1. Mannschaft

Corona-Verordnung Sport ab 1. Juli

Die neue Corona-Verordnung Sport, die am 1. Juli in Kraft tritt, erlaubt Training ohne Mindesabstand sowie Wettkämpfe. „Die neue Verordnung ist ein Meilenstein hin zur Normalität und zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Daher begrüßen wir die Entscheidung sehr und sind froh, dass unsere Bemühungen gegenüber der Politik Früchte tragen. Man merkt, dass allerorts die Fußballer „mit den Hufen scharren“ und wieder richtig Bock haben zu kicken“, sagt bfv-Präsident Ronny Zimmermann und appelliert: „Ganz entscheident ist es nun, die gesetzten Regeln einzuhalten.“

Wortlaut der Veröffentlichung des Sozialministeriums und des Kultusministeriums:

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport regelt die Sportausübung in Baden-Württemberg. Sie wurde am 25. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 1. Juli. Sie ersetzt ab diesem Zeitpunkt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport.

Die ab 1. Juli 2020 gültige Corona-Verordnung Sport ersetzt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport. Mit der Verordnung sind wesentliche Lockerungen verbunden.

Was ist neu?

  1. In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden.
  2. In Sportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist (z. B. Ringen und Paartanz), sind jedoch möglichst feste Trainings- oder Übungspaare zu bilden.
  3. Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe sind – auch im Breitensport – in allen Sportarten wieder zulässig. Untersagt sind
    • bis einschließlich 31. Juli Veranstaltungen mit über 100 Sportlerinnen und Sportlern und über 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer kann unter bestimmten Bedingungen auf 250 erhöht werden (siehe CoronaVO Sport § 4 Abs. 3)
    • vom 1. August bis einschließlich 31. Oktober 2020 Veranstaltungen mit insgesamt 500 Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern (die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern ist dem Veranstalter freigestellt).
  4. Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Die bisherigen Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin einzuhalten.

Die komplette Verordnung finden Sie hier.

By |2020-07-01T07:06:46+00:0026. Juni 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Neue Landesverordnung erlaubt Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter Auflagen–DFB gibt Tipps

Stuttgart/Karlsruhe. Die neue Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die am kommendem Montag 11. Mai 2020 in Kraft tritt, soll alle Sportarten unter freiem Himmel unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben wieder erlauben. Demnach soll auch Fußballtraining zunächst individuell und in Kleingruppen wieder möglich sein. Für den Wiedereinstieg im Breiten-und Leistungssport im öffentlichen Raum und auf öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten im Freien –sogenannte Freiluftsportanlagen –hat das Kultusministerium ein Konzept erarbeitet. So muss während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden. Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt. Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen: Bei größeren Trainingsflächen gilt, dass eine Trainingsgruppe von maximal fünf Personen pro 1.000 Quadratmeter zulässig ist. Die gemeinsam benutzten Sport-und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden. Und die Sportlerinnen und Sportler müssen sich zu Hause umziehen: Umkleiden und Sanitätsräume, insbesondere Duschräume, bleiben geschlossen. Eine Ausnahme gilt nur für Toiletten, die nacheinander betreten werden sollen. Um Infektionsketten gegebenenfalls nachvollziehen zu können, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trainings- und Übungsangebote zu dokumentieren. Zudem ist eine Person zu benennen, die für die Einhaltung der Verhaltensregeln verantwortlich ist. Für Fußballmannschaften bedeutet dies konkret, dass individuell und in Kleingruppen trainiert werden darf, etwa in Form eines Konditions- oder Koordinationstrainings mit verschiedenen Stationen über das Spielfeld verteilt oder in Form von Technik- und Torschussübungen. Der Deutsche Fußball-Bund hat einen Leitfaden mit konkreten Trainingsübungen erarbeitet, der allen Vereinen einen Rahmen für die mögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs gibt. Enthalten sind neben verbindlichen Vorgaben auch Tipps und Empfehlungen für die Organisation und Durchführung des Trainings. Ziel ist es, allen Vereinen bestmöglich Hilfestellungen zu geben. Dem Konzept liegen die zehn Leitplanken der Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zugrunde. Besonders wichtig ist jedoch: Der Schutz der Gesundheit und die behördlichen Verfügungsgrundlagen vor Ort stehen über allem. Diese sind für jeden Verein zu beachten, an ihnen muss sich der Sport streng orientieren. Unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten und Strukturen gilt es für Vereine, zum Teil auch individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen. Wir empfehlen daher, mit ihren Behörden vor Ort Kontakt aufzunehmen und das konkrete Konzept zum Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb abzusprechen. „Wir freuen uns sehr, dass die Amateurkicker wieder auf die Plätze und ein Mindestmaß an Fußball spielen dürfen. Es ist nur ein kleiner Schritt, aber ein erster in Richtung mehr Normalität, die in diesen Zeiten gerade im Sport zu finden ist“, betont bfv-Präsident Ronny Zimmermann. „Ich appelliere aber ganz deutlich an alle Vereine, die gebotenen Regelungen strikt einzuhalten und verantwortungsbewusst zu handeln.

