Pfosten und beim nachfolgenden Eckball landete dessen zweiter Versuch schließlich wieder in den Armen des KSV-Torstehers. Dann zelebrierten die Freien Turner einen feinen Angriff und hebelten mit schnellem Direktspiel die Heimabwehr aus. Am Ende stand Petar Cicak frei vor Nagel und tütete souverän aus acht Metern zum etwas überraschenden 0:1 ein (30.). Nach dem Rückstand arbeiteten sich die zuvor etwas lethargischen Stumpf-Schützlinge besser in die Partie. Bei zwei Freistößen in der 32. und 44. Minute verdienten sich sowohl Daniel Walz als Ausführender als auch Keeper Kristeller, der jeweils in die bedrohte Ecke abtauchte, beiderseitigen Applaus. Der umtriebige Walz blieb auch bei einem Zuspiel von Benjamin Bindereif erfolglos, als er mit einem Distanzschuss den Kasten verfehlte (40.).

Nach dem Pausenpfiff des souveränen Maximilian Sitter (Wörth) hatte wieder die Truppe von Stephan Richter die erste Torgelegenheit. Christian Druffel konnte die ihm gebotene Chance mit einem ungewohnt schwachen Abschluss aber nicht nutzen (49.). Die Hausherren verstärkten nun den Druck und erarbeiteten sich in allen Bereichen zunehmend Vorteile. Der knapp am Tor vorbei fliegende Kopfball von Willi Oliveira Schroer hätte schon Zählbares verdient gehabt (58.). Zum Ausgleich bedurfte es dann aber der Gäste-Unterstützung. Bei einem Eckball von Moritz Hartung überlistete ein Platzfehler den jungen Elias Moll beim Klärungsversuch, weshalb die Kugel unhaltbar für Kristeller zum allerdings verdienten 1:1-Ausgleich im Netz landete (63.). Nur vier Minuten später kam es noch schlimmer. Bei einem energischen Spielzug nahm Bindereif einen Zuckerpass von Mathias Eckert an der Strafraumgrenze auf und brachte mit einem satten Linksschuss sein Team mit 2:1 in Führung (67.). Die KSV-Jungs dominierten fortan zwar das Geschehen, mussten aber bei Gegenstößen des Aufsteigers stets auf der Hut sein. So musste Nagel wagemutig eingreifen, um nach einem Freistoß von Kapitän Oliver Richter sich in letzter Sekunde vor zum Einschuss bereiten FSSV-Angreifern den Ball zu greifen (73.). Und kurz darauf köpfte Mathis Huismans am Pfosten vorbei (77.). Fünf Minuten später fiel dann allerdings die Vorentscheidung zu Ungunsten der Gäste. Eine Hereingabe von Eckert landete wieder beim emsigen Bindereif, der aus zehn Metern dem FSSV-Keeper keine Chance ließ und zum 3:1 vollendete (82.). Als der gerade ins Spiel gekommenen Frankie Frankenhauser einen Kopfball an die Latte setzte (87.), war das Derby bereits gelaufen. Den Schlusspunkt setzte dann FSSV-Angreifer Druffel, der einen abgewehrten Ball jedoch weit über den Kasten donnerte (88.).

Im vorerst letzten Heimspiel bis zum 24.03.2019 blieb der KSV damit auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. In den bis zur Winterpause noch anstehenden zwei Auswärtsbegegnungen ist den Nordsternlern zuzutrauen, die Serie nicht abreißen zu lassen. Eine Selbstverständlichkeit ist das aber nicht, haben die derzeit in der Abstiegszone kämpfenden Teams aus Knielingen und Kirchfeld doch in den vergangenen Partien ebenfalls Stabilität bewiesen und ihr Punktekonto teilweise ansehnlich aufgebessert (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Härter, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (87. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif (86. Werner) – Eckert, Walz

Schiedsrichter: Maximilian Sitter (Wörth)

Tore: 0:1 Cicak (30.), 1:1 Moll (63., ET), 2:1 Bindereif (67.), 3:1 Bindereif (82.)

Zuschauer: 65

By | 2018-11-20T17:26:59+00:00 19. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Liedolsheim – Karlsruher SV 1:3 (0:1) 14.Spieltag – 11.11.18

KSV weiter im Aufwind.

Die Rintheim-Waldstädter waren auch im dritten Kräftemessen hintereinander gegen besser platzierte Teams aus der Hardt nicht zu bezwingen. Dem überraschenden Punktgewinn beim FV Leopoldshafen und dem Heimsieg gegen den FC Spöck waren sie nun auch beim FV Liedolsheim erfolgreich. Wieder überzeugten die Mannen von Christian Stumpf mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung. Auf der Basis stabilen Abwehrverhaltens brachten die drei Tore von Mathias Eckert dann auch den verdienten zählbaren Ertrag.

