1. Mannschaft

Vorbereitungsplan Saison 19/20

Donnerstag 11.7. 19 Uhr Training KSV
Freitag 12.7. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 14.7 17 Uhr Wolfartsweier-KSV  3:2 (0:1) Wolfartsweier
Dienstag 16.7. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 18.7. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 21.7. 13 Uhr FV Wössingen II-KSV II Pokal 1. Runde
Sonntag 21.7. 15:30 Uhr Durlach-Aue II-KSV Pokal 1.Runde
Dienstag 23.7. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 25.7. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 28.7. Pokalspiel 2. Runde
Dienstag 30.7. 19 Uhr Testspiel DJK Ost
Donnerstag 1.8. 19 Uhr Testspiel KIT SC
Sonntag 4.8. Pokalspiel 3. Runde
Dienstag 6.8. 19 Uhr Testspiel SG Rüppur
Donnerstag 8.8. 19 Uhr Training KSV
Samstag 10.8. Testspiel SV Sinzheim
Sonntag 11.8. Pokalspiel 4. Runde
Dienstag 13.8. 19 Uhr Training KSV
Donnerstag 15.8. 19 Uhr Training KSV
Sonntag 18.8. 1. Spieltag

 

 

 

By |2019-07-15T08:56:08+00:0014. Juni 2019|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – VFB 05 Knielingen II 4:2 (3:1) 30.Spieltag – 30.5.19

Fantastische Saison mit Heimsieg beendet.

Als schon sicherer Tabellendritter spielte der Karlsruher SV befreit auf und holte sich auch gegen den Rückrunden-Neunten die letzten noch zu vergebenden drei Punkte. In Abwesenheit von Coach Christian Stumpf, der in anderer sportlicher Mission unterwegs war, überraschte sein Team mit ungewohnter Postenverteilung. Abwehr inklusive Torwart tauschten mit dem offensiven Mannschaftsteil die Rollen, gingen die Aufgabe aber dennoch mit respektvoller Ernsthaftigkeit an. Jedenfalls bewiesen die KSV-Jungs auch auf ungewohnten Positionen ihre Vielseitigkeit. So war der Sieg insbesondere auf Grund einer 70-minütigen Überlegenheit zweifellos verdient. Zu viele Nachlässigkeiten und vor allem die keineswegs resignierende Bertsche-Truppe sorgten jedoch für eine noch aufregende Schlussphase, in der nach dem Anschlusstreffer sogar ein Remis in der Luft gelegen hatte. Dass Abwehrchef und Kapitän Dominik Kirchner mit der allerletzten Aktion der gesamten Spielzeit und seinem ersten Torerfolg überhaupt in der KSV-Ersten dann die Entscheidung herbei führte, spiegelt die Erlebniswelt der vergangenen Monate wieder.

Es war an diesem Donnerstagnachmittag angebracht gewesen, sich rechtzeitig von der Vatertagstour verabschiedet zu haben. Wer sechs Minuten Verspätung hatte, verpasste bereits drei Tore. Mit der ersten Angriffsaktion wurde ein Lattenkopfball von Kirchner auf der Knielinger Torlinie nur unzureichend geklärt, was Willi Oliveira Schroer mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 ausnutzte (2.). Zwei Minuten später durfte auf der anderen Seite gejubelt werden, nachdem Julian Gebele ohne Gegenwehr abzog. Regungslos musste Malte Oldemeier den Flachschuss aus 22 Metern zum 1:1 passieren lassen (4.). Der (analoge) Uhrzeiger hatte sich aber nur einmal voll gedreht, als die Heimelf erneut zuschlug. Bjarne Waßmuth spielte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie und brachte einen klasse Flankenball an den zweiten Pfosten. Dort markierte Benjamin Bindereif mit Sprungeinlage und sehenswerter Direktabnahme das 2:1 (6.). Es folgte eine Reihe ungenutzter Torgelegenheiten der Hausherren. So köpften Oliveira Schroer (8.) und Waßmuth (18.) jeweils am Kasten vorbei und Tim Nagel verzog aus zwanzig Metern am linken Pfosten (11.). Der stramme Schuss von Jonas Kubiak nach vorherigem Solo wurde von Tim Wolf pariert (20.). Nach toller Angriffskombination legte Kirchner auf Oliveira Schroer ab, der aus 18 Metern knapp über das Gehäuse zielte (24.). Erst dann kam die Kreisliga-Reserve gefährlich in die gegnerische Hälfte. Gebele setzte sich energisch durch, verfehlte das KSV-Tor aber nur knapp (29.). Stattdessen erhöhten die Waldstädter mit schnellem Umschalt- und Direktspiel aus der eigenen Defensive auf 3:1. Daniel Walz wurde dabei klug in die Tiefe geschickt und der aufgerückte Verteidiger schlenzte die Kugel geschickt an Wolf vorbei neben den Pfosten ins Tor. Kurz darauf überlobbte Waßmuth geschickt, aber erfolglos den VfB-Keeper (32.) und Kubiak köpfte einen Freistoß von Matthias Eckert am Dreieck vorbei (41.). Eckert drängte dann kurz vor Halbzeit VfB-Akteur Tobias Wagner noch rechtzeitig ab, der deshalb aus ungünstiger Position nicht mehr genau zielen konnte (44.).