By |2020-05-09T15:11:28+00:008. Mai 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Der Verband bittet aktuell um Geduld im weiteren Vorgehen

„Auch wir vom Fußballkreis und dem Badischen Fußballverband wissen zum heutigen Zeitpunkt nicht, was noch alles auf uns zukommen wird. Es bleibt abzuwarten, wie die nun von der Regierung getroffenen Maßnahmen wirken und sich die Infektionszahlen entwickeln. An einen regulären Spielbetrieb ist aktuell nicht zu denken. Wir, der Fußballkreis und der Badische Fußballverband verfolgen die Lage. Abstimmungsgespräche erfolgen auf den entsprechenden Ebenen sowohl innerhalb des Badischen Fußballverbandes wie auch darüber hinaus. Weitergehende Entscheidungen, über die bis zum 22.05.2020 gehende Aussetzung des Spielbetriebs hinaus, sind zum aktuellen Zeitpunkt noch keine getroffen. Dies gilt sowohl für die Frage, wie es im Spielbetrieb weitergehen wird, für die Frage, wann die Vereine wieder in einen normalen Trainingsbetrieb und Vereinsalltag übergehen können bis hin zur Frage, wie es mit dem in diesem Jahr anstehenden Kreistag und dem Verbandstag weitergehen wird.“

By |2020-05-09T15:14:08+00:0026. März 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Vorbereitungsplan 2020

Dienstag 28.1. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 30.1. 19 Uhr Training KSV
Samstag 1.2. 18 Uhr Testspiel Neuenheim II – KSV 4:0 (1:0)
Dienstag 4.2. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 6.2. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 9.2. 14 Uhr Testspiel KSV II-Hagsfeld II  3:2 (1:1)
Dienstag 11.2. 19 Uhr Training Schöneck
Donnerstag 13.2. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 16.2. 12 Uhr Testspiel Leopoldshafen-KSV 4:2 (1:0)
Dienstag 18.2. 19 Uhr Training Schöneck
Mittwoch 19.2. 19 Uhr Training KSV
Dienstag 25.2. 19 Uhr Training Schöneck
Donnerstag 27.2. 19 Uhr Training KSV
Samstag 29.2. 14 Uhr Testspiel KSV A Jugend
Sonntag 1.3. 14 Uhr Forchheim II-abgesagt
Dienstag 3.3. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 5.3. 19 Uhr Training Testspiel KSV

A Jugend

Sonntag 8.3. 15 Uhr 17. Spieltag Wössingen(beim VFB Grötzingen)

 

 

By |2020-03-07T15:26:33+00:0010. Januar 2020|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Grünwinkel 3:0 (2:0) 16.Spieltag – 1.12.19

Starker KSV überrascht den Spitzenreiter.