Zunächst präsentierten sich die Hausherren recht überlegen und bedrängten angriffslustig das KSV-Tor. Ein Schuss aus sieben Metern von Teodor-Mihail Hundorfean war aber zu harmlos für den KSV-Keeper (3.). Weitere Einschussgelegenheiten gestatteten die Karlsruher dank konzentrierter Defensivarbeit aber nicht. Vielmehr gestalteten sie das Geschehen, das sich ohne Torszenen hauptsächlich im Mittelfeld abspielte, zunehmend ausgeglichen. Einzig erwähnenswert war ein 20-Meter-Schusss von Moritz Hartung, dem ein Liedolsheimer den Weg ins Tor verwehrte (20.). Erst eine unglückliche Aktion in der Abwehrreihe der „Lillser“ war dann Ausgangspunkt für den ersten Treffer der Partie, als kurz hinter der Mittellinie Matthias Eckert aufmerksam einen Passversuch abblockte und in Ballbesitz kam. Nach langem Spurt umkurvte er Goalie Jannik Seith und brachte die Kugel aus spitzem Winkel zum 0:1 unter (23.). Eine Viertelstunde später rettete Seith sein Team dann vor einem höheren Rückstand. Den Schuss von Hassan Hout parierte er ebenso stark wie den Nachschuss von Eckert (38.). Von den Schwarz-Weißen war erst gegen Ende des ersten Abschnitts wieder Zwingendes zu sehen. Bei einer schönen Rechtsflanke von Marius Geiß war KSV-Hüter Tim Nagel gerade noch rechtzeitig vor Adama Jammeh zur Stelle (42.). Sekunden später marschierte der wendige Angreifer trickreich durch die Gästeabwehr, welche aber die entscheidende Hereingabe auf Kosten eines Eckballs gerade noch verhindern konnte (43.). Der brachte jedoch nichts ein.

Kurz nach dem Wiederanpfiff von Rauschebart Herbert Heiler hatten die Nordsternler den zweiten Treffer auf dem Fuß. Von Hout bedient kam Eckert leicht abgedrängt zum Schuss, doch Seith vermasselte mit der Fußspitze den Gästejubel und hatte beim Nachschussversuch von Willi Oliveira-Schroer Glück, weil dieser zu überrascht war für eine bessere Beinsortierung (48.). Die Truppe von Coach Stefan Ronecker übernahm dann jedoch das Kommando und baute mächtigen Angriffsdruck auf. Klare Torchancen gestatteten die aufmerksamen und zweikampfstarken Karlsruher indes nicht. Ein Freistoß von Timo Seith blieb in der KSV-Abwehr hängen (51.) und Hundorfean beförderte den Ball nur auf den Trainingsplatz (53. und 60.). Den Freistoß aus 25 Metern von Geiß musste man dann ebenfalls als verunglückt bezeichnen (62.). Danach machten auch die Nordsternler mal wieder offensiv auf sich aufmerksam. Den Schuss von Malte Oldemeier im Anschluss an einen Freistoß konnte die Liedolsheimer Deckung noch abwehren (64.), ließ sich wenig später jedoch etwas überrumpeln. Eckert wurde von Dominik Pohl im zweiten Versuch zwar fein bedient, verlor dann aber seine gute Schussposition. Die Heimabwehr konnte die Aktion dennoch nicht final klären und der sich durchwurstelnde Angreifer bugsierte das Gerät überraschend zum 0:2 über die Linie (67.). Mit zunehmender Spielzeit schwand beim etwas konsternierten Tabellenvierten merklich die Hoffnung wenigstens auf ein Remis. Völlig dahin war diese, als den Gästen gar das 0:3 gelang. Wieder war es Eckert, der sehenswert mit einem beherzten Schuss unter die Latte dem FVL-Schlussmann aus 20 Metern keine Abwehrchance ließ (73.). Abgesehen von einer Mini-Gelegenheit des eingewechselten Martin Piechatzek, der den Ball am Pfosten des KSV-Tores vorbei zirkelte (76.), ließ der KSV gegen den zunehmend ideenloser agierenden FVL keine weiteren Möglichkeiten mehr zu. Zumindest bis zur Nachspielzeit. Der Unparteiische sprach den Gastgebern noch einen Elfmeter zu, den Vinko Pear mit sattem Schuss zum 1:3-Endstand verwandelte (90. +1). Mit dieser Ergebniskosmetik können die Waldstädter freilich gut leben. Wenngleich ihnen der erste Zu-Null-Sieg dieser Saison erneut durch die Lappen ging. Dies wird sicher auch Dominik Pohl so sehen, wenn er die Folgen der erlittenen Gehirnerschütterung überwunden haben wird. Die KSV-Familie wünscht jedenfalls gut Besserung (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich (77. Gelke), Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (88. Klodwig), Pohl (79. Frankenhauser), Oliveira Schroer, Oldemeier, Bindereif – Eckert (87. Oliveira Flammer)