Wagner hatte nach dem Wiederanpfiff des souveränen Schiri Legall (Ötisheim) nach einer längeren Phase ohne jegliche Höhepunkte dann auch wieder die erste Torgelegenheit. Allein vor Oldemeier schob er aber vorbei (62.). Anschließend verpasste es der Tabellendritte, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Oliveira Schroer (65.) und Bindereif (67.) hatten aber mit ihren Kopfbällen keinen Erfolg und nach genialem Zuspiel flog die Direktabnahme von Dominik Germar knapp am Torwinkel vorbei (70.). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich allerdings schon einige Unkonzentriertheiten auf KSV-Seite angedeutet, was den Holzbiere zunehmend mehr Spielanteile einbrachte. Schon im Anschluss an einen Freistoß nach 73 Minuten lag der Anschlusstreffer in der Luft. Der eingewechselte Gervyl Ngoupende traf aber nur die Latte des KSV-Heiligtums. Dann fehlte nach einem Ballverlust die Ordnung in der KSV-Abwehr. Gebele kam zum Schuss und der abgefälschte Ball schlug im Torwinkel zum 3:2 ein (80.). Trotz einer guten Kopfballgelegenheit von Kubiak (82.), befand sich der KSV nun stärker in der Defensivrolle und der VfB schöpfte nicht zu Unrecht Hoffnung auf den Ausgleich. Zumal man kurz darauf einen Strafstoß monierte, der aber nicht zur Ausführung kam (83.). Die nicht nachlassenden Gäste erarbeiteten sich aber weitere gute Ausgleichschancen. Ein Außenristschuss ging aber vorbei (86.) und bei einem Freistoß mussten die Nordsternler zum Eckball klären (87.). Dann strich ein diagonaler Schuss des auffälligen Gebele am Torwinkel vorbei (89.). Sekunden später kam ihm der aufmerksame Oldemeier gerade noch zuvor (90.) und bei seinem Drehschuss war der KSV-Keeper großartig auf dem Posten (90.+1). Das Glück hatten die Jungs vom Frauenhäusleweg in dieser Phase nicht gepachtet. Im Gegenteil, am Ende der Nachspielzeit übernahm Hollywood zugunsten der Platzherren die Regie. Top frei gespielt scheiterte Kirchner zunächst noch am bravourös reagierenden Wolf, nutzte aber die zweite Gelegenheit per Kopfball zum dramaturgisch bewegenden wie Spiel entscheidenden 4:2 (90.+2). Torgeschrei, textiler Härtetest, Jubeltraube, Schlusspfiff. Das Ende eines Fußballspiels als Symbol fast einer ganzen Saison. Beste Voraussetzungen für die mentale Vorbereitung der Aufstiegsrelegation der 2. Mannschaft (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Oldemeier – Walz (72. Becker), Eckert, Hartung (52. Hout), Nagel (62. Nelkenstock) – Waßmuth (54. Germar), Bindereif, Dietrich, Oliveira Schroer – Kirchner, Kubiak

Schiedsrichter: Daniel Legall (TSV Ötigheim)

Tore: 1:0 Oliveira Schroer (2.), 1:1 Gebele (4.), 2:1 Bindereif (6.), 3:1 Walz (30.), 3:2 Gebele (80.) 4:2 Kirchner (90.)

Zuschauer: 63

By |2019-06-02T12:57:26+00:0031. Mai 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FSSV Karlsruhe – Karlsruher SV 0:1 (0:1) 29.Spieltag – 24.5.19

Glücklicher KSV-Sieg am Ring.

Der Karlsruher SV schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und ist nach dem knappen Dreier bei den Freien Turnern mit weiterhin fünf Punkten Vorsprung nicht mehr vom dritten Tabellenrang zu verdrängen. Eine geradezu sensationell anmutende Bilanz für die Truppe von Coach Christian Stumpf und seine Mitstreiter. Aber auch die Schützlinge von Stephan Richter können – wenn auch nicht mit dem heutigen Spielergebnis – so doch mit dem nach dem Aufstieg aus der B-Klasse Erreichten zufrieden sein. Schlussendlich werden sie sich, weit entfernt von Abstiegsängsten, zwischen den Plätzen neun bis elf einfinden.

Die wegen des Badischen Pokalendspiels auf Freitag vorgezogene Partie hatte indessen keinen Verlierer verdient. In punkto Spielanteile und Torgelegenheiten begegnete man sich auf Augenhöhe. Auch wenn meist kein Spitzenniveau geboten wurde, sahen die Zuschauer aufregende Torraumszenen und angesichts des knappen Spielstands blieb es bis in die Schlusssekunden hinein spannend.

Den besseren Start hatten die Gäste, die selbstbewusst loslegten. Nach feinem Steilpass kam Maximilian Krebs auf der rechten Seite zum Schuss, traf aber nur das Außennetz (8.). Beim nächsten Angriff wurde Christopher Haupt blendend freigespielt und sorgte mit einem überlegten Flachschuss an FSSV-Keeper Pascal Zimmermann vorbei für die frühe 0:1-Führung (9.). Wilhelm Oliveira Schroer ließ gleich einen Alleingang folgen, schloss aber nur suboptimal ab (10.). Dann begannen auch die Hausherren mitzumischen und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. KSV-Aushilfskeeper Malte Oldemeier konnte den strammen Schuss von Petar Cicak aber prächtig parieren und den Ausgleich verhindern (17.). Dann setzte Andreas Leitenberger den Ball per Direktabnahme knapp ins Aus (23.) und Christian Druffel verpatzte ungewohnt eine Ballannahme (28.). Anschließend gab es Torszenen im Vierminutentakt. Zunächst stand Druffel bei einer flachen Hereingabe wieder gut postiert, der starke Moritz Hartung kam dessen Abschluss aber gerade noch zuvor (32.). Dann setzte sich Nordsternler Matthias Eckert in der FSSV-Hälfte bis zur Torauslinie durch und passte in den Rückraum, von wo Benjamin Bindereif nur Zentimeter am Pfosten vorbei zielte (36.). Auf der anderen Seite klärte Dominik Kirchner zum Eckball (40.). Und dann verhinderte der FSSV-Hüter mit einer Glanzparade bei Haupts Schuss aus fünf Metern das 0:2 (44.).