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung bezwang der Karlsruher SV den Aufstiegsaspiranten aus dem Karlsruher Südwesten und verabschiedet sich nach diesem nicht unbedingt erwartbaren Erfolg als Rangdritter in die Winterpause. Die Gastgeber steckten zahlreiche verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle deutlich besser weg als der Tabellenführer, bei dem die Offensivkräfte Romaszko und Hahn fehlten. Die KSV-Jungs spielten insbesondere in der ersten Hälfte wie aus einem Guss und überzeugten auch nach der Pausenführung mit einer bärenstarken Leistung. Zum Jahresausklang begeisterten sie ihren Anhang nochmals mit immensem Laufpensum, erfrischendem Spielwitz sowie gewohnter Einsatzfreude und behielten in dem niveauvollen und fairen Kräftemessen die drei Punkte verdient im Nordstern-Stadion. Dass sich die eingewechselten Nachwuchskräfte nahtlos einfügten und in der Schlussphase mit Keeper Christian Becker insgesamt vier A-Juniorenspieler auf dem Platz standen, macht den Erfolg für den KSV zudem besonders wertvoll.

Vom Anpfiff weg legten sich die Hausherren mächtig ins Zeug und erarbeiteten sich gleich einige Torannäherungen. So setzte Christoph Helfenritter einen Kopfball ebenso über den FVG-Kasten (12.) wie Daniel Walz einen Schuss aus 25 Metern (14.). Wenig später kombinierten sich die Stumpf-Mannen auf der rechten Seite sehenswert nach vorne. Fast von der Eckballfahne flanke Walz mustergültig auf Hassan Hout, der mit einem eher nicht zu seinem Repertoire gehörenden Kopfball Grünwinkels Schlussmann Thomas Muraschow keine Abwehrchance ließ und die 1:0-Führung markierte (19.). Unmittelbar nach dem Mittelanstoß eroberten sich die Waldstädter sogleich wieder den Ball und Dominik Germar konnte relativ ungestört dem FVG-Strafraum zusteuern. Aus rund zwanzig Meter Entfernung nahm er für einen strammen Flachschuss Maß und überraschte den sich zwar mächtig, aber erfolglos streckenden FVG-Keeper. Zentimeter neben dem rechten Pfosten schlug der Ball zum ebenso überraschenden wie umjubelten 2:0 ein (20.). Mit dem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten waren die spielstarken Grün-Schwarzen nur kurzfristig geschockt und freilich noch lange nicht geschlagen. Mit einem Zwischenspurt kamen sie auch zu einigen Eck- und Freistößen. In der 23. Minute  war dann auch dicke Luft vor dem KSV-Tor zu vermelden, welche die Hausherren aber vielbeinig und mit einem eifrigen Keeper bereinigen konnten. Bis zum Seitenwechsel wurde dem Aufstiegskandidaten dann keine Tormöglichkeit mehr gegönnt. Allerdings brachte auf der Gegenseite auch Hassan Hout bei einem Versuch aus 18 Metern Muraschow nicht in große Verlegenheit (35.). Kurz darauf wäre der dann aber wohl machtlos gewesen, als Helfenritter einen Eckball an den Querbalken gesetzt hatte (39.).