Schiedsrichter: Herbert Heiler (Kirrlach)

Tore: 0:1 Eckert (23.), 0:2 Eckert (67.), 0:3 Eckert (73.), 1:3 Pear (90.+1, FE)

Zuschauer: 100

By | 2018-11-13T06:44:17+00:00 12. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Spöck 2:1 (1:0) 13.Spieltag – 4.11.18

Die Einstellung macht´s: FC Spöck knapp besiegt.

Mit einer erneut prima Mannschaftsleistung schickte die KSV-Elf den letztjährigen Kreisligaabsteiger geschlagen nach Hause und blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der FC Spöck erwies sich allerdings als der erwartet unangenehme Gegner, wobei die Hausherren bei dieser Prophezeiung aber nur das Sportliche im Blick hatten. Auf jenem Gebiet beeindruckte die Vallarelli-Gilde allerdings nur selten. Freilich hatten sie es mit einem Gegner zu tun, der mit konsequentem Defensivverhalten wenig hochkarätige Torchancen zuließ. Andererseits erforderten dessen Angriffsaktionen zudem die ständige Aufmerksamkeit der FC-Abwehr.

Schon früh lag der ehemalige Verbandsligist toremäßig im Hintertreffen. Daniel Walz zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern diagonal und unhaltbar zum 1:0 in den Torwinkel (5.). Schöner geht´s nicht. Weitere Höhepunkte blieben in der folgenden ausgeglichenen Phase aus und es gab auf beiden Seiten nur wenige und eher harmlose Torannäherungen. Moritz Hartung drosch einen abgewehrten Ball über den FC-Kasten (9.) und Mattias Eckerts Versuch hielt Timo Schlimm problemlos fest (22.). Auf der Gegenseite hatte Christoph Stober am KSV-Gestänge vorbei geköpft (14.) und Moritz Klein ohne Torgefahr abgezogen (20.). Als FC-Routinier Alexander Mohr einen Freistoß aus 18 Metern knapp über die Querlatte zirkelte (36.), hatten sich die Gäste mittlerweile häufiger in der KSV-Hälfte festgesetzt. Und als Dennis Koch an der Strafraumgrenze zu Boden ging, wäre ein Elfmeterpfiff keine Überraschung gewesen (38.). Der nah am Geschehen postierte Unparteiische stufte die Aktion aber nicht als regelwidrig ein, was allerdings heftigste Proteststürme auslöste, die von einigen Protagonisten der Hardtler auch nach Spielschluss noch ausgelebt wurden. Auf KSV-Seite konnte man auf ausgleichende Gerechtigkeit für eine vorhergegangene vergleichbare Situation im Spöcker Strafraum verweisen.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Stumpf-Jungs präsenter und erspielten sich Torgelegenheit. Eckert`s Rechtsflanke in den Fünfmeterraum köpfte Hassan Hout aber völlig freistehend am Spöcker Heiligtum vorbei (46.) und kurz darauf verpasste Benjamin Bindereif eine Kopfballmöglichkeit (47.). Dann folgte ein weiterer schön vorgetragener Angriff auf der linken Seite, den Bindereif mit einer Flanke abschloss. Diesmal guckte sich Hout den FC-Keeper besser aus und traf mit gezieltem Kopfball zum 2:0 (49.). Entschieden war damit aber noch lange nichts. Nach einem Eckball schien auch der Anschlusstreffer fällig, Kapitän Dominik Kirchner stand auf der Torlinie aber goldrichtig und konnte klären (58.). In der weiterhin kampfbetonten Partie waren die Gäste zwar tonangebend im Mittelfeld, fanden aber häufig nicht den Weg in die Gefahrenzone. Vielmehr hatte auf der anderen Seite zunächst Jonas Klodwig mit einem abgeblockten Schuss Pech (63.) und dann konnte Hout das Zuspiel von Malte Oldemeier bei einem Konter nicht vorentscheidend veredeln (67.). Als Klein knapp am KSV-Tor vorbei zielte (69.), ließen die Waldstädter in der Konzentration etwas nach, was auch nicht ohne Folgen bleiben sollte. Dennis Koch setzte sich relativ spielend auf der linken Seite durch und bediente klug den mitgelaufenen Nico Knappe, der keine Mühe hatte, zum 2:1 zu verkürzen (77.). Hout hätte eine Minute später schon den alten Abstand wieder herstellen können, traf aus zehn Metern aber nicht das Tor (78.) und auch ein weiterer erfolgversprechender Gegenangriff wurde nicht genutzt (80.). So war für den KSV noch eine hektische Schlussphase zu überstehen. Auch der Platzverweis für den Spöcker Sebastian Wimmer (87.) minimierte die Anspannung nicht. Am Ende war der Erfolg gegen den bisherigen Tabellendritten aber verdient eingefahren. Gegenteilige Meinungen direkt Betroffener stören den Zufriedenheitsgrad nicht (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout (81. Oliveira Schroer), Pohl, Oldemeier, Bindereif – Eckert (59. Klodwig), Walz (89. Gelke)