Nachdem der souverän leitende Schiri Pape-Rese (Hockenheim) die faire Partie wieder anpfiff, passierte eine Viertelstunde wenig Aufregendes. Eine leichte Laxheit bei den Waldstädtern machte sich indessen bereits spürbar breit. Dazu passte Eckerts Luftnummer beim Versuch einer Volleyabnahme im Anschluss an einen Eckball (59.). Schon im Gegenzug setzte Maik Richter einen Freistoß aus 30 Metern auf den Querbalken des KSV-Tores (60.) Der ebenfalls spielstarke Leitenberger versuchte sich bei einem allerdings unberechtigten Freistoß aus ähnlicher Position, verfehlte aber ebenso das Ziel (67.). Kurz vorher hatte Oliveira Schroer einen Hartung-Freistoß knapp neben den FSSV-Pfosten geköpft (66.). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Jungs vom Adenauerring schon länger die Mittelfeldkontrolle erspielt, während dem Rangdritten nicht mehr viel Produktives gelang. So schien in der 79. Minute der verdiente Ausgleichstreffer fällig, als Richter der Gästeabwehr entwischte und allein dem KSV-Goalie zusteuerte. Multitalent Oldemeier war aber mit einer Superparade zur Stelle. Dessen Team legte dann aber doch nochmals einen Zahn zu und setzte sich wieder häufiger in der gegnerischen Hälfte fest. Zunächst streifte ein Freistoß von Jonas Kubiak knapp die Latte (85.). Wenig später faustete Zimmermann einen Schuss von Hartung weg, den Nachschuss feuerte Eckert am Torwinkel vorbei (88.). Die letzten Momente des Spiels hatten dann wieder die Gastgeber. Kubiak wusste aber den Ball um den Pfosten zu bugsieren (89.) und in der Schlussminute waren sie im Pech, als der Ball von der Latte zurück ins Feld sprang. Manchmal hat man halt Glück, und dann kommt noch das Pech der anderen dazu … (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Oldemeier – Rädler, Kubiak, Kirchner, Hartung – Oliveira Schroer, Pohl (70. Germar) – Krebs (65. Dietrich), Haupt (57. Waßmuth), Bindereif – Eckert

Schiedsrichter: Donald Pape-Rese (Hockenheim)

Tore: 0:1 Haupt (9.)

Zuschauer: 60

By |2019-05-26T10:03:00+00:0025. Mai 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Liedolsheim 2:0 (1:0) 28.Spieltag – 19.5.19

KSV weiter in der Erfolgsspur.

Im „kleinen“ Spitzenspiel präsentierte sich der Karlsruher SV wiederum in guter Form und entschied auch das auf gutem Niveau geführte Kräftemessen mit dem bisherigen Tabellenvierten aus Liedolsheim verdientermaßen für sich. Das Spiel gestaltete sich in der Endphase noch spannend, spätestens nach dem 2:0 Mitte der zweiten Hälfte ließen sich die Sandhasen aber nicht mehr von der Siegspur abbringen und haben weiterhin die große Chance, die Saison auf dem dritten Tabellenrang abzuschließen.

Zu Beginn entwickelten die Gäste mächtigen Offensivgeist. Deshalb kam der Führungstreffer für die Karlsruher nach deren ersten, allerdings prima vorgetragenen Angriff etwas überraschend. Über die linke Seite ließen nacheinander Moritz Hartung, Benjamin Bindereif und Daniel Walz ihren Gegenspielern keine Gelegenheit, ihr Passspiel zu unterbinden. Und am Ende spitzelte Jonas Klodwig im Fünfmeterraum den Ball kunstvoll an Keeper Felix Lampert vorbei zum 1:0 (9. Min.). Dem setzte auf der Gegenseite Dennis Mößner gleich einen allerdings wenig gefahrvollen Direktschuss nach einer Ecke entgegen (13.). Dann erspielten sich die Stumpf-Buben allmählich die Spielkontrolle. Zunächst sorgten zwei Freistöße von Jonas Kubiak für Torgefahr, wobei Keeper Lampert erst mit energischem Eingreifen gerade noch ein Eigentor verhinderte (16.) und dann am kurzen Eck mit reaktionsstarker Fußabwehr glänzte (18.). Kurz darauf wurde Bindereif im 16-er gefoult, der fällige Strafstoßpfiff des ansonsten sehr gut leitenden Marcel Heger blieb indessen aus (20.). Wenig später vergab Kubiak den zweiten Treffer, als er einen Freistoßball von Hartung aus drei Metern noch über den Kasten köpfte (25.). Und bei einem weiteren sehenswerten KSV-Angriff fischte der Gästekeeper einen platzierten Direktschuss von Florian Richert noch um den Torwinkel (34.). Dann brachte Willi Oliveira Schroer in aussichtsreicher Position nicht genügend Druck hinter den Ball (38.) und gleich danach wurde der prächtig bediente Matthias Eckert wegen angeblicher Abseitsstellung zurück gepfiffen (39.). Den Dettenheimern wurde bis dahin einzig eine Einschussgelegenheit durch Adama Jammeh gegönnt, der aber per Außenrist weit am Gehäuse vorbei zog (33.). Vor der Pause kamen sie dann noch einmal etwas in Fahrt, wobei KSV-Hüter Tim Nagel bei einem abgefälschten Schuss reaktionsschnell den Ausgleich zu verhindern wusste (44.). Den Schlusspunkt setzten im Gegenzug aber die Gastgeber über die spielfreudigen Hartung und Bindereif. Dessen Schuss aus spitzem Winkel lenkte Goalie Lampert jedoch um den Pfosten (45.). So blieb es bei der knappen Pausenführung für den dominanten Gastgeber, der die vielgelobte Offensivkraft der Mannen von Stefan Ronecker zu bändigen wusste.