Nach Wiederanpfiff des Nachwuchsschiedsrichters Patrick Raßl, jüngster Akteur auf dem Platz und dennoch souverän leitend, setzten die Schützlinge von Domenico Rizzi die Waldstädter gleich unter Druck und brachten mit einem Freistoß auch Gefahr vor das KSV-Tor. Noch vor der Torlinie vermochten die Nordsternler aber zu klären (48.). Die Spatzen erspielten sich zunehmend mehr Feldvorteile und verdonnerten die Gastgeber zur Abwehrarbeit. Mit ihren spielstarken Individualisten bemühten sie sich unermüdlich um ein konstruktives Angriffsspiel, wurden aber spätestens vor dem Strafraum von den sehr aufmerksamen und zweikampfstarken KSV-lern gestellt. Ein Weitschuss (64.) erreichte wie auch ein geschlenzter Schussversuch von Elias Melchior (71.) ohne nennenswerte Gefahr den Waldstädter Schlussmann. Dessen Team sorgte bis dahin nur ein einziges Mal im Zuge eines Konterangriffs für Entspannung, als Hout bei einem 18-Meter-Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei zielte (65.). Bis zur Schlussviertelstunde musste man indessen stets mit dem Anschlusstreffer rechnen, der noch einmal Spannung versprochen hätte. Dann aber verlor der FVG in der Abwehr das Spielgerät an den unermüdlich rackernden Daniel Walz, der schnell Mitstreiter Hout in Szene setzte. Der nahm nicht den direkten Weg zum Tor, sondern trickste sich durch den Fünfmeterraum und versenkte dann die Kugel pfiffig am kurzen Pfosten zum 3:0 (75.). Der Spitzenreiter gab sich zwar trotzdem noch nicht geschlagen, etwas Zählbares lag gegen die an diesem Tag immens formstarke Stumpf-Truppe jedoch in weiter Ferne. Stattdessen brachte sich A-Junior Robert Batke in der Endphase in Schussposition, schlenzte den Ball dann aber knapp an der rechten Stange vorbei. Dass er nicht den frei stehenden Matze Eckert bediente, sprach für ein gesundes Selbstvertrauen (89.). Im Gegenzug köpfte Roland Solonik noch einen Freistoßball knapp am KSV-Heiligtum vorbei (89.). Wenig später war dann die Überraschung perfekt und die Freude im Rintheim-Waldstädter Lager naturgemäß groß. Die Grünwinkler Mannschaft wird die Niederlage hingegen nicht umwerfen. Ihr Nachholspiel gegen den FV Rußheim sollte sie allerdings schon gewinnen, um den Verfolger FV Linkenheim auf Abstand zu halten (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Zürn, Helfenritter (70. Batke), Kirchner, Tritschler – Klodwig, Oliveira Schroer, Germar (76. Tobehn), Hartung – Hout (83. Müller), Walz (88. Eckert)

Schiedsrichter: Patrick Raßl (Post-Südstadt Karlsruhe)

Tore: 1:0 Hout (19.), 2:0 Germar (20.), 3:0 Hout (75.)

Zuschauer: 52

By |2019-12-04T06:25:47+00:001. Dezember 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

SpVgg Durlach-Aue II – Karlsruher SV 0:1 (0:1) 15.Spieltag – 24.11.19

Helfenritter hilft mit Kunstschuss

Der Truppe vom Karlsruher SV glückte gegen die Auer Verbandsliga-Zweite ein knapper Arbeitssieg. Mit den drei Punkten schließt man somit punktgleich mit dem Tabellendritten die Hinrunde äußerst erfolgreich ab und blieb zudem auch im zwölften Spiel in Folge unbezwungen. Allerdings boten beide Teams meist nur magere Fußballkost. Auf dem schwer bespielbaren Nebenplatz waren technische Feinheiten auch nicht gefragt und so kamen eher die Liebhaber der rustikaleren Fußballphilosophie auf ihre Kosten. Die Einsatzfreude war auf beiden Seiten gleichmäßig ausgeprägt und die kämpferische Note beherrschte bis in die Nachspielzeit hinein das Geschehen. Die Gäste agierten insbesondere im Defensivverhalten sehr aufmerksam und zweikampfstark und ließen so gut wie keine Auemer Torchancen zu. Andererseits verzeichneten sie – in überschaubarer Anzahl – insgesamt mehr Torannäherungen. Deshalb haben sich die Waldstädter den Sieg am Ende auch verdient, wenn auch das Tor des Tages aus Sicht der stets engagierten Gastgeber recht unglücklich zu Stande kam.