Schiedsrichter: Ralf Hitscherich (Malsch)

Tore: 1:0 Walz (5.), 2:0 Hout (49.), 2:1 Knappe (77.)

Rote Karte: Wimmer (FC Spöck, 87.)

Zuschauer: 50

By | 2018-11-15T14:05:51+00:00 5. November 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FV Leopoldshafen – Karlsruher SV 1:1 (1:1) 12.Spieltag – 28.10.18

Überraschender Punktgewinn beim Favoriten.

Der Karlsruher SV konnte im Leopoldshafener Gelände mit einer überzeugenden Leistung aufwarten und dem Aufstiegsaspiranten nicht unverdient einen Zähler abknöpfen. Die Stumpf-Truppe trat selbstbewusst auf und agierte über weite Strecken auf Augenhöhe mit den klar favorisierten Gastgebern. Gestützt auf eine stabile Abwehrarbeit und mit einem gut aufgelegten Schlussmann brachte man hin und wieder dann auch die zweitbeste Defensive der Staffel mit diversen Vorstößen in Verlegenheit. Lediglich in den jeweiligen Schlussviertelstunden sah man sich, allerdings heftigem Angriffsdruck ausgesetzt. Die sonst so treffsichere Schröcker Torfabrik scheiterte aber entweder am Aluminium oder am gegnerischen Keeper. So gesehen hatten die Karlsruher Glück, nicht doch noch den entscheidenden Treffer kassieren zu müssen. Das hatten sie allerdings mit einer engagierten Mannschaftsleistung erzwungen und begaben so mit dem deshalb nicht unverdienten Teilerfolg auf die Heimreise.

Die erste Angriffsaktion des Spiels hatten die Gäste, Daniel Walz verwertete das Zuspiel von Hassan Hout aber nur unzureichend (2.). Auf der anderen Seite verfehlte Sascha Krebs eine Hereingabe nur um Zentimeter (5.) und kurz darauf scheiterte Mario Mayer mit einem Versuch aus 14 Metern erstmals an Tim Nagel im KSV-Kasten (7.). Dann inszenierten die Karlsruher einen schönen Angriff über mehrere Stationen. Am Ende warf sich Mathias Eckert in das Zuspiel von Walz und drückte die Kugel fast artistisch aus 10 Metern zum überraschenden 0:1 ein (11.). Kurz darauf holte FVL- Keeper David Wagenführer den Ball im letzten Moment noch dem tief angespielten Walz noch vom Fuß (13.). Im bis dahin ausgeglichenen Spiel setzte dann Hout einen sehenswerten Freistoß am FVL-Tordreieck vorbei (26.). Danach wurde die geduldig agierende Truppe von Daniel Nischke allmählich ihrer Favoritenrolle gerecht und deutete ihre Torgefährlichkeit nun häufiger an. Kevin Leger versuchte es mit der Hacke (28.) und Tim Eisen verzog knapp (35.). Mayer machte es etwas besser, traf aber nur den Außenpfosten (36.). Aus einem KSV-Einwurf entwickelte sich dann ein Gegenangriff mit Folgen. Die Gastgeber überspielten mit schnellem Direktspiel das Mittelfeld und die aufgerückte KSV-Abwehr. Der eingerückte Paluschka konnte so im Strafraum Maß nehmen und mit einem Flachschuss den 1:1-Ausgleich erzielen (37.). Die finale Schlussphase der ersten Hälfte stand dann ganz im Zeichen des mit 16 Saisontreffern führenden Torjägers Mario Mayer. Zunächst blieb er im Duell mit dem KSV-Keeper, der zwei Mal überragend reagierte, zweiter Sieger (45.), während er nach einer Ecke mit seinem am rechten Pfosten landenden Kopfball reichlich Pech hatte (45. +2).