Die unüberhörbare allgemeine Unzufriedenheit des Noch-Trainers setzte sich zunächst auch mit Beginn des zweiten Abschnitts fort. Trotz zunehmend härterer Gangart verzeichneten zunächst nur die Nordsternler nennenswerte Strafraumaktionen. So strich Eckerts 20-Meter-Geschoss nur knapp über den Balken (48.) und der Versuch des überragenden Walz aus 14 Metern blieb in der „Lillser“ Abwehr hängen (57.). Als auch Eckerts feine Einzelleistung erfolglos geblieben war (57.), hatten sich die Schwarz-Weißen – unterstützt durch Ballverluste und Fehlpässe der KSV-ler – bereits mehr Spielanteile erkämpft. Gefahr verursachte aber nur ein wuchtiger Freistoß aus rund 35 Metern von Marius Geiß, der um Zentimeter am Pfosten vorbei rauschte (63.). Wenig später sorgte eine zielstrebig vorgetragene Offensivaktion des KSV für reichlich Betrieb im FVL-Strafraum. In dessen Folge zirkelte Benny Bindereif den zu kurz abgewehrten Ball aus 18 Metern unhaltbar in den Winkel zum 2:0 (67.). Nach diesem Traumtor gaben sich die nur kurzzeitig geschockten Hardtler dennoch nicht auf und bemühten sich um den Anschluss. Schon in der 70. Minute wurde Teodor-Mihail Hundorfean blendend in Szene gesetzt, ließ sich aber zu weit nach außen drängen, weshalb sein geschickter Heber knapp das KSV-Tor verfehlte. Die Schussversuche von Alquassim Drammeh (75.) und Hundorfean (80.) entpuppten sich dann als zu harmlos. Ansonsten erledigten die Gastgeber zumindest ihre Abwehraufgaben gewohnt zuverlässig. Bei einem sehenswerten Dribbling von Drammeh, das einen Treffer verdient hätte, wähnten sie sich allerdings eher in der Zuschauerrolle. KSV-Kapitän Dominik Kirchner warf sich im Fünfer aber noch erfolgreich in den abschließenden Schuss und verhinderte so eine aufregendere Schlussphase (85.).

Die Liedolsheimer Truppe wusste kämpferisch und auch spielerisch durchaus zu gefallen, fand aber letztlich keine entscheidenden Mittel gegen die überzeugend auftretenden Waldstädter. Die gaben den Zweitore-Vorsprung nicht mehr aus der Hand und erfreuen sich nun weiterhin am Tabellenbild (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Richert, Kubiak, Kirchner, Hartung – Klodwig (77. Haupt), Walz, Oliveira Schroer, Bindereif – Eckert (83. Dietrich), Waßmuth (63. Hout)

Schiedsrichter: Marcel Heger (VfB St. Leon)

Tore: 1:0 Klodwig (9.), 2:0 Bindereif (67.)

Zuschauer: 75

By |2019-05-22T16:43:11+00:0020. Mai 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

FC Spöck – Karlsruher SV 1:2 (0:2) 27.Spieltag – 12.5.19

KSV sonnt sich auf Platz drei.

Mit einem knappen, aber verdienten Erfolg im Spechaastadion verhinderte der Karlsruher SV, dass der FC in der Tabelle vorbei zog und grüßt nun selbst vorübergehend als alleiniger Rangdritter. Die höher eingeschätzten Spöcker konnten sich auch mit ihrer „echten“ Ersten nicht für die Hinspielniederlage revanchieren und bleiben seit nunmehr vier Spieltagen ohne Sieg.

Obwohl die Mannschaft von Christian Stumpf mit einer neu formierten Abwehrkette ins Spiel ging, machte sie in der ersten Halbzeit den besseren Eindruck, hatte mehr Ballbesitz und auch das nötige Spielglück. Die erste Torgelegenheit verbuchte allerdings Spöcks Moritz Klein, der eine Kopfballvorlage aus fünf Metern über das KSV-Tor schoss (10.). Dann profitierten die Gäste von einem Missgeschick des einheimischen Schlussmanns, der eine Rechtsflanke von Florian Richert nicht gut genug zu fassen bekam. Benjamin Bindereif nahm das Geschenk an und brachte den Ball überlegt mit einem Flachschuss zur frühen 0:1-Führung über die Linie (13.). Gleich darauf versuchte es auf der anderen Seite Dennis Koch mit einem Weitschuss, der aber über den Kasten flog (14.). Das Geschehen spielte sich nun vorwiegend im Mittelfeld ab und nur teilweise kläglich ausgeführte Freistöße sorgten für Torannäherungen. Eine längere Druckphase der Hausherren überstanden die nun vorübergehend passiveren KSV-ler unbeschadet. Echte Gefahr bestand lediglich nach einer schönen Flanke von Spielmacher Alexander Mohr, bei der Christoph Stober am zweiten Pfosten nur knapp nicht zum Kopfball kam (31.). Gegen Ende des ersten Abschnitts setzten dann aber die Karlsruher wieder Akzente. Zunächst zielte Wilhelm Oliveira Schroer aus 18 Metern knapp vorbei (37.). Wenig später setzte Daniel Walz auf der rechten Seite gekonnt Bjarne Waßmuth in Szene. Der erfreute sich bei seinem langen Anlauf des Spöcker Geleitschutzes und traf dann mit platziertem Flachschuss ins lange Eck zum 0:2 (40.), das aus Karlsruher Sicht gerade zum richtigen Zeitpunkt fiel.