Schon nach 28 Sekunden versuchte es KSV-Akteur Hassan Hout mit einem ersten Distanzschuss, der aber am gegnerischen Tordreieck vorbei flog. Weitere sollten im Spielverlauf folgen, allerdings mit deutlich geringerer Genauigkeit. Dann wurde ein KSV-Kopfball nach einer Ecke auf der Torlinie geklärt (10.). Nach 23 Minuten legte Daniel Walz nach energischem Flankenlauf von der Grundlinie zurück auf Jonas Klodwig, dessen Direktabnahme mit vereinten Auer Kräften ebenfalls noch abgewehrt wurde und auch der Nachschuss blieb in deren Abwehr hängen. Wenig später dann die Szene des Tages, als die Leucian-Truppe nach einem Waldstädter Einwurf die Kugel nicht weit genug aus der Gefahrenzone brachte. Christoph Helfenritter fackelte nicht lange und dirigierte aus rund zwanzig Metern das entgegen kommende Spielgerät in Richtung Tor. Dort senkte es sich hinter dem machtlosen Nachwuchskeeper Leo Fox zur Überraschung aller zum 0:1 in den Winkel (30.). Dass dieser Sonntagsschuss das Spiel final entscheiden würde, war zu diesem Zeitpunkt freilich nicht abzusehen. Zumal der gut aufgelegte Helfenritter mit einem allerdings weniger gut gezielten 25-Meter-Schuss die Führung auszubauen versuchte (37.). Auf Seiten der Hausherren ist lediglich Guiseppe Rittershofer mit dem einzigen Torschuss, der weit über den Kasten des relativ beschäftigungslosen KSV-Keepers flog, einer Erwähnung wert (13.).

Im zweiten Abschnitt war es erneut Hassan Hout, dem sich wenige Sekunden nach dem Anspiel eine gute Gelegenheit bot. Im Fünfmeterraum brachte er den Ball aber nicht gut genug unter Kontrolle (46.). Danach erspielte sich die Spielvereinigung mehr Spielanteile und zwangen die KSV-ler immer häufiger zur Abwehrarbeit. Die Hasenkäuze verrichteten dies konstant aufmerksam und zweikampfstark und ließen echte Torgefahr vor ihrem Kasten nicht aufkommen. Eine Ausnahme bildete lediglich ein am Strafraumeck angesetzter Schuss von Phillip Kunzmann, der einen Meter am Gehäuse vorbei strich (75.). Zuvor hätten die Stumpf-Jungs bei einer der seltenen gut vorgetragenen Offensivaktionen allerdings schon für Beruhigung sorgen können. Über Walz und Hout wurde Klodwig freigespielt, der die Superchance jedoch nicht nutzen konnte. Auf seifigem Untergrund verlor er im Fünfer die Zielgenauigkeit und setzte den Ball neben dem Pfosten ins Aus (63.). Kurz vor Schluss ließ der SpVgg.-Keeper einen feinen Schuss von Sven Gelke nach vorne prallen, ein KSV-Abnehmer fand sich aber nicht (87.). Die Restspielzeit brachten die KSV-Akteure dann routiniert über die Bühne und man ist sich bewusst, dass man im kommenden Match gegen Spitzenreiter FV Grünwinkel auch wieder mehr spielerische Elemente benötigt, soll eine Nullnummer vermieden werden (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Zürn, Kubiak, Kirchner, Tritschler – Klodwig (67. Hartung), Helfenritter, Oliveira Schroer, Walz – Hout (79. Gelke), Monteiro

Schiedsrichter: David Werthwein (Ölbronn-Dürrn)

Tore: 0:1 Helfenritter (30.)

Zuschauer: 29

By |2019-11-27T16:59:48+00:0025. November 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – VFB 05 Knielingen II 1:1 (0:1) 12.Spieltag – 3.11.19

Wieder Rückstand hinterher gelaufen

Der Karlsruher SV musste sich auch gegen die zweite Mannschaft des VfB Knielingen mit einem Remis begnügen. Den VfB dagegen dürfte das Ergebnis am Ende zufrieden stellen, auch wenn der Ausgleichstreffer erst kurz vor Schluss fiel. Beim KSV vermisste man Zielstrebigkeit, Ballsicherheit und Kreativität, weshalb ein Dreier höchst selten im Bereich des Möglichen lag.