Überraschend fand der Tabellenzweite auch nach Wiederbeginn zunächst nicht den Schlüssel, die Gästeabwehr zu knacken. Im Gegenteil wurde die Partie eher von den Waldstädtern bestimmt, die auch einige Szenen vor dem gegnerischen Tor zu verzeichnen hatten, während beim Aufstiegsanwärter erst in der 70. Minute wieder der Ansatz auf Zählbares erkennbar war. Dieser erwies sich aber auch als hochkarätig, doch klärte Nagel per Fußabwehr den guten Schuss von Paluschka. Die Hausherren operierten nun mit verstärktem Angriffsdruck und erlaubten der Truppe von Christian Stumpf nur noch vereinzelte Entlastungsaktionen. Die sich bietenden Gelegenheiten blieben aber bis in die Nachspielzeit hinein ohne Erfolg. Das KSV-Tor war im wahrsten Sinne des Wortes „vernagelt“: der KSV-Schlussmann bewahrte sein Team mehrfach vor einem Rückstand. In der 80. Minute reagierte er bei einem Schuss aus acht Metern bravourös und auch einen Drehschuss von Tom Spachholz entschärfte er reflexartig (86.). In der vierten Nachspielzeitminute verhinderte er ebenfalls den Einschlag und als der folgende Eckball neben dem Pfosten im Aus landete, war zumindest auf KSV-Seite eine schwierige Mission erfolgreich zu Ende gebracht. Die Hausherren dürfte der kleine Rückschlag im Titelrennen wohl nicht aus der Bahn werfen. Auch ein Dreier wäre sicher nicht unverdient gewesen. Die Nordsternler erwiesen sich aber als unangenehmer Gegner, der an diesem Tag auch eine Tormaschine mal zum Stottern bringen konnte (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kubiak, Kirchner, Hartung – Hout, Pohl (75. Oliveira Schroer), Oldemeier, Bindereif – Eckert (84. Gelke), Walz

Schiedsrichter: Rolf Göpferich (Bretten)

Tore: 0:1 Eckert (11.), 1:1 Paluschka (37.)

Zuschauer: 60

By | 2018-10-30T18:19:07+00:00 28. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – SpVgg Olympia Hertha 2:1 (0:1) 11.Spieltag – 21.10.18

Per Elfmeter zum Last-Minute-Sieg.

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB, machte im Rahmen seiner Amateurtour am vergangenen Sonntag Station beim Karlsruher SV. Zum Abschluss begab sich die Delegation dann beim Spiel der ersten Mannschaften in die Stehplatzränge und verfolgte ein nicht unbedingt nieveauvolles, aber dennoch spannendes und intensives Derby aus den Niederungen des Amateurfußballs. Auch die nach dem Schlusspfiff von wenigen Protagonisten gesteigert ausgelebten Emotionen täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die Gastgeber den Sieg zwar schwer erkämpft, am Ende aber zweifellos verdient hatten.

Die Truppe von Christian Stumpf kam nur schwer in die Gänge und da auch die Herthaner außer Abwehrarbeit nichts vorzuweisen hatten, war die erste halbe Stunde von anhaltender Langeweile geprägt. Gästekeeper Kai Diaz musste erstmals in der 32. Minute bei einem Schuss von Hassan Hout klärend eingreifen. Die Hausherren blieben weiter tonangebend, im letzten Drittel aber zu harmlos. So versuchte es Malte Oldemeier mit einem Schuss aus 25 Metern, der jedoch mit vereinten Kräften abgeblockt wurde und sich zum Gegenangriff entwickelte. Im Überzahlspiel strebte Fabian Unser in die gegnerische Hälfte, legte quer auf Ibrahim Arslan, der von links mit einem Flachschuss zum höchst überraschenden 0:1 einschoss (38.). Mit dieser hundertprozentigen Abschlussquote ging es dann auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt verstärkten die Waldstädter ihre Offensivbemühungen und bald ergab sich für Hout die Chance zum Ausgleich. Seinen Schuss aus acht Metern nach feinem Zuspiel von Christopher Haupt parierte Diaz indessen mit einem tollen Reflex (52.). Kurz darauf war es bei einem Eckstoß dann soweit. Moritz Hartung brachte die Kugel per Kopf wieder zurück in die Gefahrenzone, wo Oldemeier mit einer strammen Direktabnahme zum 1:1 vollendete (54.). Danach erarbeiteten sich die klar spielbestimmenden KSV-er eine Fülle von Torgelegenheiten. So scheiterte Benjamin Bindereif zuerst an gegnerischen Abwehrbeinen (58.) und nach der anschließenden Ecke am Torgebälk (59.). Dann köpfte Willi Oliveira Schroer zwei Mal nur knapp am Kasten vorbei (60., 72.). In der Schlussviertelstunde boten sich den Nordsternlern noch eine Menge an Einschussgelegenheiten, scheiterten aber jeweils am überragend haltenden Hertha-Keeper. So war Diaz bei einem Freistoß von Hout rechtzeitig unten (75.), zeigte bei einem Bindereif-Versuch sein Können (77.) und lenkte einen Kopfball von Hout um den Pfosten (80.). Zuvor wäre er allerdings machtlos gewesen, doch konnte ein Mitspieler gerade noch auf der Torlinie klären (79.). Dann holte sich Diaz bravourös einen weiteren Freistoß von Hout und auch den Nachschuss von Matthias Eckert (83.). Die nie nachlassenden Stumpf-Jungs machten dennoch weiter Druck. Aber auch Jonas Kubiaks gezielter Schuss wurde eine Beute des Gästeschlussmanns (87.). Als dann der spielfreudige Oldemeier im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde (88.), ergab sich plötzlich vom Punkt aus die Chance zum Sieg bringenden Treffer. Eckert nutzte diese nervenstark zum 2:1 und ließ den ebenso machtlosen wie enttäuschten Diaz, der kurz zuvor wegen häufigen Zeitschindens den gelben Karton sah, geschlagen zurück (89.). Wenig später kam der Schlusspfiff des souverän leitenden Norbert Pirron (FV Germersheim), womit sich der KSV eine ausgeglichene Spielebilanz sicherte, während die weiterhin sieglos gebeutelten Gäste die Rote Laterne behalten.