Nach Wiederanpfiff des souveränen Unparteiischen Kyritsis (Maximiliansau) sah sich die Stumpf-Truppe zunächst nicht mit unlösbaren Aufgaben konfrontiert. Spöck war engagiert, strahlte aber noch keine Torgefahr aus. Die Waldstädter waren in dieser Hinsicht besser und hatten durch Bindereif, dem FC-Hüter Dominik Knappe die Kugel noch wegschnappte (47.) gleich eine erste Torchance. Dann prüfte Waßmuth mit einem Schuss aus 18 Metern den FC-Torwart, der sicher hielt (64.) und ein Linksschuss von Marco Wied von der Strafraumgrenze verfehlte knapp den Kasten (73.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Nordsternler die Sache bereits etwas lascher angegangen, erlaubten sich ungenaue Zuspiele und sorgten bei dem um den Anschluss sehr bemühten Vallarelli-Team für zusätzliche Motivation und Spielanteile. Zwangsläufig erarbeiteten sie sich nun auch zwingende Gelegenheiten, was sich erstmals bei einer weiteren Mohr-Flanke zeigte. Stober verpasste es allerdings, zum Kopfball zu kommen (74.). Einen Direktschuss des eingewechselten Marius Baßler wehrte dann KSV-Allrounder Moritz Hartung körperbetont über den Kasten. Nach dem zu kurz abgewehrtem Eckball schoss Alexander Baschin am linken Pfosten vorbei (78.). Die Hausherren blieben weiter am Drücker und belohnten sich drei Minuten später. Nach anfänglichen Turbulenzen im und vor dem KSV-Strafraum mit unerfüllten Strafstoßwünschen segelte eine Linksflanke flach in den Strafraum, wo der völlig übersehene Baßler allein im Fünfer stand und kein Problem hatte, zum 1:2-Anschlusstreffer einzunetzen (80.). Das nicht nachlassende Bemühen um den möglichen Ausgleich wussten die KSV-Jungs jedoch erfolgreich einzudämmen, zumal sich die Blau-Weißen auch keine Geniestreiche einfallen ließen. Außerdem verteidigte die Stumpf-Truppe ihr Heiligtum wieder mal mit Einsatzwillen und starkem Mannschaftsgeist. Bei einem schnellen Gegenangriff hätte Christopher Haupt schon drei Minuten vor dem Schlusspfiff den Sack endgültig zumachen können. Nach langem Spurt bekam er die Kugel von Matthias Eckert auf den Fuß gespielt, fand aber im großartig per Fußabwehr haltenden Knappe seinen Meister (89.). Während der Restspielzeit passierte nichts Nennenswertes und obwohl insgesamt die Torchancen annähernd gleich verteilt waren, geht das am Ende noch hart umkämpfte Spiel mit dem knappen KSV-Sieg durchaus in Ordnung.

Nun erwarten die Waldstädter den FV Liedolsheim zum Spitzenspiel (Dritter gegen Vierter) im Nordsternstadion. „Die sinn grad gut druff“, war schon beim anschließenden Smalltalk mit Spöcker Fachleuten zu hören. Trotz allem Respekt wollen die KSV-ler aber den Erfolg der Vorrunde gerne wiederholen. Dazu müssen sie halt zumindest ebenfalls gut drauf sein (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Richert, Kubiak, Klodwig, Hartung – Walz (69. Haupt), Wied, Oliveira Schroer, Bindereif – Eckert (90.+1 Krebs), Waßmuth (88. Becker)

Schiedsrichter: Dimitrios Kyritsis (FV Maximiliansau)

Tore: 0:1 Bindereif (13.), 0:2 Waßmuth (44.), 1:2 Baßler (80.)

Zuschauer: 75

By |2019-05-14T19:15:14+00:0012. Mai 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Fair Play siegt!Ehrungen für Timo Gob

Für Timo Gob vom Karlsruher SV ist Fair Play selbstFAIRständlich. Für sein faires Verhalten erhielt er eine Ehrung des Badischen Fußballverbandes. Timo Gob lief am 24. März in der Karlsruher Kreisklasse C für den KSV II im Spiel gegen FV Grünwinkel II auf. In der 88. Minute stand es 2:2-Unentschieden. Nach einem vermeintlichen Foulspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für den Karlsruher SV. Timo Gob signalisierte jedoch sofort und ohne Aufforderung, dass es kein Foulspiel war und verzichtete somit auf die riesige Chance zum Sieg. Die seine Mannschaft schon zum damaligen Zeitpunkt auf den 2. Platz gebracht hätte, der zum Entscheidungsspiel für den Aufstieg berechtigt. Umso erfreulicher ist es, dass der KSV aktuell diesen 2. Platz auf fairem Weg belegt und sich Hoffnungen auf das Entscheidungsspiel machen kann. Von Staffelleiter Günter Hörner gab es für den fairen Sportsmann eine Adidas-Tasche und ein Badehandtuch, eine Urkunde, einen Ball für die Mannschaft sowie große Anerkennung.

By |2019-05-06T19:43:07+00:006. Mai 2019|1. Mannschaft, 2. Mannschaft, Featured, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FV Leopoldshafen 0:2 (0:2) 26.Spieltag – 5.5.19

Spitzenreiter beendet tolle KSV-Serie

Nach 16 Spielen ohne Niederlage blieb es dem aktuellen Tabellenführer vorbehalten, den Karlsruher SV erstmals seit Oktober 2018 ohne jeglichen Punktgewinn vom Platz zu schicken. Der FV Leopoldshafen ist seinerseits nun alleiniger Rekordinhaber und schraubte die Marke auf 17 nicht verlorene Partien in Folge. Zudem knackten die Schröcker mit Mario Mayers Führungstreffer die 100-Tore-Schallmauer, was die Fans nach Spielschluss auch werbewirksam zelebrierten. Dies fiel zu diesem Zeitpunkt umso leichter, als die drei Punkte auch endgültig eingefahren waren. Da die tapferen und insbesondere in der zweiten Halbzeit zumindest gleichwertig Paroli bietenden Nordsternler das Spielgeschehen offen hielten und auf Ergebniskorrektur drängten, war es keineswegs ausgemacht, dass die Pausenführung bis zum Schlusspfiff des sehr guten Schiris Miroslav Ignatov Petrov (SG Stein) noch Bestand haben würde. Letztendlich stand dann aber ein verdienter, wenn auch hart erarbeiteter Dreier zu Buche, mit dem die Nischke-Truppe den Titelgewinn in der eigene Hand hat.