Schon im ersten Durchgang gab es auf beiden Seiten kaum echte Einschussmöglichkeiten. Nennenswert bleiben allenfalls Andeutungen von Torchancen. Auf Seiten der leicht favorisierten Gastgeber gab es bis kurz vor dem Pausenpfiff lediglich einen 35m-Freistoß von Jonas Kubiak, der knapp das Ziel verfehlte (3.), ein wenig Aufsehen erregender 14m-Schuss von Hassan Hout (18.) und ein harmloser Kopfball von Mauricio Monteiro im Fünfmeterraum (32.) zu vermelden. Bei den Grün-Weißen zelebrierte Arsalan Fateh einen schön anzuschauenden Fallrückzieher (15.), verfehlte aber ebenso wie bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze den KSV-Kasten (23.). Auch Fabian Metz blieb mit einem Direktschuss erfolglos (20.) wie auch Fabian Mack, der einen Weitschuss aus über 30 Metern nur Zentimeter über die Querlatte setzte (33.). Und Aron Stumpf prüfte mit einem Kopfball aus acht Metern den allerdings aufmerksamen Christian Becker (41.). Kurz darauf zwang Kubiak mit einem erneuten Freistoßball den VfB-Keeper zum Eingreifen. Daraus entwickelte sich ein schnelles Umschaltspiel gegen die aufgerückten KSV-ler, die sich mit einem weiten Pass in den Strafraum überrumpeln ließen. Gekonnt umspielte Julian Gebele auch noch den machtlosen Schlussmann und netzte überlegt zum 0:1-Pausenstand ein (43.).

Nach Wiederbeginn operierten die Jungs von Christian Stumpf energischer und erarbeiteten sich auch mehr Spielanteile. Die teilweise guten Ansätze wurden aber meist noch vor dem Sechzehner gestoppt. Knielingen kämpfte um den Sieg und kam ebenfalls zu einigen wenigen Vorstößen. So zielte Gebele mit einem Drehschuss knapp am Kasten vorbei (53.), Navascues Benit schoss aus 25 Metern drüber (64.) und bei seinem strammen Fernschuss lenkte Becker die Kugel um den Pfoten (73.). Der KSV brauchte bis zur 63. Minute, um durch Benjamin Bindereifs Kopfball die erste Gelegenheit zu verzeichnen. Kurz darauf konnte ein Gäste-Akteur den Ball noch von der Torlinie schlagen (68.). Nach dieser Aktion setzte der KSV-Trainer mit einem Dreifachwechsel noch einmal auf Offensivkraft. Es dauerte aber bis in die Endphase hinein, bis die Nordsternler im gegnerischen Strafraum wieder für Torgefahr sorgen konnten. Aus einem Eckball von Daniel Walz resultierte vor dem VfB-Tor ein allgemeines Gestochere, wobei am Ende Willi Oliveira Schroer den Ball fast in Liegeposition noch über die Linie zum verdienten 1:1 bugsierte (86.). Aus ähnlicher Position verpasste kurz darauf Bjarne Waßmuth den Siegtreffer (88.). Ein Schuss von Moritz Hartung stellte für den Gästekeeper dann kein Problem mehr dar (90.) und in der Nachspielzeit verfehlten zwei KSV-Angreifer eine Hereingabe von Walz (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Becker – Hartung, Helfenritter, Kubiak, Tritschler – Klodwig (68. Germar), Wied, Walz, Bindereif (68. Oliveira Schroer) – Hout (68. Waßmuth), Monteiro

Schiedsrichter: Willi Ninmann (Ettlingen)

Tore: 0:1 Gebele (43.), 1:1 Oliveira Schroer (86.)

Zuschauer: 55

By |2019-11-06T17:08:27+00:003. November 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|