Einigen Protagonisten sei im Übrigen das „Interview der Woche“ (bei pfoschdeschuss.de) und die dort von verantwortlicher Schiedsrichterseite zum Thema Emotionen im Fußball gemachten Aussagen anempfohlen. Dazu lernen können wir alle. Man sollte die Hoffnung jedenfalls nicht aufgeben (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Klodwig (46. Dietrich), Kubiak, Kirchner, Hartung – Oliveira Schroer, Haupt (72. Gelke) – Hout, Oldemeier, Bindereif – Eckert

Schiedsrichter: Norbert Pirron (FV Germersheim)

Tore: 0:1 Arslan (38.), 1:1 Oldemeier (54.), 2:1 Eckert (89. FE)

Zuschauer: 60

By | 2018-10-23T12:21:22+00:00 22. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – GSK Karlsruhe 1:1 (1:1) 10.Spieltag – 14.10.18

Manko Chancenverwertung.

Hauptsächlich auf Grund seiner anhaltenden Abschlussschwäche musste sich der Karlsruher SV gegen den GSK mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gemessen an den Torgelegenheiten wäre alles andere als ein klarer Sieg ein gerechtes Ergebnis gewesen. Für die Genc-Truppe, der so gut wie keine Einschussmöglichkeit geboten wurde, mitunter aber cleverer als die Gastgeber agierten, ist der Ausgang am Ende deshalb schmeichelhaft.

Die Gastgeber begannen sehr offensiv und nach einem Eckball von Hassan Hout glückte auch sogleich der Führungstreffer. Dominik Pohl köpfte druckvoll aus zehn Metern zum 1:0 ein (2.). Die KSV-er ließen nicht locker und Gästekeeper Nuhan Cevik stand im Minutentakt im Blickpunkt. Beim Kopfball von Willi Oliveira Schroer (4.) und dem Schuss von Malte Oldemeier (5.) stand er sicher und den Abschluss von Hassan Hout lenkte er um den Pfosten (6.). Dann wurde eine Doppelchance mit vereinten Kräften gerade noch vereitelt (7.). Schließlich war er beim 16m-Schuss von Jonas Klodwig rechtzeitig am Boden (14.). Dann musste auch der KSV-Hüter erstmals agieren. Einen abgefälschten Schuss von Christian Bosch nahm Tim Nagel aber sicher auf (20.). Der KSV blieb gegen die etwas besser ins Spiel gekommenen Gäste weiter am Drücker, fand aber die entscheidende Lücke nicht. Ein diagonaler Versuch aus 10 Metern von Schroer war zu harmlos für Cevik und Pohl feuerte das Spielgerät nach einer Ecke von Hout per Direktabnahme zwar sehenswert, aber weit aus dem KSV-Gelände hinaus (28.). Gleich im Anschluss unterlagen die Nordsternler einer Aufmerksamkeitspanne. Murat Genc spielte sich leichtfüßig bis zur Grundlinie durch und flankte flach nach innen. Ungehindert erreichte der Ball am zweiten Pfosten Erkan Akbaba, der aus fünf Metern mit etwas Glück am KSV-Schlussmann vorbei zum gastgeberseits ernüchternden 1:1 eindrückte (29.). Dass Oldemeiers 20m-Schuss sich als harmlos erwies (31.) und der zweite Versuch nach einem Pohl-Freistoß am Tor vorbei flog (35.), passte ins Bild der nun bis zum Pausenpfiff des guten Schiedsrichters Marius Wild fahrigen Partie.