Die Hausherren gingen zunächst mit einer defensiven Ausrichtung ins Spiel, was sich angesichts des offensiven FVL-Anfangselans allerdings auch zwangsläufig ergab. Schon nach 100 Sekunden flankte Tim Eisen nach innen, wo Dennis Dürr aus fünf Metern über den Kasten köpfte (2.). Eisen war auch wenig später nicht zu stoppen, als er aus 18 Metern knapp verzog (8.) und bei einem Drehschuss aus kürzester Distanz am glänzend parierenden Tim Nagel scheiterte (12.). Dann kombinierten sich die Nischke-Jungs auf der rechten Seite nach vorne. Eine Hereingabe legte Eisen auf Mario Mayer zurück und der Liga-Torjäger traf mit einem genau platzierten Flachschuss zum umjubelten Führungstreffer (21.). Das 0:1 war zugleich der 100. Saisontreffer des Tabellenersten. Fünf Minuten später sorgte bei einem Freistoß von Jonas Kubiak ein Leo-Akteur mit einer verunglückten Abwehraktion erstmals für Gefahr vor dem Gästetor. Daniel Greß verhinderte mit einer großartigen Einlage aber das Eigentor Wied und den Ausgleich. Nach der folgenden Ecke konnte Marco Wied die sich bietende Schussmöglichkeit dann nicht optimal nutzen (26.). Mittlerweile kam auch der KSV ins Spiel, die Ballbesitzverhältnisse näherten sich allmählich an und bei den Hardtlern stellten sich Ungenauigkeiten im Passspiel ein. Torgelegenheiten wurden aber auf beiden Seiten nicht zugelassen. Umso überraschender fiel kurz vor dem Pausenpfiff das 0:2. Ein suboptimal ausgeführter KSV-Einwurf in der eigenen Hälfte brachte den Gegner in Ballbesitz und die Abwehr in Verlegenheit. Mit schnörkellosem Direktspiel und präziser Flanke von Tim Eisen fand sich Mayer dann frei vor Keeper Nagel, dem er mit seinem platzierten Kopfball zum 0:2 keine Abwehrchance ließ (45.). Nur eine Randnotiz war kurz darauf ein Kubiak-Freistoß wert, den Greß problemlos aufnehmen konnte (45.+2).

Im zweiten Abschnitt waren die Hausherren wacher als zu Beginn des Spiels, wie gewohnt zweikampfstark und auch im Angriffsverhalten engagierter. So wurde ein 16-Meter-Schuss von Matthias Eckert zum Eckball geblockt (60.).Kurz darauf hatte der eben eingewechselte Christopher Haupt den Anschlusstreffer vor Augen. Seinen Kopfball wehrte Greß am linken FVL-Pfosten jedoch reaktionsschnell ab (64.). Nach feinem Dribbling schoss dann Hassan Hout daneben (66.). Der KSV war längst gleichwertig und erarbeitete sich auch eine Feldüberlegenheit. Nach einem schönen Angriff zielte Hout erneut am Kasten vorbei, wobei ein Querpass auf Eckert vielleicht die bessere Lösung gewesen wäre (72.). Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball zog Daniel Walz an der Strafraumgrenze ab, schoss aber knapp über den Kasten (78.). Die Gastgeber hätten den Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt zweifellos verdient. Stattdessen tauchte plötzlich Kevin Leger frei vor dem KSV-Keeper auf, der die einzig echte Torgelegenheit der Schröcker im zweiten Abschnitt allerdings bravourös zu nichte machte (82.). Anschließend wurden die Aktionen beiderseits fahriger und Strafraumaktionen blieben so gut wie aus, so dass sich am Spielstand nicht mehr änderte.

Man möchte es den Jungs von Daniel Nischke wünschen, auch am Saisonende den Platz an der Sonne einnehmen zu können. Zuvor steht den Blau-Weißen angesichts des gegenüber Konkurrent SG Daxlanden deutlich schwierigeren Restprogramms aber noch ein steiniger Weg mit weiteren harten Prüfungen bevor. Aber man kann ja auch über die Relegation den Aufstieg schaffen. Der KSV hat damit reichlich Erfahrung gemacht…. Die Gastgeber verteidigten trotz der Niederlage den 4. Rang, doch sitzen ihnen die Verfolger nun dichter im Nacken. Auch hier bedarf es eines großen Aufwands, um gegen die kommenden starken Gegner die gute Tabellenposition nicht leichtfertig zu verspielen. Schon am Sonntag wird sich der FC Spöck für die erlittene Hinspielniederlage revanchieren wollen und wieder eine kampfkräftige und spielfreudige Mannschaft aufs Feld schicken (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Zürn (89. Gelke), Kubiak, Rädler, Klodwig (63. Haupt) – Hartung, Wied (83. Krause), Oliveira Schroer, Walz – Eckert, Hout

Schiedsrichter: Miroslav Ignatov Petrov (SG Stein)

Tore: 0:1 Mayer (21.), 0:2 Mayer (45.)

Zuschauer: 70

By |2019-05-08T06:30:33+00:005. Mai 2019|1. Mannschaft, Herren, Verein|

GSK Karlsruhe – Karlsruher SV 2:2 (2:1) 25.Spieltag – 28.4.19

Spiel hatte keinen Sieger verdient.

In einer schwachen Begegnung trennten sich der Genclerbirligi SK und der Karlsruher SV friedlich die Punkte. Aufregung gab es lediglich um die Gelb-Rote Karte gegen Vincenzo Pinelli, mit der die Gastgeber überhaupt nicht einverstanden waren. Der gut leitende Martin Guthmann zeigte sich andererseits in Bezug auf die Redseligkeit vieler GSK-Akteure durchaus großzügig. Dass sie den Ausgleich erst kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit hinnehmen musste, war zweifellos Pech für die Truppe von der Hermann-Schneider-Allee, während die KSV-Jungs wenigstens ihre Serie hielten und zum 16. Mal hintereinander ungeschlagen vom Platz gingen.