Den Beginn des zweiten Abschnitts bereicherte Benjamin Bindereif gleich mit zwei Erfolg versprechende Szenen. Seinen platzierten Schuss aus acht Metern fischte Cevik bravourös noch von der Linie (47.) und Sekunden später setzte er einen Drehschuss nur knapp übers Gebälk (48.). Eine ähnliche Gelegenheit hatte auf der anderen Seite auch Spielertrainer und Kapitän Murat Genc, der mit einem Direktschuss allerdings klar das Ziel verfehlte (50.). Es sollte abgesehen von einer Freistoßsituation in der 70. Minute die einzige nennenswerte Torannäherung der Männer von der Hermann-Schneider-Allee bleiben. Dagegen hatten die Stumpf-Schützlinge zwei glasklare Gelegenheiten verpasst. Daniel Walz eroberte sich listig den Ball in Höhe des GSK-Strafraumes und passte quer auf Hout, der aus kurzer Entfernung aber am Tordreieck vorbei schoss (53.). An gleicher Stelle versagte ihm später dann die Koordination, als er einen Superflankenball von Bindereif einen Meter vor dem Pfosten an eben diesem vorbei zirkelte (66.). Dazwischen setzte Schroer eine Kopfballvorlage von Pohl ans GSK-Außennetz (58.). Allmählich ließ das Niveau des Kräftemessens ziemlich nach und der Offensivdrang der Hausherren flachte im letzten Spielviertel zunehmend ab. Da auch die Gäste an vorderer Front nur wenig zustande brachten, blieb wegen des Spielstands wenigstens die Spannung erhalten. Erwähnenswert bleibt allein eine Fairness-Aktion von Norbert Schifferdecker, der als fungierender KSV-Linienrichter eine Einwurfentscheidung des Unparteiischen zu Gunsten der gegnerischen Mannschaft korrigierte (90.). Bei diesem Spielstand und zu diesem Zeitpunkt sicherlich ein beachtliches Verhalten im Sinne des Sportsgeistes und zur Nachahmung empfohlen.

Am kommenden Sonntag bietet sich dem KSV beim Zusammentreffen mit Olympia Hertha, das wegen des in etwa zeitgleichen KSC-Spiels ins Nordsternstadion verlegt wurde, eine erneute Gelegenheit, die Chancenverwertung zu verbessern. Dass es aber auch Tore zu verhindern gilt, dürfte den KSV-Jungs ebenfalls bewusst sein (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Klodwig, Kubiak, Kirchner, Hartung – Oliveira Schroer, Pohl – Hout (81. Richert), Oldemeier, Bindereif (76. Oliveira Flammer), Walz (67. Eckert)

Schiedsrichter: Marius Wild (TSV Wöschbach)

Tore: 1:0 Pohl (2.), 0:1 Akbaba (29.)

Zuschauer: 45

By | 2018-10-17T08:44:27+00:00 14. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FC Germania Friedrichstal II – Karlsruher SV 2:1 (1:1) 9.Spieltag – 7.10.18

Spiel in zweiter Halbzeit verloren.

Eine überzeugende Leistung im ersten Abschnitt reichte dem Karlsruher SV nicht, etwas Zählbares aus Stutensee mit zu nehmen. Nach der Pause machte man es den U23-Talenten des Oberligisten viel zu leicht, die Spielkontrolle und am Ende dann auch zwar knapp, aber verdient die Begegnung zu gewinnen. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den FV Linkenheim fände man sich damit im Kreis der Meisterschaftsanwärter. Die KSV-er verließen dagegen zum zweiten Mal in Folge den Platz mit leeren Händen und sollten und den unerklärlichen Leitungsabfall in den zweiten 45 Minuten möglichst bald vergessen machen und wieder zu den benötigten Punkten kommen.