Zunächst lief für den Tabellenvierten alles nach Plan. Einen schlecht verteidigten Eckball verarbeitete Benjamin Bindereif per Direktabnahme aus 25 Metern so zielgenau, dass die Kugel hinter dem machtlosen GSK-Keeper Ömer Taskiran zum 0:1 einschlug (10.). In der Folge verpasste es der KSV das zweite Tor nachzulegen und brachte stattdessen die Hausherren mit einem ungeschickten Foulspiel im Strafraum zurück ins Spiel. Am von Vincenzo Pinelli ausgeführten Strafstoß war Tim Nagel mit dem Handschuh zwar noch dran, konnte den 1:1-Ausgleich aber doch nicht verhindern (18.). Unmittelbar darauf fischte auf der anderen Seite  Taskiran einen weiteren Fernschuss von Bindereif bravourös aus der bedrohten Ecke (23.). Wenig später verpasste auch Maximilian Krebs die erneute KSV-Führung, als er nach tollem Zuspiel von Moritz Hartung aus 15 Metern knapp über den Kasten schoss (24.). Dann waren die Gäste wiederum wenig aufmerksam und ließen den dribbelstarken Christian Bosch auf der rechten Seite von der Mittellinie bis in den Fünfer spazieren. Am Ende überlistete er mit dem Außenrist auch noch den KSV-Schlussmann zum durchaus überraschenden 2:1 (26.). Mit der Führung im Rücken riss die Genc-Truppe das Geschehen immer deutlicher an sich. Ballsicher und energischer gestattete sie den Gästen keinen Zugriff mehr und präsentierte sich alles andere als abstiegsgefährdet. Allerdings konnte vor dem gegnerischen Tor keine echte Gefahr ausgestrahlt werden. In dieser Hinsicht zeigten sich die Waldstädter präsenter. Hassan Hout scheiterte aus spitzem Winkel am GSK-Keeper, der den Ball erfolgreich touchierend gerade noch ins Aus befördern konnte (31.). Und seine Vorderleute blockten später auch einen Erfolg versprechenden Schuss von Hartung (41.) ab.

Nach Beginn der zweiten Halbzeit gab es zunächst Aufregung vor dem Gästetor. Eine als unerlaubt bewertete Rückgabe zum Torwart führte zu einem indirekten Freistoß in gefährlicher Zone. Tim Nagel reagierte bei dem folgenden Flachschuss aus 15 Metern reaktionsschnell auf der Linie, ein Mitspieler klärte vor dem Pfosten dann endgültig die brisante Situation (50.). Dann stand Pinelli am Strafraum frei, konnte mit einem schwachen Abschluss aber nicht glänzen (54.). Dass dies die letzte nennenswerte Annäherung ans KSV-Tor gewesen sein sollte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu vermuten, wenngleich sich bei der Stumpf-Truppe eine Steigerung zweifellos bereits andeutete, wenn auch zunächst nur in Form eines 30-Meter-Versuches von Hout, der knapp vorbei flog (58.). Auch ein starker Freistoß von Bjarne Waßmuth, den Taskiran festhielt, war ein weiteres Zeichen. Kurz darauf standen die beiden Akteure wieder im Mittelpunkt. Der GSK-Zerberus war erneut zur Stelle und lenkte aus kurzer Entfernung Waßmuths Drehschuss ins Toraus (66.). Als dann kurz darauf die Waldstadt-Rintheimer nach GSK-Platzverweis in Überzahl agierten, verstetigte sich deren Feldüberlegenheit und engagiert kämpfte man nun um den Ausgleichstreffer. Häufige Spielunterbrechungen stoppten indessen immer wieder den Spielfluss und echte Torchancen blieben aus. Auch aus der Distanz blieben die Schussversuche von Bindereif (79.) und Waßmuth (84.) mehr als verunglückt und Bindereif verpasste eine Freistoßvorlage von Jonas Kubiak dann auch nur knapp (87.). Kubiak war es dann auch, der den Ball wiederum in den gegnerischen Strafraum schlug, wo Mauricio Monteiro fast der obligatorische Torerfolg gelungen wäre. Diesmal traf er mit seinem Kopfball jedoch nur die Querlatte. Das Spielgerät klatschte aber ins Feld zurück und der bis zum Schluss stets bemühte Matthias Eckert fand mit der Innenseite aus zwölf Metern überlegt die Lücke im GSK-Tor und traf zum alles in allem verdienten 2:2 (89.). In der Nachspielzeit verfehlte noch ein 30-Meter-Schuss von Monteiro nur um Zentimeter das Ziel, dann war die Partei beendet. Ob man sich auf KSV-Seite über das Ergebnis eher freuen oder ärgern sollte, war unmittelbar danach noch nicht ganz ausgemacht (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Nagel – Dietrich (46. Richert), Kubiak, Rädler, Hartung (81. Oldemeier) – Krebs (55. Waßmuth), Oliveira Schroer, Monteiro, Bindereif – Eckert, Hout

Schiedsrichter: Martin Guthmann

Tore: 0:1 Bindereif (10.), 1:1 Pinelli (18., FE), 2:1 Bosch (26.), 2:2 Eckert (89.)

Zuschauer: 30

By |2019-05-01T07:56:18+00:0028. April 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|

Karlsruher SV – FC Germ.Friedrichstal II 8:3 (4:2) 24.Spieltag – 22.4.19

Munteres Toreschießen im Nordstern

Beim Karlsruher SV fehlten wie auch den Friedrichstaler Gästen zwar einige Stammspieler, doch minimierte dies den Unterhaltungswert der Begegnung nicht. Das Ergebnis entspricht dem Chancenverhältnis, wenngleich die junge Oberligazweite in spieltechnischer Hinsicht immer wieder gute Offensivaktionen zu zeigen wusste und die defensive Aufmerksamkeit der Gastgeber herausforderte. In den hinteren Reihen waren die Germanen allerdings häufig verwundbar. Zudem trafen die Waldstädter gleich mehrfach mit kunstvollen Abschlüssen, die nicht jeden Sonntag auch zum Torerfolg führen. Aber es war ja auch Montag. Und Ostern. Und am Ende zumindest für die Nordsternler auch fußballerisch ein Feiertag.

Ohne Abtasten ging es gleich los und Daniel Tomic im FCF-Tor musste einen Schuss von Matthias Eckert abwehren (2.) und Hassan Hout verzog knapp (4.). Dann zog Wilhelm Oliveira Schroer aus 18 Meter zentral ab und von der Lattenunterkante sprang der Ball hinter Tomic zum 1:0 ins Netz (5.). Zwei Minuten später stürmte Eckert allein auf den Keeper zu, der aber prächtig hielt (7.). Wenig später ließen sich die KSV-ler durch einen klug vorgetragenen Angriff überrumpeln. Adrijan Lazar durfte von rechts ungestört flanken und Marius Petre nutzte die erste Torgelegenheit aus fünf Metern cool zum 1:1 (9.). Dann konnten die Stutenseer zunächst noch auf der Torlinie klären (13.), um dann beim nächsten tollen KSV-Angriff doch wieder in Rückstand zu geraten. Der wenige Minuten vor Spielbeginn ins Team gerutschte Maximilian Krebs bediente von der Torauslinie den aufgerückten Moritz Hartung, der per Kopf aus drei Metern zum 2:1 vollendete (14.). Die Partie wurde zunehmend ausgeglichen und der FCG spielte sich häufiger in die KSV-Hälfte. So musste der ebenfalls kurzfristig ins Tor beorderte Mittelfeldmann Malte Oldemeier bei der Abwehr eines Friedrichstaler 25-Meter-Schusses erstmals ernsthaft eingreifen (17.). Und auch beim Versuch von Mirko Ernst aus 16 Metern war der Aushilfskeeper blendend auf dem Posten (21.). Kurz zuvor hatte Marco Wied einen Eckball aussichtsreich aber zu weit am Kasten vorbei geköpft (18.). Als sich Dominik Kirchner mit in eine weitere gelungene Angriffsaktion einschaltete, verhinderte lediglich die suboptimale Ballannahme von Eckert eine klare Torchance (28.). Auf der anderen Seite zeigte sich KSV-Abwehrrecke Jonas Kubiak äußerst aufmerksam, als er bei einem Germanen-Angriff als letzter Mann Jerome Becker noch souverän stoppen konnte. Der daraufhin eingeleitete Konter brachte durch Krebs stattdessen das 3:1 für den KSV. Nach einer geschickten Drehung im 16-er traf er mit einem strammen Schuss sehenswert in den Winkel (30.). Nur Sekunden später musste man den Germanen-Torwart erneut bedauern. Mauricio Monteiro holte schlitzohrig aus rund vierzig Metern zu einem Zuckerschlag aus, wobei sich die Kugel über Tomic hinweg unter die Latte zum 4:1 senkte (32.). Die folgende schöpferische Pause der Hausherren nutzte die De Jong-Truppe nur drei Minuten später zum Anschlusstreffer. Nach einem gescheiten Steilpass verkürzte Petre mit einem Flachschuss zum 4:2 (35.). Nachdem Eckert im Fünfer freistehend eine Hout-Vorlage über den Kasten haute (40.) und Monteiro eine Kopfballgelegenheit verpasste (43.), ging es in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff der fairen Begegnung zeigten die Schwarz-Weißen das gefälligere Mittelfelspiel, während der Tabellenvierte klare Vorteile vor dem gegnerischen Tor aufwies. So musste Tomic einen Eckert-Schuss um den Pfosten lenken (49.). Bei der folgenden Ecke legte Oliveira Schroer für den aufgerückten Kubiak auf und der schussstarke Innenverteidiger besorgte mit einem knallharten Flachschuss neben den Pfosten das 5:2 (50.). Nun plätscherte die Partie gemächlicher dahin, wenngleich sich die Hugenotten eifrig um Ergebniskorrektur bemühten. Dem KSV gelang in dieser Phase nicht allzuviel, verwaltete aber wenigstens den Vorsprung. Bei einem Germanen-Angriff „verdienten“ sie sich schlafmützig dann aber doch den nicht überraschenden Anschlusstreffer. Nach einer nicht verhinderten Rechtsflanke köpfte der ungedeckte Petre mit seinem dritten Tagestreffer zum 5:3 ein (70.). Die Waldstädter berappelten sich dann aber wieder und erarbeiteten sich zahlreiche Gelegenheiten. Schon nach dem Mittelanstoß blieb Eckert allein gegen den FC-Keeper erfolglos (71.). Wenig später spielten sich Hout und Eckert im Fünfmeterraum gegenseitig den Ball zu und am Ende überwand Eckert den Goalie zum 6:3 (75.). Nicht einmal eine Minute später fuhren die KSV-ler einen schnellen Konterangriff über Eckert, der sich kampstark durchsetzte und überlegt zum 7:3 einschoss (76.). Die konsternierten Germanen waren sichtlich bedient und ließen nur noch wenig Gegenwehr erkennen. So konnte ein weiterer KSV-Treffer nicht mehr überraschen. Bei einem tollen Angriff prüfte der aufblühende Eckert mit einem satten Schuss den Friedrichstaler Schlussmann, der zwar zunächst abwehren konnte, gegen den Nachschuss von „Dietrich“ Krebs zum 8:3 dann aber machtlos war (81.). Den 25-Meter–Schuss von Wied musste er ebenfalls abklatschen lassen, klärte aber im Nachfassen (84.). Dann ließ man auf der Gegenseite Goalgetter Petre aus spitzem Winkel abziehen, „Manu“ Oldemeier ließ aber keinen weiteren Torerfolg zu (87.). Wenig später war das vorerst letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams mit einem klaren und auch leistungsgerechten KSV-Erfolg zu Ende. Ob der Rückzug der U23-Mannschaft der richtige Schritt ist, mag bezweifelt werden. Die Germania-Verantwortlichen müssen dies allerdings besser wissen (Hans-Dieter Brumm, Karlsruher SV).

Aufstellung: Oldemeier – Härter, Kubiak, Kirchner (83. Rädler), Hartung – Wied, Oliveira Schroer –Monteiro – Krebs (83. Bähr) – Eckert, Hout (80. Gelke)

Schiedsrichter: Günter Zilly (SpVgg Söllingen)

Tore: 1:0 Oliveira Schroer (5.), 1:1 Petre (9.), 2:1 Hartung (13.), 3:1 Krebs (30.), 4:1 Monteiro (32.), 4:2 Petre (35.), 5:2 Kubiak (50.), 5:3 Petre (70.), 6:3 Eckert (75.), 7:3 Eckert (76.), 8:3 Krebs (81.)

Zuschauer: 50

By |2019-04-26T08:27:47+00:0022. April 2019|1. Mannschaft, Fußball, Herren, Verein|