Auf dem holprigen Geläuf des Nebenplatzes boten beide Teams unter der souveränen Leitung von Schiri Sven Beisel (FC Neibsheim) von Beginn an sehenswerte Aktionen, die aber beide Torhüter noch nicht zum Eingreifen zwangen. In der 25. Minute präsentierten die Gäste dann einen feinen Spielzug, die Hereingabe von Malte Oldemeier konnte der bedrängte Daniel Walz aber nur über die Querlatte bugsieren. Die nächste Offensivaktion fingen die Hausherren in der eigenen Hälfte ab. Ein schnelles, präzises Zuspiel in den Lauf von Simon Punge war sodann Ausgangspunkt für den etwas überraschenden Führungstreffer der Germanen. Der agile Angreifer konnte nicht mehr rechtzeitig gestellt werden und über den heraus eilenden KSV-Keeper hinweg versenkte er die Kugel clever zum 1:0 (28.). Unmittelbar nach Wiederanstoß wurde im FCG-Strafraum eine scharfe Hereingabe von Hassan Hout vor einem gut postierten KSV-ler gerade noch zur Ecke geklärt (29.). Die Bemühungen der Truppe von Coach Christian Stumpf wurden dann wenig später belohnt, wobei sie vom ungeschickten Agieren in der Friedrichstaler Abwehr profitierte. Moritz Hartung bediente mustergültig Malte Oldemeier, der sich geschickt in den Strafraum spielte und mit einem platzierten Flachschuss neben den Pfosten den verdienten Ausgleich erzielte (34.). Auch in der Folgezeit war der KSV leicht überlegen, konnte aber abgesehen von einem wenig beeindruckenden 30m-Freistoß von Jonas Kubiak (40.) keine Torgefahr kreieren. Weil es bei der jungen Germanentruppe bei der einzig nennenswerten, aber zum 1:0 führenden Torchance in der ersten Hälfte blieb, ging man mit dem für die Nordsternler eher unbefriedigenden Unentschieden in die Kabinen.

Ein völlig anderes Bild zeigte sich den Zuschauern nach Wiederbeginn. Die Schützlinge von Thorsten de Jong übernahmen mehr und mehr das Zepter und erspielten sich in den ersten zwanzig Minuten eine Vielzahl teilweise hochkarätiger Torchancen. Tim Nagel verhinderte aber gegen den frei zum Schuss kommenden Jerome Becker (47.) ebenso wie gegen Adrijan Lazar (57.) gleich zwei Mal per Fußabwehr einen Rückstand. Becker schoss zudem nach nahezu perfektem Spielzug am Kasten vorbei (55.). Auch Simon Punge wurde zentimetergenau bedient, fand mit seinem Versuch aus 14 Metern in Nagel jedoch seinen Meister (60.). Dem ließ Becker einen Flugkopfball folgen, der über den Querbalken flog (64.). Bis dahin gab es bis auf einen erfolglosen Konterangriff über Hout und Daniel Walz (53.) über die Karlsruher nichts zu notieren. Die Gegenspieler blieben weitgehend unbehelligt und man hatte keinerlei Zugriff mehr auf das Spiel. Das Kombinationsspiel versiegte fast völlig und unerklärlich planlos verharrte man ungewollt in der Verteidigung des einen Zählers. Dennoch ließ ein Zwischenhoch auf Besseres hoffen. Nach feinem Dribbling zog Hout aus sechs Metern ab, der sehr gute Angel Luciano Quinones im Friedrichstaler Kasten lenkte den Ball jedoch reaktionsschnell um den Pfosten (73.). Den anschließenden Eckball setzte Hout dann per Kopfball an den FCG-Pfosten (74.). Statt Torjubel machte sich dann wieder Lethargie breit, wodurch die technisch versierten FCG-Talente fast vorhersehbar Kapital schlugen. Ohne nennenswerten Widerstand kombinierten sie sich bis in den KSV-Strafraum, wo der noch 17-jährige Luca Herzog aus 14 Metern die Kugel relativ ungestört per Linksschuss neben den KSV-Pfosten zum 2:1 schlenzte (78.). Die konsternierten Waldstädter fingen sich dennoch schnell und verlegten das Geschehen in die gegnerische Hälfte. Mehr als ein 28-Meter-Schuss von Hout (82.) und ein Freistoß von Dominik Kirchner (84.), die jeweils knapp über den Balken flogen, sprang indes nicht heraus. Nachdem auf der anderen Seite ein Friedrichstaler Konterangriff beherzt unterbunden war (86.), hatten die Gäste kein Gefährdungspotential mehr und so fand die faire Partie zu Gunsten der im zweiten Abschnitt klar besseren Heimtruppe ihren gerechten Ausgang. Daran ändert auch ein Eckenverhältnis von 9:1 zu Gunsten der Rintheim-Waldstädter nichts. Diese müssen jetzt ihr Augenmerk auf die untere Tabellenregion richten und insbesondere die abhanden gekommene Stabilität wieder erlangen. Vielleicht kann man den weitgehend dürftigen Auftritt irgendwann als Ausrutscher abtun. Gelegenheit dies zu beweisen, besteht schon im nächsten schwierigen Meisterschaftsspiel gegen GSK (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich, Kubiak, Kirchner, Hartung – Walz (68. Haupt), Oliveira Schroer (81. Klodwig), Pohl, Oldemeier– Eckert (75. Zinn), Hout

Schiedsrichter: Sven Beisel (FC Neibsheim)

Tore: 1:0 Simon Punge (28.), 1:1 Oldemeier (34.), 2:1 Herzog (78.)

Zuschauer: 55

By | 2018-10-10T06:33:40+00:00 7. Oktober 2018|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|